Gerade es bestätigte ein Londoner Gericht den Auftrag von Eurostar an Siemens über den Kauf von zehn Velaro-Züge. Nun schaltet sich auf Druck von Alstom die EU-Kommission ein, weil europäische Vergaberegeln offenbar nicht beachtet wurden.
So sehr zu begrüßen ist, dass Aufträge fair zustande kommen und unter transparenten Regeln ablaufen: Die wahren Gründe für die Einschaltung von Justiz und Kommission sind wohl eher die eklatanten Schwächen der Franzosen beim Bau von Hochgeschwindigkeitszügen. Die Indizien:
1. Das Nachfolgemodell AGV des bislang erfolgreichen Hochgeschwindigkeitszuges TGV konnte sich erst einmal verkaufen. Die private italienische Bahn NTV will 2011 der Staatsbahn Trenitalia Konkurrenz machen und orderte gleich 25 AGV-Züge. Ein Achtungserfolg, mehr aber auch nicht. Noch ist der AGV zudem nicht gebaut. Weitere Großaufträge fehlen. Zudem kommt der AGV mit einer Technik, die Siemens schon seit 2000 einbaut: den verteilten Antrieb.
2. Die Franzosen klagen immer gerne, wenn sie den Kürzeren ziehen. Als 2006 die SNCF Regionalzüge beim kanadischen Konkurrenten Bombardier geordert hatte, ging Alstom vor Gericht. Die Bahnunternehmen einigten sich außergerichtlich. Alstom durfte ein Drittel der Züge bauen. Gerichte sind ein legitimer Weg, zeugt aber kaum von Sports- und Wettbewerbsgeist. Vielmehr ist das ein weiterer Beleg, dass das Vertrauen in die eigenen Züge nicht sehr hoch ist.
3. Die schlechten Zahlen, die Alstom gestern präsentierte, sind wenig erfreulich. Der Nettogewinn des Geschäftsjahres 2010/2011 fiel um 28 Prozent auf 401 Millionen Euro. Ohne das hinzugekaufte Stromleitungsgeschäft von Areva wäre der Auftragseingang um 21 Prozent gesunken. Alstomchef Patrick Kron musste kleinlaut zugeben: “Uns fehlen derzeit die großen Aufträge.”
Der Bahnhersteller aus Frankreich geht damit ganz schweren Zeiten entgegen. Die französische Staatbahn SNCF hat wegen eigener Finanzprobleme eine Ausschreibung für neue Hochgeschsindigkeitszüge verschoben – Alstom hätte hier sicherlich gute Chancen. Gleichzeitig dürften auch die Chinesen verstärkt Umsatz- und Wachstumschancen im Ausland suchen. Das wäre ein weiterer starker Wettbewerber für Alstom. Die Chinesen haben gerade erst den ersten Zug mit Tempo 420 im Regelbetrieb auf die Reise geschickt. Da dürfte bald wohl auch der Geschwindigkeitsrekord von Alstom aus dem Jahr 2007 mit 574 km/h fallen.











25 Kommentare zu “Siemens-Konkurrent Alstom: Schlechter Verlierer”
Die schlechten Verlierer sind die Deutschen, wo der TGV vor langer Zeit als erster auf dem Markt war und ihm der DB verkaufen wollte, hat die DB den TGV abgelehnt und gleichseitig den katastrophen ICE von Siemens in aller Eile bauen lassen.
Auf diese deutschen Freunde kann Frankreich getrost verzichten.
Den Tunnel gehört Frankreich und nur Frankreich entscheidet wem wir durchlassen oder nicht durchlassen.
Ich wünschen ALSTOM alles Gute und Erfolg gegen den lässtigen Eindringling.
