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	<title>Train-Spotting</title>
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	<description>Trends auf der Schiene, von Christian Schlesiger</description>
	<lastBuildDate>Fri, 17 May 2013 16:31:18 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Was die Bahn bewegte: Rückblick auf die Wochen 19+20</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 16:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Schlesiger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die zwei zurückliegenden Wochen haben gezeigt: Billigstrategien im Fernverkehr gehen auf. Auf der Straße feiert Deutschland Fernbus-Rekorde, auf der Schiene feiert Frankreich Passagierrekorde.  DB Arriva kauft sich groß Die Deutsche Bahn will ihre Geschäfte im europäischen Regionalverkehr ausbauen. Deshalb kaufte das Unternehmen die osteuropäische Tochter von Veolia Transdev. Diese machte zuletzt Millionenumsätze &#8211; mit Bussen. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die zwei zurückliegenden Wochen haben gezeigt: Billigstrategien im Fernverkehr gehen auf. Auf der Straße feiert Deutschland Fernbus-Rekorde, auf der Schiene feiert Frankreich Passagierrekorde. </strong></p>
<p><span id="more-2531"></span></p>
<p><strong>DB Arriva kauft sich groß</strong></p>
<p>Die Deutsche Bahn will ihre Geschäfte im europäischen Regionalverkehr ausbauen. Deshalb kaufte das Unternehmen die osteuropäische Tochter von Veolia Transdev. Diese machte zuletzt Millionenumsätze &#8211; mit Bussen. Die Aktivitäten werden von DB Arriva übernommen. Mehr <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/uebernahme-deutsche-bahn-setzt-auf-busse-in-osteuropa/8214298.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Billig-TGV ein Riesen-Erfolg</strong></p>
<p>Der Günstig-TGV „Ouigo“ der französischen Staatsbahn SNCF kommt offenbar richtig gut an. Seit dem Start der hellblauen Züge Anfang April dieses Jahres wurden bereits mehr als 200.000 Tickets verkauft.  Tickets von Paris Marne-la-Vallée (Disneyland) bis ins knapp 800 Kilometer entfernete Marseille gibt es bereits ab 25 Euro. Und was sagt uns das? Es ist noch Platz für Wettbewerber im deutschen Fernverkehr. Oder die Deutsche Bahn macht es gleich selber. Mehr <a href="http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2013/05/billig-tgv-auch-bei-geschaeftsreisenden-hoechst-beliebt-50872/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Göttingen ist das neue Wolfsburg</strong></p>
<p>Am Mittwoch verpasste ein Lokführer den planmäßigen Halt in Göttingen und hielt hundert Kilometer weiter in Hannover. 40 Reisende, die eigentlich aussteigen wollten, wurden mit dem nächsten Zug kostenlos aus Hannover zurückgefahren. Ein Sprecher sagte, so etwas passiere &#8220;extrem selten&#8221;. Mehr <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/deutsche-bahn-ice-verpasst-haltestelle-goettingen-a-900268.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Deutsche Bahn und Thalys im Trennungsjahr</strong></p>
<p><span>Es war einmal eine funktionierende Partnerschaft. Doch nun trennen sich die Wege von Deutsche Bahn und Thalys endgültig. Die Deutsche Bahn stellt den Verkauf der Thalys-Tickets ab Juni ein. Nur noch auf dem Papier ist der Berliner Staatskonzern an Thalys noch mit zehn Prozent beteiligt. Mehr <a href="http://www.newstix.de/?session=&amp;site=actual&amp;startentry=0&amp;entmsg=true&amp;mid=21558" target="_blank">hier</a>.<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rückblick auf die Woche 19:<br />
</strong></p>
<p><strong>ADAC Postbus startet ins Getümmel</strong></p>
<p>Ab November ist es soweit. Deutsche Post und ADAC steigen in den Fernbusmarkt ein. Der ADAC Postbus, so der Name, verbindet dann die großen Städte Deutschlands miteinander. Bis dahin dürften sich aber etliche Anbieter bereits bequem eingenistet haben. Einfach wird es nicht. <a href="http://www.newstix.de/?session=&amp;site=actual&amp;startentry=0&amp;entmsg=true&amp;mid=21519" target="_blank">Hier</a> gibt es eine Übersicht über die ersten Strecken.</p>
<p><strong>ICE-Züge noch immer spät dran</strong></p>
<p>Verspätete Züge, alte Waggons: Der Verkehrsclub Deutschland (VCD)  stellt der Bahn kein gutes Zeugnis aus. Auch wenn das Unternehmen besser abschneidet als vor zwei Jahren, sei jeder dritte Zug verspätet gewesen, ergab ein <a href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/deutsche-bahn-fast-jeder-dritte-fernzug-ist-verspaetet,1472780,22705004.html" target="_blank">Test </a>des VCD. Wer es genauer wissen will, dem empfehle ich den <a href="http://zugmonitor.sueddeutsche.de/#/17.05.2013-16:54/" target="_blank">Zugmonitor </a>der Süddeutschen Zeitung.</p>
<p><strong>Konkurrent im Fernverkehr lässt auf sich warten</strong></p>
<p>Niko Maedge hatte seinen Start im Fernverkehr auf der Schiene schon öfters angekündigt, doch noch fehlen ihm Trassen. Darüber ist inzwischen ein heftiger Streit zwischen seinem Unternehmen MSM und der Bahn-Tochter DB Netz ausgebrochen. Maedge wirft der Bahn-Tochter vor, bewusst keine geeigneten Trassen anzubieten. Die Deutsche Bahn kontert, man habe in 1000 Arbeitsstunden versucht, eine Lösung zu finden. Bislang jedenfalls ohne Erfolg. Ein weiterer Konkurrent zur Deutschen Bahn neben HKX lässt somit weiter auf sich warten. Mehr <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.deutsche-bahn-keine-konkurrenz-im-fernverkehr.5ed7b994-5518-46b3-b419-e72f84efb654.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Mein persönlicher Wochenrückblick. Den letzten Rückblick auf die letzte Woche 18 gibt es <a href="http://blog.wiwo.de/train-spotting/2013/05/04/was-die-bahn-bewegte-ruckblick-auf-die-woche-18/">hier</a></strong></p>
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		<title>Was die Bahn bewegte: Rückblick auf die Woche 18</title>
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		<pubDate>Sat, 04 May 2013 06:34:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Schlesiger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Eisenbahnbranche streitet gerne, doch in der abgelaufenen Woche herrschte Harmonie. Die Deutsche Bahn ist wieder Freund mit Bombardier, Voestalpine und bald vielleicht auch Meinhard von Gerkan. Bahn prüft Dachverlängerung Wird die Deutsche Bahn das Dach am Berliner Hauptbahnhof doch noch verlängern? Der ehemalige Bahnchef Hartmut Mehdorn wählte die Kurzversion, weil der Bahnhof bis zur [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Eisenbahnbranche streitet gerne, doch in der abgelaufenen Woche herrschte Harmonie. Die Deutsche Bahn ist wieder Freund mit Bombardier, Voestalpine und bald <strong>vielleicht </strong>auch Meinhard von Gerkan.<br />
</strong></p>
<p><span id="more-2506"></span></p>
<p><strong>Bahn prüft Dachverlängerung</strong></p>
