Artikel mit dem Tag: DB Regio

SNCF: Franzosen wollen Nahverkehr in Deutschland ausbauen

Es ist die zweite Kampfansage innerhalb weniger Tage. Die französische Staatsbahn SNCF will im Nahverkehr in Deutschland neu durchstarten. Derzeit ist die Tochter Keolis die Nummer fünf im deutschen Nahverkehrsmarkt auf der Schiene. “Wir werden uns weiter an Ausschreibungen beteiligen”, sagte Guillaume Pepy, Vorstandschef der SNCF, auf der derzeit stattfindenden Bahnmesse Innotrans in Berlin. Insgesamt zeigte sich Pepy mit der Entwicklung von Keolis noch nicht zufrieden. “Wir müssen besser werden”, so Pepy. “Dafür werden wir auch Geld in die Hand nehmen.”

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Reaktion auf Hitachi-Erfolg: Deutsche Wettbewerber fordern Marktöffnung in Japan

Der Erfolgsmeldung aus Japan folgt die Kritik aus Deutschland. Der Zughersteller Hitachi aus Tokio feierte jüngst einen Großauftrag aus Großbritannien über den Bau von rund 600 Eisenbahnwagen. Gesamtvolumen: 4,5 Milliarden britische Pfund. Nun folgt die Gegenreaktion des Verbands der Bahnindustrie in Deutschland (VDB). Wettbewerb ja, aber dann bitte für beide Seiten.

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Debatte um Alkoholverbot in Zügen: Deutsche Bahn lässt weiter trinken

Die Innenminister der Länder fordern ein Alkoholverbot in Bussen und Bahnen an Fußballspieltagen. Am vergangenen Freitag beschlossen sie auf der Innemninister-Konferenz im mecklenburgischen Göhren-Lebbin, sich für eine entsprechende Regelung stark zu machen. Details dazu sollen noch erarbeitet werden. Die Deutsche Bahn will das offenbar ebenfalls prüfen. Ein generelles Alkoholverbot lehnt der Konzern aber ab: Das Unternehmen will auch in Zukunft weiter trinken lassen.

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Flughafen Berlin: Auch die Deutsche Bahn leidet

Interessante Nachricht aus Berlin. Die Deutsche Bahn hat die Verantwortlichen des neuen Berliner Flughafens offenbar schon im März auf Probleme beim Brandschutz hingewiesen. Das berichtet die “Berliner Zeitung”mit Hinweis auf Insider und einen Brief, den die Deutsche Bahn an die Flughafenbetreiber schickte.

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Nahverkehr: Die gefährliche Forderung nach Direktvergaben

Eine Überraschung war es nicht, was der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) gestern in Berlin verkündete. Für den Vormittag lud der Interessenverband der Bahnunternehmen in Deutschland zur Pressekonferenz nach Berlin und erneuerte die Forderung nach Direktvergaben als Instrument für die Vergabe von Nahverkehrsleistungen. Grund dafür: Bis 2015 werde die Hälfte des Nahverkehrsmarktes ausgeschrieben. Die Nahverkehrsbahnen seien nicht mehr in der Lage, an allen Verfahren mitzubieten. Seit Mitte 2010 wurden bereits vier Ausschreibungen aus Mangel an Bewerbern im ersten Versuch aufgehoben, weitere sechs Verfahren hatten nur einen oder zwei Bieter. Von echtem Wettbewerb könne da also keine Rede sein.

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Gut für den Steuerzahler

Bahnchef Rüdiger Grube hatte sich sehr früh auf die Konditionen des Arriva-Verkaufs in Deutschland festgelegt. Die Deutsche Bahn hatte den britischen Nahverkehrskonzern Arriva dieses Jahr für rund 2,8 Milliarden Euro (inklusive Schuldenübernahme) gekauft, muss aber die deutschen Bahn- und Bustöchter aus kartellrechtlichen Gründen verkaufen. Grube wollte dafür einen möglichst hohen Preis erzielen. Derjenige, der am meisten bietet, bekomme den Zuschlag, verkündete der Konzerchef schon im Sommer.

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