AAhhh jjaaa, so richtig viel Ahnaaung haben Sie aber irgendwie nicht … Alstom stand kurz vor der Pleite, konnte nur durch Darlehen des franz. Staates gerettet werden. Siemens ist Marktführer bei Schnellzügen, Alstom fährt weit hinterher in diesem Bereich wo sie mal Marktführer waren. der Tunnel ist außerdem nicht französisch, sondern französisch /britisch, also mal nicht alles so verengen. Außerdem haben wir EU Recht, da darf nicht jeder machen was er will, schonmal gehört davon ? Wie dem auch sei, auf kurz oder lang ist Alstom so oder so zu klein um auf dem Markt bestehen zu können, speziell wenn noch die Chinesen kommen
Siemens 1, Alstom 5 sitzen
Wie reden Sie eingentlich Herr Graf
)
Bahnhof oder Stammtisch
Das der F/Brit. Tunnel 200 Jahre gebraucht hat das er endlich fertig gebaut worden ist weis ich auch, was der Graf aber wissen sollte, die DB mit ihren ICE ob sie will oder nicht muss sie durch den F Teil des Tunnel fahren, hin und zurück !!
” Außerdem haben wir EU Recht, da darf nicht jeder machen was er will, schonmal gehört davon ?”
Kann man umgehen,schonmal gehört davon Graf? Was Alstom angeht, würde ich mir keine zu grossen Sorgen machen, das sollte nicht Ihr Problem sein.
Mal ganz ehrlich, schön dumm sind die jennigen die glauben das
deutsche Züge alleine durch F und den Tunnel fahren dürfen, einfach so, weil Sie diese Meinung vertreten, kehren Sie an Ihr Stammtisch zurück und erzählen Sie das ihre Kumpel, aber nicht mir.
“Siemens ist Marktführer bei Schnellzügen” das haben doch nicht in WIWO gelesen, oder? das wars und tschüss.
Wie reden Sie eingentlich Herr Graf
)
Bahnhof oder Stammtisch
Das der F/Brit. Tunnel 200 Jahre gebraucht hat das er endlich fertig gebaut worden ist weis ich auch, was der Graf aber wissen sollte, die DB mit ihren ICE ob sie will oder nicht muss sie durch den F Teil des Tunnel fahren, hin und zurück !!
” Außerdem haben wir EU Recht, da darf nicht jeder machen was er will, schonmal gehört davon ?”
Kann man umgehen,schonmal gehört davon Graf? Was Alstom angeht, würde ich mir keine zu grossen Sorgen machen, das sollte nicht Ihr Problem sein.
Mal ganz ehrlich, schön dumm sind die jennigen die glauben das
deutsche Züge alleine durch F und den Tunnel fahren dürfen, einfach so, weil Sie diese Meinung vertreten, kehren Sie an Ihr Stammtisch zurück und erzählen Sie das ihre Kumpel, aber nicht mir.
“Siemens ist Marktführer bei Schnellzügen” das haben doch nicht in WIWO gelesen, oder? das wars und tschüss.
“Die wahren Gründe für die Einschaltung von Justiz ”
Und Sie Herr Schlesiger kennen die wahren Gründe, Oh là là ! Hut ab
Und wer soll Ihnen das glauben?
Wow, da haben wir mit Monsieur TGV aber eine eschte Fronzose erwischt. Mon dieu! Natürlich ist der Stolz der Grnade Nation verletzt wenn keiner (außer den Franzosen gezwungenermaßen) mehr Alstoms TGV fahren will. Selbst auf der Ile de France kommen Bombardier Züge zum Einsatz. Bei den Loks musste Alstom den Auftrag vor einigen Jahren mit Siemens teilen – das war die einzige Chance überhaupt noch was zu bekommen.
In China hat das MOR längst gegen alstom entschieden. Grund: die erste Bauserie von Alstoms Hochgeschwindigkeitstechnologie war so schlecht dass sie mittlerweile Regionalverkehr bedienen müssen.
Peinlich genug dass auf der Innotrans auch noch der Neigezug von Alstom ausgestellt wurde. Ja genau der, der nach jahrelanger Verspätung leider so schwer war, dass er seinem ursprünglichen Zweck – dem bogenschnellen Einsatz über dem Gotthard – wegen deutlichem Übergewicht nicht nachkommen konnte. Blöd aber auch.
Ansonsten sehen wir mal ob Alstom es zur Abwechslung mal termingetreu und funktionsfähig schafft nächstes Jahr den AGV in den Verkehr zu bringen.
Gruß vom Stammtisch
Immer alles mit gewalt durchsetzen, nicht war wahr Herr ICE
)
Früher mit Panzern, heute mit den ICE, Europa überrollen auf Teufel kommraus.Nur weil Eurostar den ICE will, soll das noch lange nicht heissen das die Franzosen ihm wollen.