<p>Wird die Deutsche Bahn das Dach am Berliner Hauptbahnhof doch noch verlängern? Der ehemalige Bahnchef Hartmut Mehdorn wählte die Kurzversion, weil der Bahnhof bis zur Weltmeisterschaft 2006 unbedingt fertig werden sollte. Nun könnte das Dach doch noch verlängert werden, weil eine Gleissanierung im kommenden Jahr den Verkehr im Bahnhof teilweise ruhen lässt. Die Glaselemente sind schon fertig und lagern in einer Halle um die Ecke.  Mehr <a href="http://www.focus.de/finanzen/news/130-meter-mehr-bekommt-der-hauptbahnhof-in-berlin-ein-laengeres-dach_aid_978179.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Großauftrag für Bombardier</strong></p>
<p id="div_article_intro">Eigentlich gilt die Beziehung zwischen Deutsche Bahn und Bombardier als schwer belastet. Die Bahn fordert derzeit Schadensersatz für fehlerhaft gelieferte Züge in Höhe von mehr als 500 Millionen Euro. Drei Klagen laufen. Umso überraschender kommt da die Nachricht, dass die Deutsche Bahn bei dem Hersteller bis zu 450 Elektrolokomotiven bestellt. Beide Unternehmen vereinbarten einen entsprechenden Rahmenvertrag im Gesamtvolumen von bis zu 1,5 Milliarden Euro. 130 Loks sind bereits geordert. Sie kommen 2015 bei DB Schenker Rail zum Einsatz. Mehr <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/news/bahn-ordert-bis-zu-450-lokomotiven-bei-bombardier-2005663.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Moderner Ablasshandel zwischen Voestalpine und Deutsche Bahn</strong></p>
<p>Der österreichische Schienenhersteller Voestalpine zeigt sich reuig und zahlt rund 50 Millionen Euro an die Deutsche Bahn als Schadenersatz für die Mitgliedschaft im Schienenkartell. Jahrelang hatten Unternehmen wie Voestalpine, ThyssenKrupp, der tschechische Hersteller Moravia Steel und Vossloh Stahlpreise abgesprochen und zu teuer an den Bahn-Konzern verkauft. Das Bundeskartellamt hatte den Unternehmen &#8211; vor allem ThyssenKrupp &#8211; bereits eine Strafe von 125 Millionen aufgebrummt. Voestalpine hatte sich zuvor als Kronzeuge angedient und das Verfahren ins Rollen gebracht. Mehr <a href="http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE93S01B20130429" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>HKX jetzt drei Mal täglich</strong></p>
<p>Es gab Zeiten, da wusste das private Eisenbahnunternehmen Hamburg-Köln-Express (HKX) nicht, woher es seine Züge beschaffen soll. Die täglichen Pendelverbindungen zwischen Köln und Hamburg wurden auf zwei Fahrten in beide Richtungen reduziert. Offenbar ist das Management aber erneut fündig geworden. Anfang Mai hat der HKX sein Angebot um 50 Prozent ausgebaut. Jeden Werktag fährt das Unternehmen dann drei Mal in beide Richtungen &#8211; wie es von Anfang an geplant war. Mehr <a href="http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2013/04/hamburg-koeln-express-verkehrt-nun-3-x-taeglich-50451/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Liberalisierung: Ludwig Erhard würde Bus fahren</strong></p>
<p>Unter dem Titel &#8220;Ludwig Erhard würde Bus fahren&#8221; schildert Spiegel Online, wie schön Liberalisierung sein kann: &#8220;Die Entfesselung des Busmarktes ist ein Lehrstück dafür, wie konsumentenfreundlich freier Wettbewerb, wie sozial Marktwirtschaft sein kann. Unter den Passagieren der bunten Busse sind vor allem Studenten (&#8230;), deren Fernbeziehungen plötzlich nicht mehr ganz so große Löcher in ihre schmalen Geldbeutel reißen. Oder junge Familien, die sich endlich eine Städtereise mit den Kindern leisten können.&#8221; Der liberalisierte Fernbusmarkt bleibt Ramsauers Meisterstück. Zum <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/fernbusse-sind-beispiel-fuer-soziale-gerechtigkeit-von-liberalisierung-a-896524.html" target="_blank">Artikel</a>.</p>
<p><strong>Deutsche Bahn gibt Verkehrsdaten frei</strong></p>
<p>Lange Zeit wehrte sich die Deutsche Bahn dagegen, dass Drittnutzer auf die Verkehrsdaten der Deutschen Bahn zugreifen dürfen. Die Bahn argumentierte mit dem Datenschutz. Doch inzwischen scheint man bei der Bahn das Thema etwas lockerer zu nehmen. Jedenfalls gibt es seit Kurzem eine neue App für iPhone-Nutzer. Nextr bietet Verkehrsinformationen und Verbindungsanfragen. Die Seite <a href="http://netzwertig.com/2013/04/30/nextr-reise-app-darf-auf-daten-der-deutschen-bahn-zugreifen/" target="_blank">netzwertig.com</a> hebt die besondere Umgebungssuche hervor. Auf meinem iPhone stürzt die App aber ab;-)</p>
<p><strong>Mein persönlicher Wochenrückblick. Den letzten Rückblick auf die letzte Woche 17 gibt es <a href="http://blog.wiwo.de/train-spotting/2013/04/26/was-die-bahn-bewegte-ruckblick-auf-die-woche-17/">hier</a></strong></p>
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		<title>Was die Bahn bewegte: Rückblick auf die Woche 17</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 12:51:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Schlesiger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bahnindustrie leidet nicht nur unter Auftragsmangel, sondern auch unter den eigenen Fehlern. Siemens und AnsaldoBreda aus Italien patzen, die Kunden leiden. Die Woche im Schnelldurchlauf. Siemens: Peinliches Eingeständnis Können die Münchener noch Züge bauen? Erneut muss der Hochtechnologiekonzern die Lieferung von Schnellzügen verschieben. Dieses Mal trifft es den Kanaltunnelbetreiber Eurostar, der eigentlich Ende 2014 [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Bahnindustrie leidet nicht nur unter Auftragsmangel, sondern auch unter den eigenen Fehlern. Siemens und AnsaldoBreda aus Italien patzen, die Kunden leiden. Die Woche im Schnelldurchlauf. </strong></p>
<p><span id="more-2450"></span></p>
<p><strong>Siemens: Peinliches Eingeständnis</strong></p>
<p>Können die Münchener noch Züge bauen? Erneut muss der Hochtechnologiekonzern die Lieferung von Schnellzügen verschieben. Dieses Mal trifft es den Kanaltunnelbetreiber Eurostar, der eigentlich Ende 2014 ICE-Züge erhalten sollte. &#8220;Ich gebe zu: Wir haben die Komplexität des Auftrags unterschätzt&#8221;, sagte Roland Busch, der im Vorstand von Siemens für die Zugsparte zuständig ist, der Süddeutschen Zeitung. Probleme gebe es mit den unterschiedlichen Zugsicherungstechniken in vier Ländern. Auch der Zeitplan für den ICE-Auftrag für die Deutsche Bahn droht erneut zu kippen. Siemens droht, den Ruf zu verspielen. Mehr <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/ice-lieferungen-verspaeten-sich-siemens-droht-ruf-zu-verspielen/8109476.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Hochgeschwindigkeitsfiasko in Holland</strong></p>
<p>Siemens kann sich immerhin trösten, dass auch andere Zughersteller Probleme haben. Das italienische Unternehmen AnsaldoBreda hat seinen Hochgeschwindigkeitszug Fyra V250 im vergangenen Jahr erst mit sechsjähriger Verspätung an die holländische Staatsbahn NS ausgeliefert. Der Zug soll Amsterdam mit Brüssel verbinden. Das tat er auch eine zeitlang. Doch jetzt müssen die Züge wegen technischer Probleme wieder in die Werkstatt. Alle Fyra-Züge wurden aus dem Verkehr gezogen. Mehr <a href="http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2013/04/hochgeschwindigkeits-fiasko-in-holland-50224/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Eurostar kommt nach Deutschland</strong></p>
