Stuttgart 21 und Trassenpreise bleiben Zankthemen, das Auslandsgeschäft hingegen macht Freude. Die Deutsche Bahn kämpft vor allem in Deutschland gegen Widerstand.
Weiter Ärger um S21
Nach der Kostensteigerung beim Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 strapaziert die Deutsche Bahn die Geduld ihrer Partner. Die vom Land Baden-Württemberg geforderten Unterlagen zu den Zusatzkosten von 1,1 Milliarden Euro könnten erst Ende Januar vorgelegt werden, schrieb Bahn-Vorstandsmitglied Volker Kefer dem Landesverkehrsminister. Auch zwischen Bahn und Stuttgarts neuem OB Fritz Kuhn verschärft sich der Ton. Hier mehr.
Schienenkartell hat auch bei Stadtbahnen zugeschlagen
Das Schienenkartell um den Stahlkonzern ThyssenKrupp soll nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ auch kommunale Verkehrsbetriebe in weit über hundert Fällen geschädigt haben. In zahlreichen Städten seien Nahverkehrsgesellschaften in den vergangenen drei Jahrzehnten zu überhöhten Preisen mit Schienen und Weichen zum Beispiel für Straßenbahnprojekte beliefert worden. Mehr Infos hier.
Grube lehnt Spitzenposten ab
Als Daimler-Manager saß Bahnchef Grube bereits früher im Verwaltungsrat bei EADS. Nun wünschte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel ihn erneut auf den Posten. Doch Rüdiger Grube möchte sich weiterhin ganz auf die Arbeit bei der Bahn konzentrieren. Mehr hier.
Mahnbescheid wegen überhöter Trassenpreise
Der Deutschen Bahn droht eine Welle von Klagen wegen möglicherweise überhöhter Trassenpreise. Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord hat einen Mahnbescheid gegen die Bahntochter DB Netz erlassen und fordert nun elf Millionen Euro zurück. Mehr hier.
Citeecar startet erfolgreich
Der Berliner Carsharing-Anbieter kann seinen Erfolg selbst kaum glauben. “Der Launch von CiteeCar in Berlin ist ein Riesenerfolg”, heißt es bei dem Startup gegenüber der WirtschaftsWoche. Das Low-Cost Carsharing werde so gut aufgenommen, dass das Unternehmen bereits nach fünf Wochen weitere 100 Kia Rio geordert hat, so dass sich die Flotte verdoppelt. Bald expandiert das Unternehmen nach Hamburg.
Bahn mit Arriva-Auslandsgeschäft zufrieden
Es scheint gut zu laufen bei DB Arriva. Jedenfalls startet die Deutsche Bahn nun die zweite Stufe “des größten verkehrsträgerübergreifenden Verkehrsvertrages der schwedischen Geschichte”, wie die Bahn in einer Presseerklärung mitteilt. DB Arriva betreibt in Stockholm Busse und Bahnen. Auf die Bahn-Tochter ruhen viele Hoffnungen. Mehr hier.
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