Bahnchef Rüdiger Grube hatte sich sehr früh auf die Konditionen des Arriva-Verkaufs in Deutschland festgelegt. Die Deutsche Bahn hatte den britischen Nahverkehrskonzern Arriva dieses Jahr für rund 2,8 Milliarden Euro (inklusive Schuldenübernahme) gekauft, muss aber die deutschen Bahn- und Bustöchter aus kartellrechtlichen Gründen verkaufen. Grube wollte dafür einen möglichst hohen Preis erzielen. Derjenige, der am meisten bietet, bekomme den Zuschlag, verkündete der Konzerchef schon im Sommer.