<p>Das Bahnunternehmen Eurostar will mit dem Erhalt der neuen Hochgeschwindigkeitszüge von Siemens auch neue Verbindungen anbieten. Offenbar soll die britische Hauptstadt dann auch mit deutschen Städten verbunden werden. Avisiert ist das Jahr 2015 &#8211; wenn Siemens nicht erneut Lieferverzögerungen vermelden muss. Mehr <a href="http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2013/04/eurostar-orientiert-sich-an-airlines-50210/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Zugmonitor: Wo der ICE verspätet fährt</strong></p>
<p>Früher gab es Wimmelbilder, heute gibt es den Zugmonitor. Die Süddeutsche Zeitung hat das zweite Mal nach dem Start vor einem Jahr analysiert, wo der Fernverkehr der Deutschen Bahn häufig verspätet fährt. Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/reise/verspaetungs-atlas-so-verspaetet-ist-die-bahn-in-ihrer-stadt-auf-ihrer-strecke-1.1651455" target="_blank">interaktive Grafik</a> ist ein Klick- und Such-Spaß für all jene, die das Bahnfahren lieben, und ein Frust für all jene, die regelmäßig auf Verspätungsstrecken unterwegs sind. Die Einzelheiten lesen sich ganz anders als die Pünktlichkeitsquote von 93 Prozent im Personenverkehr, die die Deutsche Bahn jüngst stolz kommunizierte. Zwischen Frankfurt-Köln sind 26 Prozent der Intercity- und ICE-Züge verspätet, Berlin-Hannover 27 Prozent, Bremen-Osnabrück 39 Prozent und Göttingen-Hannover 42 Prozent &#8211; um nur einige zu nennen.</p>
<p><strong>Bahnindustrie leidet</strong></p>
<p>Zug- und Lokomotivhersteller sehen schweren Zeiten entgegen. Die aktuelle Geschäftslage bewerten die Unternehmen &#8220;derzeit so negativ wie seit dem Krisenjahr 2009 nicht mehr&#8221;, heißt es im SCI Global Rail Index der Hamburger Beratungsfirma SCI Verkehr. Die Beurteilung der wirtschaftlichen Situation liegt gerade noch so im positiven Bereich. &#8220;Die Stimmung nährt sich allein aus der Hoffnung&#8221;, sagte SCI-Geschäftsführerin der WirtschaftsWoche.  Denn auch die Nachfrage nach Produkten und Leistungen sei aufgrund der vielerorts schwierigeren wirtschaftlichen Situation weiter auf Talfahrt und erreiche den schlechtesten Wert der vergangenen vier Jahre. Die sinkenden Auftragsbestände reichen langfristig nicht mehr aus, die Produktionskapazitäten auszulasten. Die <a href="http://www.sci.de/produkte/scirailindex.html" target="_blank">Studie</a>.</p>
<p><strong>Dummes Kartell fliegt auf </strong></p>
<p>Erneut ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ein Bahn-Kartell. Im Visier stehen 16 Betriebe: Sie sollen bei der Ausschreibung für die Überwachung von Bauarbeiten auf S-Bahnhöfen die Preise abgesprochen &#8211; und damit einen Millionenschaden verursacht haben. Es scheint, als hätten sich die Unternehmen dabei nicht sehr geschickt angestellt. Als die Deutsche Bahn Sicherungsposten für Bauarbeiten ausschrieb, habe sich lediglich eine Bietergemeinschaft beworben. Sie schloss mehr als ein Dutzend Unternehmen ein, sprich: fast den gesamten Markt. Auffälliger kann ein Kartell kaum operieren. Mehr <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/verdacht-auf-illegale-absprachen-staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-bahn-kartell-1.1657744" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Fernbuslinien: Gute Noten von Stiftung Warentest</strong></p>
<p>Das Image der Fernbusse ist eigentlich nicht das beste. Mehr als der niedrige Preis und lange Fahrtzeiten fällt Reisenden kaum dazu ein. Doch die Realität ist eine andere. Kostenloses W-Lan an Bord, kalte Getränke und Zeitschriftenauswahl. Stiftung Warentest hat sechs Anbietern gute Noten vergeben. Mehr <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/stiftung-warentest-was-fernbusse-im-vergleich-mit-der-bahn-taugen-a-896431.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Know-how-Transfer von Veolia zu Netinera</strong></p>
<p>Eine Meldung für die Rubrik &#8220;Spekulation der Woche&#8221;: Der Aufsichtsrat von Netinera Deutschland, eine Tochter der italienischen Staatsbahn Trenitalia, hat den 40-jährigen Manager Markus Resch zum Geschäftsführer Finanzen bestellt. Resch startet im Mai und saß bislang in der Geschäftsführung von Veolia Verkehr. Bekanntlich stehen die Veolia-Aktivitäten durch Mutterkonzern Veolia Transdev zum Verkauf. Der Finanzexperte Resch dürfte genau wissen, wie viel Geld Veolia Verkehr wert ist. Netinera wird durchaus Interesse nachgesagt.</p>
<p><strong>Mein persönlicher Wochenrückblick. Den letzten Rückblick auf die letzte Woche 16 gibt es <a href="http://blog.wiwo.de/train-spotting/2013/04/19/was-die-bahn-bewegte-ruckblick-auf-die-woche-16/">hier</a>.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>Was die Bahn bewegte: Rückblick auf die Woche 16</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 12:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Schlesiger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutsche Bahn steht unter Druck: im Nahverkehr durch ausländische Konzerne, bei Stuttgart 21 durch die Landesregierung, beim Hauptbahnhof in Berlin durch defekte Bolzen. Die Woche im Schnelldurchlauf.  SNCF prüft Veolia-Kauf Kaufen die Franzosen Veolia Verkehr in Deutschland? Die Staatsbahn SNCF will sich den größten privaten Nahverkehrsbetreiber in Deutschland zumindest &#8220;sehr genau ansehen&#8221;, sagte SNCF-Vorstand [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Deutsche Bahn steht unter Druck: im Nahverkehr durch ausländische Konzerne, bei Stuttgart 21 durch die Landesregierung, beim Hauptbahnhof in Berlin durch defekte Bolzen. Die Woche im Schnelldurchlauf. </strong></p>
<p><span id="more-2424"></span></p>
<p><strong>SNCF prüft Veolia-Kauf</strong></p>
<p>Kaufen die Franzosen Veolia Verkehr in Deutschland? Die Staatsbahn SNCF will sich den größten privaten Nahverkehrsbetreiber in Deutschland zumindest &#8220;sehr genau ansehen&#8221;, sagte SNCF-Vorstand Bernhard Tabary dem Magazin Capital. Das Bus- und Bahnunternehmen betreibt zum Beispiel die Nord-Ostsee-Bahn oder die Bayerische Regiobahn. SNCF-Tochter Keolis könnte so zur unangefochtenen Nummer zwei hinter der Deutschen Bahn aufsteigen. Der Keolis-Marktanteil würde von zwei auf sieben Prozent steigen. Mehr <a href="http://www.presseportal.de/pm/8185/2452615/sncf-prueft-angriff-auf-deutsche-bahn" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Ausländische Konzerne greifen DB Regio an</strong></p>
