» 18.10.2012, 09:50

Was die Bahn bewegte: Mein Rückblick auf die Woche 42

Der Bahnbranche drohen ungemütliche Zeiten. Zughersteller befürchten eine Auftragsflaute ab 2014, Stuttgart 21 wird teurer und Bus-Unternehmen wollen den Markt erobern. Die Woche im Rückblick.

S21 droht teurer zu werden

Im Interview mit den Stuttgarter Nachrichten verteidigt Technikvorstand Volker Kefer das Vorgehen der Deutschen Bahn beim mangelnden Brandschutzkonzept für den Stuttgarter Tiefbahnhof. Fast untergegangen ist dabei Kefers wirklich interessante Aussage: Man nähere sich der Kostenobergrenze von 4,5 Milliarden Euro. Mehr hier

Eurostar profitiert kaum von Olympia

Das hatte sich Eurostar sicher anders vorgestellt. Ein Boom während der Zeit der Olympischen Spiele, aber davor ein Einbruch bei London-Reisen. Unterm Strich blieb eine magere Ausbeute. Mehr im Blog

Bahnindustrie fordert Staatshilfe

Deutschland ist das Zentrum der weltweiten Bahnindustrie. Noch blicken die Unternehmen optimistisch in die Zukunft. Doch ab 2014  droht der Abschwung – eine Abwrackprämie für alte Güterwaggons soll das verhindern. Mehr im Blog

Bus-Unternehmen geben Gas

Die Bus-Unternehmen Deutsche Touring und National Express konkretisieren ihre Angriffspläne gegen die Deutsche Bahn. Touring will 40 Europa-Strecken der Marke Eurolines für den innerdeutschen Verkehr öffnen. National Express plant sogar ein bundesweites Fernbusliniennetz. Mehr im Blog

Die Ökos schlagen zurück

Der Carsharing-Markt boomt. Stadtmobil, Cambio und andere etablierte Anbieter, die als Anlaufstelle für Ökonerds galten, kontern den Einstieg von Daimler, BMW und Citroën. Sie kopieren einfach deren Modell. Der Kunde profitiert. Mehr hier

Der Parklückenfüller

Was ist das perfekte Carsharing-Auto? Ein Wagen, der zum Parken auf Minimalgröße zusammen schnurrt. Die Deutsche Bahn will ab 2013 den elektrisch betriebenen Zweisitzer “Hiriko” als Parklückenfüller testen. Im Knautschzustand misst er nur zwei Meter. Hier ein Werbe-Video.

Apple einigt sich mit SBB über Bahnhofsuhr – und sorgt so für neuen Ärger

Jeder iPhone-Nutzer darf künftig also ein bisschen Schweiz mit sich herum tragen. Apple einigte sich mit den Schweizer Bundesbahnen (SBB) über die Nutzung der Bahnhofsuhr als Logo für die Wecker- und Timer-App von Apple. Einzig Uhrenhersteller Mondaine zeigt sich “überrascht”. Das Unternehmen kaufte schon 1986 eine Lizenz von SBB und wurde über den Apple-Deal nicht informiert. Mehr hier

Alkoholverbot in Nürnberg

Die Deutsche Bahn zieht wegen Suff-Randalen von Jugendlichen die Notbremse: Am Wochenende gilt am Hauptbahnhof in Nürnberg in der Zeit von 20 bis 6 Uhr striktes Alkoholverbot. Die Beschallung mit klassischer Musik hat randalierende Jugendliche zuvor übrigens nicht weiter gestört. Nürnberg bleibt aber ein Eizelfall. Mehr hier

Nie benutzte Rettungszüge werden erneuert

Die Deutsche Bahn kauft sieben neue Rettungszüge für rund 80 Millionen Euro. Die Züge sind für Einsätze bei Tunnelunfällen bestimmt. Bislang gibt es sechs, die aber noch nie im Ernstfall-Einsatz waren.

Mein persönlicher Wochenrückblick – immer Freitags. Den letzten Rückblick gibt es hier.

» 18.10.2012, 09:50

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