<p>Die Deutsche Bahn verliert im Nahverkehr auf der Schiene weiter Marktanteile: 2012 gewann sie nur jede zweite Ausschreibung, im zweiten Halbjahr gar keine einzige. Der Marktanteil der Wettbewerber ist inzwischen auf 24,1 Prozent gestiegen. Ausländische Konzerne greifen verstärkt an &#8211; beispielsweise bei der S-Bahn in Berlin. Mehr <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/nahverkehr-auf-der-schiene-wettbewerber-steigern-marktanteil/8060654.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Bahnindustrie sieht schwarz</strong></p>
<p>Kräftige Bestellrückgänge und schlechte Aussichten &#8211; die deutsche Bahnindustrie geht schweren Zeiten entgegen. Die Order für neue Züge, Lokomotiven und Infrastruktur seien im Vergleich zu 2011 &#8211; dem Jahr des ICx-Großauftrags &#8211; um mehr als ein Viertel zurückgegangen, sagte Michael Clausecker, Präsident des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) am Dienstag in Berlin. Auch im Vergleich zu 2010 gebe es ein deutliches Minus. Das Auftragsvolumen lag mit 10,5 Milliarden Euro erstmals seit 2009 wieder unter dem Umsatz. Mehr <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/bestellungen-zurueckgegangen-bahnindustrie-befuerchtet-deutliche-einbrueche/8073978.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Ein Handbuch gegen Kostenexplosionen</strong></p>
<p>Stuttgart 21, Flughafen Berlin, Hamburger Staatsoper &#8211; Deutschlands Bauindustrie boomt. Nur leider nicht so, wie sich das Bürger und Planer vorstellen. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will das ändern und hat deshalb ein &#8220;Handbuch Großprojekte&#8221; vorgelegt. Dem Handelsblatt sagte er: &#8220;In Zukunft werden wir so vorgehen: Investitionsentscheidungen dürfen nur dann fallen, wenn die Kostenrisiken klar benannt werden — inklusive Risikopuffer. Das kann durchaus bedeuten, dass Projekte sich letztlich als nicht wirtschaftlich erweisen.&#8221; Mmh&#8230;, bei S21 haben zahlreiche Experten auf Risiken hingewiesen, nur wollte sie keiner hören. Mehr <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/neues-gremium-mehr-sachverstand-fuer-grossprojekte/7941302.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Stuttgart 21: Kein Geld vom Land</strong></p>
<p>Wünsche kosten Geld, doch bezahlen will sie keiner. Die bessere Anbindung des Stuttgarter Flughafens an die Innenstadt etwa war ein Ergebnis der Schlichtung unter Heiner Geißler. Eine finanzielle Beteiligung lehnt das Land Baden-Württemberg aber nun ab. Die Regierung wollte sich eine Finanzspritze zumindest geschickt erkaufen. Die Deutsche Bahn hätte auf die Sprechklausel verzichten sollen, dann wäre das Land mit ein paar Millionen Euro eingespringen. Die Bahn lehnte ab, der Streit geht weiter. Mehr <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kein-geld-vom-land-neue-abfuhr-fuer-die-bahn-bei-stuttgart-21/8076700.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Berlin Hbf: Gerade eingeweiht und schon kaputt</strong></p>
<p>Der Hauptbahnhof in der Hauptstadt ist nicht mal sieben Jahre in Betrieb, muss aber trotzdem schon saniert werden. Teile der oberirdischen Gleiskonstruktionen müssen für 25 Millionen Euro saniert werden. Dafür werden 2015 die Fernbahngleise knapp drei Monate lang gesperrt. Ein Jahr später folgen die S-Bahn-Gleise für rund 60 Tage. In gewohnter Manier zeigt sich Bundesverkehrsminsiter Peter Ramsauer erneut empört. Mehr <a href="http://www.berliner-zeitung.de/berlin/hauptbahnhof-berlin--neuer-aerger-fuer-fahrgaeste-der-bahn,10809148,22395810.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Mein persönlicher Wochenrückblick. Den letzten Rückblick auf die letzte Woche 15 gibt es <a href="http://blog.wiwo.de/train-spotting/2013/04/12/was-die-bahn-bewegte-ruckblick-auf-die-woche-15/">hier</a>.</strong></p>
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		<title>Was die Bahn bewegte: Rückblick auf die Woche 15</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 15:21:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Schlesiger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr Geld fürs Schienennetz, mehr Geld fürs Schwarzfahren, mehr Geld für Hertha. Das Finanzielle stand diese Woche im Vordergrund. Halbe Millliarde Euro mehr für Sanierung des Schienennetzes Eine gute Nachricht für den Schienenverkehr: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will der Deutschen Bahn für die Sanierung des Schienennetzes dauerhaft mehr Geld aus dem Bundeshaushalt geben, gleichzeitig aber die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mehr Geld fürs Schienennetz, mehr Geld fürs Schwarzfahren, mehr Geld für Hertha. Das Finanzielle stand diese Woche im Vordergrund.<br />
</strong></p>
<p><span id="more-2396"></span></p>
<p><strong>Halbe Millliarde Euro mehr für Sanierung des Schienennetzes</strong></p>
<p>Eine gute Nachricht für den Schienenverkehr: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will der Deutschen Bahn für die Sanierung des Schienennetzes dauerhaft mehr Geld aus dem Bundeshaushalt geben, gleichzeitig aber die Kontrolle verschärfen. Ab 2016 könnten so drei Milliarden Euro in den Erhalt der Schienenwege fließen. Mehr <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/schienennetzsanierung-bahn-soll-halbe-milliarde-mehr-fuers-streckennetz-bekommen/8025064.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Infrastrukturfinanzierung: Und noch eine Kommission</strong></p>
<p>Was macht man, wenn der Bericht einer Expertenkommission nicht so richtig wahrgenommen wurde? Man gründet eine neue Expertenkommission, die die Ergebnisse der ersten Expertenkommission in einem neuen Bericht konkretisieren soll. So in etwa läuft es beim Thema Infrastrukturfinanzierung. Der so genannten Daehre-Kommission unter Leitung von Karl-Heinz Daehre (CDU)  folgt nun die Bodewig-Kommission unter Leitung von Kurt Bodewig (SPD). Am 27. September sollen die Empfehlungen von Daehre konkretisiert werden. Man darf richtig gespannt sein. Mehr <a href="http://www.deutsche-verkehrswacht.de/home/presse-center/pressemitteilung/article/dvw-praesident-kurt-bodewig-fuehrt-neue-experten-kommission-zur-infrastrukturfinanzierung.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Bahn zieht positives Winter-Fazit  </strong></p>
<p>Die Deutsche Bahn ist gut durch den Winter gekommen. 93 Prozent der Züge im Nah- und Fernverkehr seien pünktlich gewesen, sprich: nur maximal fünf Minuten verspätet. Was die Bahn in ihrer offiziellen <a href="https://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_p/3760138/p20130408.html" target="_blank">Presseerklärung</a> verschweigt: Im Fernverkehr war nur der Februar wirklich besser. Im Januar lag die Pünktlichkeitsquote bei 76 Prozent &#8211; und damit unterhalb des Jahresdurchschnitts. Mehr <a href="http://www.stern.de/panorama/positive-bilanz-trotz-kaelte-deutsche-bahn-kommt-gut-durch-den-winter-1994197.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>4000 Stunden Bahn-Verspätungen durch Metallklau</strong></p>
<p>4000 Stunden Verspätung soll der Diebstahl von Kabeln und Metallteilen der Deutschen Bahn im vergangenen Jahr angerichtet haben. Das Unternehmen sei 2012 insgesamt 2700 Mal Opfer von Metalldieben geworden. Immerhin: Das Problem entspannt sich inzwischen etwas. Mehr <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/millionenschaden-4000-stunden-bahn-verspaetungen-durch-metallklau/8038586.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>DB erweitert ICx-Aufträge</strong></p>
<p>Lange Zeit galt der Fernverkehr bei der Deutschen Bahn als Sorgenkind &#8211; wenig Gewinn, kaum Wachstum. Doch das hat sich geändert. Nun will der Konzern die bestellte ICx-Flotte erweitern: Die Bahn bestellte weitere 170 Rohbauwagenkästen bei Bombardier Transportation. Der Auftrag hat einen Wert von 336 Mio. Euro. Mehr <a href="http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2013/04/db-erweitert-icx-auftraege-49974/" target="_blank">hier</a>.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Berliner Großauftrag im Nahverkehr endlich ausgeschrieben</strong></p>
<p>Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) schreibt nun endlich den S-Bahn-Ring aus. Die Deutsche Bahn hatte die Ausschreibung mit einer <a href="http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/roundup-bahn-klagt-gegen-verfahren-fuer-s-bahn-auftrag-ab-2017_aid_823689.html" target="_blank">Klage </a>verzögert, weil der Gewinner des Verfahrens die Instandhaltung 30 Jahre lang hätte garantieren müssen. Dagegen ging die Deutsche Bahn erfolgreich vor. Für die neue <a href="http://www.vbb.de/de/article/presse/s-bahn-vergabeverfahren-wird-neu-aufgelegt/13833.html" target="_blank">Ausschreibung</a> können sich Bieter bis Juni bewerben. Mit National Express, den Metro-Betreibern in Hong Kong und Paris sowie der Deutschen Bahn selbst gibt es zahlreiche Interessenten.</p>
<p><strong>Schwarzfahren wird teurer<br />
</strong></p>
<p>60 statt 40 Euro &#8211; Schwarzfahren wird teurer. Das beschlossen die Landesverkehrsminister auf der Verkehrsministerkonferenz in Kiel. Den Nahverkehrsunternehmen kostet das Problem pro Jahr übrigens 250 Millionen Euro, rechnet der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen vor. Die letzte Erhöhung gab es 2003. Mehr <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/beschluss-der-verkehrsminister-schwarzfahren-wird-teurer/8050134.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Hertha mit Randaleklausel </strong></p>
<p>Abstieg, Randale, trotzdem mehr Geld. Die Deutsche Bahn verlängert den Sponsorenvertrag mit dem Fußballverein Hertha BSC Berlin. 4,5 Millionen Euro bekommt der Klub pro Jahr Bundesliga-Zugehörigkeit ab der nächsten Saison. Dafür gibt es nun eine Randaleklausel: Wenn es wieder kracht, gibt es weniger.  Mehr <a href="http://fussball-geld.de/hertha-bsc-neuer-sponsorenvertrag-mit-der-deutschen-bahn/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Mein persönlicher Wochenrückblick. Den letzten Rückblick auf die letzte Woche 14 gibt es <a href="http://blog.wiwo.de/train-spotting/2013/04/05/was-die-bahn-bewegte-ruckblick-auf-die-woche-14/">hier</a>.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Was die Bahn bewegte: Rückblick auf die Woche 14</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 14:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Schlesiger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[In Italien fahren Züge bald 360, in Griechenland steht die marode Staatsbahn zum Verkauf, Österreich bremst die Deutsche Bahn aus und in Frankreich streitet sich der Berliner Staatskonzern mit seinem Pendant aus Paris &#8211; eine Woche spannender Auslandsnachrichten. Italien im Tempo-Rausch Während Bahnchef Rüdiger Grube 250 km/h als Richtschnur für das deutsche Schienennetz ausgesprochen hat, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Italien fahren Züge bald 360, in Griechenland steht die marode Staatsbahn zum Verkauf, Österreich bremst die Deutsche Bahn aus und in Frankreich streitet sich der Berliner Staatskonzern mit seinem Pendant aus Paris &#8211; eine Woche spannender Auslandsnachrichten.</strong></p>
<p><span id="more-2374"></span></p>
<p><strong>Italien im Tempo-Rausch</strong></p>
<p>Während Bahnchef Rüdiger Grube 250 km/h als Richtschnur für das deutsche Schienennetz ausgesprochen hat, gibt die italienische Staatsbahn FS richtig Gas. Der erste von 50 bestellten Hochgeschwindigkeitstzügen (ETR 1000 von Bombardier) mit Höchsttempo 400 wurde jüngst der Öffentlichkeit präsentiert. Ab 2014 kommen die ersten Züge auf der Strecke von Mailand nach Rom zum Einsatz. Zunächst fahren die Züge maximal 360 km/h und verkürzen die Fahrt von 2:55 Stunden auf 2:15 Stunden. Bald soll die Strecke auch in weniger als zwei Stunden möglich sein. Auch der private Konkurrent NTV will seine Züge bald mit 360 Sachen auf die Reise schicken. Die kriselnde Alitalia kann die Verbindung dann wohl bald ganz einstellen. Mehr <a href="http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2013/03/400-kmh-schnelle-zuege-fuer-italien-49744/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Deutsche Bahn streitet mit SNCF</strong></p>
<p>Eigentlich kann die Deutsche Bahn mit der Entwicklung der französischen Güterbahntochter Euro Cargo Rail (ECR) zufrieden sein. Der Marktanteil ist deutlich zweistellig. Doch nun gibt es Stress mit dem Konkurrenten SNCF. Der Staatskonzern aus Paris soll mit Dumpingpreisen auf Kundenfang gehen. Die Deutsche Bahn will das Kartellamt einschalten. Mehr <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/frankreich-deutsche-bahn-wirft-konkurrenz-illegale-kampfpreise-vor/8018990.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Fernbusse geben Gas</strong></p>
<p>Wöchentlich kündigen Fernbusunternehmen neue Strecken an &#8211; inzwischen ist auch Aldi am Start. Aber wie viele Linien gibt es eigentlich inzwischen? Das Bundesverkehrsministerium (BMVBS) hat nun erste Zahlen veröffentlicht: Bis Ende 2012 gab es 86 bestehende innerdeutsche Fernbuslinien &#8211; vor allem von und nach Berlin sowie in Urlaubsregionen oder zu Flughäfen ohne Bahnanschluss. Seit der Liberalisierung am 1.1.2013 bis zum Stichtag 15.2.2013 haben die Bundesländer bereits 23 neue innerdeutsche Verbindungen im Fernbuslinienverkehr genehmigt. Darüber hinaus wurde für weitere 53 Verbindungen eine Genehmigung beantragt. Wenn diese Anträge genehmigt sind, hat sich die Zahl der Verbindungen seit Inkrafttreten der Neuregelung fast verdoppelt.</p>
<p><strong>Plant Deutsche Bahn Fernbus-Offensive?</strong></p>
<p>Bislang hieß es bei der Deutschen Bahn immer, man wolle den liberalisierten Fernbusmarkt nur beobachten, aber nicht mitmischen. Eine auskömmliche Rendite sei nicht zu erzielen. Doch offenbar scheint das Bahn-Management seine Meinung geändert zu haben. Ab 8. April startet die Deutsche Bahn Fernbusverbindungen von München nach Freiburg &#8211; eine Strecke, die das Startup Meinfernbus außerordentlich erfolgreich betreibt. Auch die Linie München-Stuttgart-Frankfurt hat die Bahn jüngst aufgenommen. Man darf weiter gespannt sein. Mehr <a href="http://www.sueddeutsche.de/x5I38d/1234605/Bahn-setzt-Fernbusse-ein.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Krise im Alpentransit</strong></p>
<p>Zwei Pressemitteilungen, zwei Perspektiven. DB Schenker Rail will beim Alpentransit durch die Schweiz künftig auch die SBB Cargo stärker einbinden. Die Partnerschaft mit der BLS Cargo werde sich &#8220;vorrangig auf Verkehre über den Lötschberg ausrichten&#8221;, heißt es <a href="http://dbag.yesspress.com/2013/4/13120/a08dcebc3ce34e7c825aeb64169783ee/178_13120_13625.pdf" target="_blank">offiziell</a> bei DB Schenker. Bei dieser Neuordnung &#8220;werden die jeweiligen Stärken der Gesellschaften BLS Cargo, SBB Cargo und DB Schenker Rail Schweiz optimal zum Einsatz kommen&#8221;. Das klingt nach Strategie, nach langfristiger Planung. Doch die fast zeitgleich von BLS Cargo verschickte <a href="http://www.bls.ch/d/unternehmen/medien-communiques.php" target="_blank">Pressemitteilung</a> offenbart das wahre Gegenteil: Der Kooperationspartner von DB Schenker steckt tief in der Krise. BLS Cargo verzichte künftig auf die &#8220;Abgabe von nicht kostendeckenden Preisangeboten&#8221;. Diese Konzentration führt ab 2014 &#8220;zu einer Reduktion des Verkehrsvolumens und erfordert Anpassungen beim Personalbestand&#8221;.</p>
<p><strong>Griechische Staatsbahn OSE steht zum Verkauf</strong></p>
<p>Die marode griechische Staatsbahn steht  zum Verkauf. Fragt sich nur, wer sie haben will. Auf dem Unternehmen lastet ein Schuldenberg von 13 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Die deutlich größere Deutsche Bahn schleppt 17 Milliarden Euro an Verbindlichkeiten mit sich rum. Zudem sind gerade mal fünf Prozent des griechischen Schienennetzes elektrifiziert. Verspätungen gehören zum Alltag. Käufer dürften kaum Schlange stehen. Mehr <a href="http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2013/04/griechische-bahn-soll-verkauft-werden-49853/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Österreich bremst Deutsche Bahn aus</strong></p>
<p>Lange Zeit hatten die Österreicher ein Auge zugedrückt. Nun ist damit Schluss. Weil die Deustche Bahn ihre Züge nach Innsbruck nicht mit der Notbremsüberbrückung ausrüstet, müssen Passagiere künftig in Mittenwald umsteigen. Die Bremsen sorgen dafür, dass ein Zug auch dann noch weiter fahren kann, wenn jemand die Notbremse gezogen hat. Das ist wichtig, um aus Tunneln fahren zu können, von denen es auf der Strecke etliche gibt. Die Unannehmlichkeit für die Passagiere dauert bis zum Fahrplanwechsel im Dezember. Mehr <a href="http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/bahn-oesterreich-streit-100.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Mein persönlicher Wochenrückblick. Den letzten Rückblick auf die letzte Woche 12 gibt es <a href="http://blog.wiwo.de/train-spotting/2013/04/01/was-die-bahn-bewegte-ruckblick-auf-die-woche-13/">hier</a>.</strong></p>
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		<title>Krise im Alpentransit</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/train-spotting/2013/04/04/krise-im-alpentransit/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 09:36:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Schlesiger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Güterverkehr auf der Schiene im Alpentransit steckt in der Krise. DB Schenker geht nun neue Wege &#8211; offenbar nicht ganz freiwillig. Zwei Pressemitteilungen, zwei Perspektiven. DB Schenker Rail will beim Alpentransit durch die Schweiz künftig auch die SBB Cargo stärker einbinden. Die Partnerschaft mit der BLS Cargo werde sich &#8220;vorrangig auf Verkehre über den [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Güterverkehr auf der Schiene im Alpentransit steckt in der Krise. DB Schenker geht nun neue Wege &#8211; offenbar nicht ganz freiwillig.<br />
</strong></p>
<p><span id="more-2381"></span></p>
<p>Zwei Pressemitteilungen, zwei Perspektiven. DB Schenker Rail will beim Alpentransit durch die Schweiz künftig auch die SBB Cargo stärker einbinden. Die Partnerschaft mit der BLS Cargo werde sich &#8220;vorrangig auf Verkehre über den Lötschberg ausrichten&#8221;, heißt es <a href="http://dbag.yesspress.com/2013/4/13120/a08dcebc3ce34e7c825aeb64169783ee/178_13120_13625.pdf" target="_blank">offiziell</a> bei DB Schenker. Bei dieser Neuordnung &#8220;werden die jeweiligen Stärken der Gesellschaften BLS Cargo, SBB Cargo und DB Schenker Rail Schweiz optimal zum Einsatz kommen&#8221;. Das klingt nach Strategie, nach langfristiger Planung. Doch die fast zeitgleich von BLS Cargo verschickte <a href="http://www.bls.ch/d/unternehmen/medien-communiques.php" target="_blank">Pressemitteilung</a> offenbart das wahre Gegenteil: Der Kooperationspartner von DB Schenker steckt tief in der Krise. BLS Cargo verzichte künftig auf die &#8220;Abgabe von nicht kostendeckenden Preisangeboten&#8221;. Diese Konzentration führt ab 2014 &#8220;zu einer Reduktion des Verkehrsvolumens und erfordert Anpassungen beim Personalbestand&#8221;.</p>
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		<title>Was die Bahn bewegte: Rückblick auf die Woche 13</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 15:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Schlesiger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Lauter unfertige Projekte: Die holprige Energiewende belastet den Gütervekehr, Kapazitätsengpässe verzögern den Ausbau des Schienennetzes und fehlendes WLAN in den ICE strapazieren die Geduld der Fahrgäste. Die letzten acht Tage im Rückblick. Deutsche Bahn erhält 500 Millionen Euro für Schienensanierung Die Deutsche Bahn bekommt in diesem Jahr 500 Millionen Euro zusätzlich vom Bund für die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lauter unfertige Projekte: Die holprige Energiewende belastet den Gütervekehr, Kapazitätsengpässe verzögern den Ausbau des Schienennetzes und fehlendes WLAN in den ICE strapazieren die Geduld der Fahrgäste. Die letzten acht Tage im Rückblick.</strong></p>
<p><span id="more-2359"></span></p>
<p><strong>Deutsche Bahn erhält 500 Millionen Euro für Schienensanierung</strong></p>
<p>Die Deutsche Bahn bekommt in diesem Jahr 500 Millionen Euro zusätzlich vom Bund für die Sanierung von Schienen, Weichen und Brücken. Allerdings kommt das Geld aus dem Topf für den Aus- und Neubau der Schieneninfrastruktur. Erstaunliche Begründung: Wegen Kapazitätsengpässen kann die Deutsche Bahn nicht alle für 2013 geplanten Neubauprojekte starten und die geplanten Zuschüsse somit nicht abrufen. Mehr <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutschen-bahn-millionen-euro-fuer-sanierung-von-bahnhoefen-1.1636461" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Deutsche Bahn kritisiert Energiewende von Altmaier</strong></p>
<p>Die Deutsche Bahn kritisiert die Energiewende von Bundesumweltminister Peter Altmaier: „Höhere Kosten werden zu Lasten von Investitionen und Verkehrsmenge gehen“, sagte Alexander Hedderich, Chef der Güterzugsparte, dem <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/schienen-gueterverkehr-deutsche-bahn-kritisiert-altmaier-wegen-energiewende/8005970.html" target="_blank">Tagesspiegel</a>. Hedderich forderte, dass der Bund die Ökostrom-Förderung für energieintensive Industrien nicht kassieren dürfe. Ansonsten bliebe nichts anderes übrig als die Preise zu erhöhen, was zu Wettbewerbsnachteilen führe.</p>
<p><b>Deutsche Bahn entdeckt das WLAN</b></p>
<p>Die Deutsche Bahn will das WLAN in den ICEs verbessern. Bis 2014 sollen fast alle Hochgeschwindigkeitszüge mit dem drahtlosen Datenempfang ausgerüstet werden – <a href="http://www.zdnet.de/88149416/deutsche-bahn-plant-wlan-ausbau-und-informtationsportal/" target="_blank">Unterhaltungsprogramm</a> zum Download inklusive. Allerdings: Neu ist die Meldung nicht wirklich. Leider ist eher das Gegenteil berichtenswert. Noch immer fahren Reisende im ICE vielerorts durch kommunikationsfreie Zonen. Viele ICE-Züge sind noch immer nicht hochgerüstet. Mein Blog-Beitrag „<a href="http://blog.wiwo.de/train-spotting/2012/09/14/wlan-im-zug-rollender-murks/" target="_blank">Rollender Murks</a>“ aus dem vergangenen Jahr hat leider an Aktualität wenig eingebüßt.</p>
<p><strong>Drei Prozent mehr Lohn</strong></p>
<p>Mit diesem Ergebnis dürften die Bahner zufrieden sein. Die Einkommen der 130.000 Beschäftigten der Deutschen Bahn steigen in zwei Stufen um jeweils drei Prozent. Den ersten Zuschlag gibt es ab Mai dieses Jahres, der zweite folgt im April 2014. Außerdem gibt es eine Einmalzahlung in Höhe von 500 Euro. Mehr <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2013-03/tarifstreit-einigung-deutsche-bahn" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Gericht stärkt Streikrecht der Bahner</strong></p>
<p>Umsatzverluste in Folge von Bahn-Streiks können die Eisenbahnunternehmen nicht den Streikenden aufbürden. Zu diesem Urteil kommt indirekt das Arbeitgsgericht Frankfurt, das eine Klage der Flughafengesellschaft Fraport und Air Berlin abwies. Die Unternehmen wollten zehn Millionen Euro wegen eines Streiks der Fluglotsen im Februar einfordern. Für den Bundesvorsitzenden der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, ist das ein Erfolg für die Bahner: &#8220;Wenn Umsatzeinbußen aufgrund eines rechtmäßigen Streiks auf Gewerkschaften abgewälzt werden könnten, wären Arbeitskämpfe völlig wirkungslos.“ Ziel von Arbeitskampfmaßnahmen seien als Ultima- Ratio-Mittel nun einmal wirtschaftliche Einbußen für das Unternehmen.</p>
<p><strong>Erneute Schlappe für DB Regio</strong></p>
<p>Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) vergibt das Niederrheinnetz (RB 33 und 35) an den Bahnbetreiber Abellio &#8211; eine Tochter der holländischen Bahn NS. Damit geht die Deutsche Bahn erneut leer aus. Im vergangenen Jahr konnte die Nahverkehrstochter DB Regio nur jede zweite Ausschreibung gewinnen. Im zweiten Halbjahr 2012 verlor DB Regio sogar sämtliche Wettbewerbsverfahren. Der Verkehrsvertrag für Abellio beginnt 2016. Mehr <a href="http://www.vrr.de/de/vrr/presse/meldungen/archiv/2013/00480/index.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Keolis steigert Gewinn</strong></p>
<p>Die Nahverkehrstochter der französischen Staatsbahn SNCF konnte Umsatz und operativen Gewinn im vergangenen Jahr steigen. Bei fast fünf Milliarden Euro Umsatz erzielte Keolis ein Ebitda von 287 Millionen Euro. Der Umsatz war höher als erwartet. Ob Keolis in Deutschland Gas geben wird, bleibt aber unklar. 2012 attackierte das Unternehmen in Schweden, Holland und Belgien &#8211; in Deutschland blieb es ruhig. Auch für 2013 kündigte Keolis Wachstum in den USA und Märkten wie China und Indien an. Deutschland wurde nicht explizit genannt, obwohl zahlreiche Ausschreibungen anstehen.</p>
<p><strong>Mein persönlicher Wochenrückblick. Den letzten Rückblick auf die letzte Woche 12 gibt es <a href="http://blog.wiwo.de/train-spotting/2013/03/22/was-die-bahn-bewegte-ruckblick-auf-die-woche-12/?preview=true&amp;preview_id=2311&amp;preview_nonce=45b8c1933c">hier</a>.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Interview mit Citeecar-Chef: &#8220;Carsharing wird explodieren&#8221;</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/train-spotting/2013/03/27/interview-mit-citeecar-chef-carsharing-wird-explodieren/</link>
		<comments>http://blog.wiwo.de/train-spotting/2013/03/27/interview-mit-citeecar-chef-carsharing-wird-explodieren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 11:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Schlesiger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.wiwo.de/train-spotting/?p=2348</guid>
		<description><![CDATA[Einst finanzierte die Luxemburger Beteiligungsfirma Mangrove den Webtelefondienst Skype. Heute steckt der Investmentfonds sein Geld in das Carsharing-Unternehmen Citeecar. Die außerhalb von Berlin und Hamburg unbekannte Marke will bald bundesweit von sich hören lassen, sagt Citeecar-Chef Bill Jones im Interview. Das Billig-Carsharing-Konzept könnte die Branche aufmischen. WirtschaftsWoche: Herr Jones, Citeecar gibt es seit Dezember in [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einst finanzierte die Luxemburger Beteiligungsfirma Mangrove den Webtelefondienst Skype. Heute steckt der Investmentfonds sein Geld in das Carsharing-Unternehmen Citeecar. Die außerhalb von Berlin und Hamburg unbekannte Marke will bald bundesweit von sich hören lassen, sagt Citeecar-Chef</strong> <strong>Bill Jones im Interview</strong>.<strong> Das Billig-Carsharing-Konzept könnte die Branche aufmischen.</strong></p>
<p><span id="more-2348"></span></p>
<p><b>WirtschaftsWoche: Herr Jones, Citeecar gibt es seit Dezember in Berlin. Damit sind Sie ein weiterer Anbieter im Carsharing von vielen. Wie wollen Sie gegen die Übermacht von Daimler und BMW ankämpfen?</b></p>
<p>Jones: Wir sehen in unserem Modell die Weiterentwicklung von Carsharing und halten uns darum nicht für einen weiteren Anbieter unter vielen. Dazu ist unser Konzept auch zu ungewöhnlich. Daimler und BMW sind keine Konkurrenz für uns. Unsere Modelle ergänzen sich: Wir setzen auf feste Stellplätze, die Autokonzerne auf One-Way-Systeme. Außerdem machen sie gerade so viel Lärm für ihre Carsharing-Angebote, dass auch wir davon profitieren. Das ist wunderbar. Unsere Wettbewerber sind die Autobesitzer.</p>
<p><b>WirtschaftsWoche: Sind Sie denn zufrieden mit der Entwicklung von Citeecar?</b></p>
<p>Jones: Absolut. Wir sind im Dezember mit 100 Autos gestartet und werden unsere Flotte schon jetzt verdoppeln. Einige davon stellen wir seit März in Hamburg auf. Über 1000 Nutzer in Berlin zeigen uns, dass unser Angebot angenommen wird.</p>
<p><b>WirtschaftsWoche: Dennoch stellt sich die Frage, warum Sie gerade in Berlin gestartet sind, wo es doch schon viele Anbieter von Carsharing gibt</b>.</p>
<p>Jones: Wir wollten in einer europäischen Hauptstadt starten, weil dort die Aufmerksamkeit für Carsharing viel größer ist. Berlin war die beste Option und wirkt zudem wie ein Katalysator, denn die Berliner sind dem Carsharing sehr aufgeschlossen. Von hier aus bricht sich eine gigantische Entwicklung bahn. Carsharing wird explodieren.</p>
<p><b>WirtschaftsWoche: Und wie wollen Sie sich durchsetzen?</b></p>
<p>Jones: Wir sind der Preisbrecher. Ein Kia von Citeecar kostet pro Stunde nur einen Euro. Hinzu kommen 20 Cent pro Kilometer Benzinkosten. Wir ändern dadurch das Mobilitätsverhalten der Menschen wie einst die Billigflieger die Luftfahrtindustrie.</p>
<p><b>WirtschaftsWoche: Sie setzen auf so genannte Hosts, die einen Stellplatz zur Verfügung stellen oder als Pate die Sauberkeit eines Autos garantieren, und dafür mit Freifahrten belohnt werden. Finden Sie genügend Hosts?</b></p>
<p>Jones: Ja. Wir haben 100 Hosts und über 100 weitere stehen auf der Warteliste. Sobald die neuen Autos kommen, werden sie sich um ihr Auto kümmern können. Der Host-Ansatz ist unser Vorteil gegenüber klassischen Carsharing-Anbietern. Wir brauchen uns nicht um Parkplätze kümmern, weil sie durch Hosts in das Netzwerk eingebracht werden. So sind wir auch nicht auf Genehmigungen von beispielsweise Städten angewiesen und können Bedarf dort abdecken, wo er tatsächlich ist, unabhängig von Geschäftsgebietsgrenzen. Außerdem kümmern sich Hosts um die Sauberkeit besonders liebevoll, weil es ihr Pflege-Auto ist. Hier entsteht eine tolle Community.</p>
<p><b>WirtschaftsWoche: Ein Kia kostet rund 16.000 Euro. Ein Euro pro Stunde soll ausreichen, um profitabel zu werden?</b></p>
<p>Jones: Wir kaufen die Autos nicht, sondern leasen sie. Nach einem Jahr werden sie gegen Neufahrzeuge ausgetauscht. Das hält die Wartungskosten gering. Wir haben angenommen, dass jeder Nutzer im Schnitt vier Mal pro Monat in ein Citeecar steigt und damit im Schnitt rund 40 Kilometer weit und vier Stunden lang fährt. Mit unserer Tarifstruktur und der Expansion gibt uns das die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg.</p>
<p><b>WirtschaftsWoche: Wirft aber noch keinen Gewinn ab, der Ihren Investoren die versprochene Rendite bringen soll …</b></p>
<p>Jones: Doch absolut. Der Start in Berlin zeigt, dass die Nutzer häufiger unterwegs sind als wir prognostiziert haben. Wir werden die Attraktivität für Investoren aber noch steigern, indem wir unsere Einnahmen auch durch zusätzliches Geschäft erhöhen. Wir werden daher unser Netzwerk schnell ausbauen und extrem aggressiv expandieren. Wir planen bereits ganz konkret die Expansion in andere Städte.</p>
<p><b>WirtschaftsWoche: Wohin?</b></p>
<p>Jones: Am Ende dieses Jahres wird es Citeecar in sieben Städten in Deutschland geben und die Flotte soll aus mindestens 1000 Kia-Autos bestehen. Zwölf Städte stehen derzeit in engerer Auswahl. Dazu zählen alle großen Städte wie Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München. Entscheidend ist ein gut ausgebauter Nahverkehr. Denn Carsharing funktioniert am besten in Kombination mit Bus und Bahn. Außerdem denken wir an den Einstieg in einem weiteren Land: Großbritannien, Frankreich oder Spanien.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Call a Bike: Das System rechnet sich</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 09:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Schlesiger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mieträder]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Fahrradverleihsystem &#8220;Call a Bike&#8221; der Deutschen Bahn startet in die Sommersaison. Das anfangs belächelte Mobilitätskonzept für Großstädter dürfte sich für das Unternehmen inzwischen wirtschaftlich lohnen. Die Sommersaison geht wieder los. In Frankfurt, Berlin, Hamburg, Kassel, Karlsruhe, Köln, München, Stuttgart und an 40 ICE-Bahnhöfen in Deutschland stehen wieder insgesamt 8500 Mieträder zur kurz- und langfristigen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Fahrradverleihsystem &#8220;Call a Bike&#8221; der Deutschen Bahn startet in die Sommersaison. Das anfangs belächelte Mobilitätskonzept für Großstädter dürfte sich für das Unternehmen inzwischen wirtschaftlich lohnen.</strong></p>
<p><span id="more-2294"></span></p>
<p>Die Sommersaison geht wieder los. In Frankfurt, Berlin, Hamburg, Kassel, Karlsruhe, Köln, München, Stuttgart und an 40 ICE-Bahnhöfen in Deutschland stehen wieder insgesamt 8500 Mieträder zur kurz- und langfristigen Ausleihe bereit. Damit liegt die Zahl auf dem Niveau des vergangenen Jahres. 2012 unternahmen 537.000 Kunden rund 3,3 Millionen Fahrten &#8211; ein neuer Rekord.</p>
<p>Noch wichtiger: Die große Nachfrage zeigt, dass sich das Modell auch betriebswirtschaftlich rechnen dürfte. Ich selber nutze Call a Bike gelegentlich und würde mich als durchschnittlichen Nutzer bezeichnen. Meist fahre ich mit dem Fahrrad nur eine kurze Strecke von ein bis zwei Kilometern. Ab und zu leihe ich mir das Fahrrad auch mal für eine Fahrt von mehreren Stunden &#8211; ausnahmsweise auch mal für einen ganzen Tag.</p>
<p>Unterm Strich bin ich im vergangenen Jahr in Köln 34mal auf ein Call a Bike gestiegen. Jede Fahrt hat mich im Schnitt 1,09 Euro gekostet. Das klingt wenig. Doch bei insgesamt 3,3 Millionen Fahrten würde die Deutsche Bahn so knapp 3,6 Millionen Euro einnehmen. Hinzu kommt, dass die Ausleihe in Köln nicht stationsgebunden ist, das heißt das Fahrrad kann an jeder Ecke im Stadtgebiet abgestellt werden. Dieses System sorgt laut Bahn eher für kürzere Fahrten. In den anderen Städten &#8211; und das ist die Regel &#8211; dürften die Kunden daher im Schnitt deutlich länger unterwegs sein.</p>
<p>Die Deutsche Bahn hüllt sich wie gewohnt in Schweigen, wenn es um konkrete Einnahmen und Ausgaben geht. Doch geschätzt dürfte der Jahresumsatz bei rund fünf Millionen Euro liegen. Da einige Räder in der viermonatigen Winterpause für 60 Euro pauschal an Kunden ausgeliehen wurden, dürften noch ein paar weitere Umsatzeuro hinzukommen. Bei einem &#8211; zugegebenermaßen &#8211; grob geschätzten Umsatz in Höhe von mehr als fünf Millionen Euro erwirtschaftete jedes Fahrrad damit mehr als 1300 Euro. Abzüglich der Anschaffungskosten pro Fahrrad von geschätzt 600 Euro und operativen Kosten dürfte am Jahresende durchaus ein Gewinn übrig bleiben.</p>
<p>Damit ist nicht einmal der Imagegewinn eingerechnet, der auf die Deutsche Bahn als Unternehmen einzahlt. Die Räder von Call a Bike zeigen den Konsumenten, dass die Deutsche Bahn die städtische Mobilität ernst nimmt &#8211; ein nicht zu unterschätzender Werbeeffekt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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