Ich glaube Deutschland braucht mehr Europa als umgekehrt, also Deutschland , nicht so grosskotzig rumspucken.
@Chrsitian Schlesiger
Protektionismus in Frankreich!
na und wenn schon, der ist wenigsten ehrlich aber auch tolpatschick, das ist die wahre Schwäche Frankreich.
Die schlimsten Protektionisten in Europa sind die Deutschen, denn sie brauchen es nicht zeigen, weil sie es von Geburt schon sind, deutsch kaufen was sonst.
Herr Schlesiger, bevor Sie Frankreich angreifen, erzählen Sie den Leuten hier, was Deutschland sich so unterm Nagel reist, Beisp. D Automobil Industrie , die Firmen können nicht genug bekommen, sogar Rolls Roys haben sie am Land gezogen, wenn ist der Buckingham Palace drann:-).
Wenn andere Nationnen wie F sich dagegen wehren, ihre Industrie vorm Bollwerck Deutschland zu schützen, ist sie protektionistich.
Ich glaube das ihr Land herr Schlesiger eine neue Bedrohung für Frankreich und Europa geworden ist, da muss Frankreich höllich aufpassen, daher glaube ich, kann die neue verteidigungsallianz zwischen England und Frankreich nur zu begrüssen sein.
Gruss aus Milano
@Wiwo
Ich habe ein Kommentar an den Herrn Schlesiger gerichtet, wo ist er? darf man sowas nicht hier, es bestätigt meine Vorbehalte gegen ihr Land.
@Pinaro
Aber nein mein Herr – nicht mit Gewalt!
Meine Beispiele sollten zeigen, dass “der Markt” – wie abstrakt der Begriff auch ist – die Dinge von alleine regulieren wird.
Welcher Kunde möchte noch mit einem Hersteller arbeiten, dessen Fahrzeuge häufig zu spät sind, der einen mit Klagen überzieht, dessen Technik nicht modern ist?
Die Zeit wird es zeigen. Und im Zweifel springt dann wieder jemand Alstom mit Milliardenkrediten bei.
Insoweit tut es mir leid wenn das “großkotziges Rumspucken” war.
Darüberhinaus ist eine Diskussion wer wen in Europa mehr braucht ohnehin obsolet.
@all
was ist denn das hier für eine schlechte Diskussion. Da werden ja wieder richtig alte Klischees aus der Schublade geholt, ich dachte wirklich die Zeit der “Erzfeinschaft” zwischen Frankreich und Deutschland sei vorüber!!!
Ich versteh auch nicht, was eine heutige Entscheidung eines Unternehmens (Eurostar) damit zu tun haben soll, dass irgendwann mal zuerst ein TGV da war…
Eurostar, ein mehrheitlich französisches Unternehmen hat sich für ein Produkt entschieden mit dem es glaubt konkurrenzfähiger zu sein. Im Rest Europas ein eigentlich normaler Vorgang. Es sei denn man möchte (von Seiten der Politik) diese Konkurrenz gar nicht…, aber das wäre ja für Franzosen und Engländer auch nicht gerade erfreulich, denn Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft, und somit auch die Preise…!
Allerdings weiß man ja schon, dass die französchische Politik bei der eigenen Industrie eher protektionistisch handelt, selbst aber im Ausland sehr aggressiv auftrittt (siehe Sanofi Aventis / Höchst um nur ein Beispiel zu nennen)
Übrigens: Ich habe überhaupt kein Problem mit Frankreich und schon gar nicht mit Franzosen, wohne selbst seh nah an der Grenze. Man sollte bei aller Konkurrenz aber fair bleiben
1. “Darüberhinaus ist eine Diskussion wer wen in Europa mehr braucht ohnehin obsolet.”
FALSCH, Deutschland hat 2009 ein Handelsüberschuss von 160.- Milliarden Euro !!! bestätigt meine These.
2. “Welcher Kunde möchte noch mit einem Hersteller arbeiten, dessen Fahrzeuge häufig zu spät sind, der einen mit Klagen überzieht, dessen Technik nicht modern ist?
FALSCH, Eschede über 100 Tote, wäre nicht passiert , wenn wie TGV sagt , die DB damals ihm gekauft hätten.
3. Das Bollwerk Deutschland überrollt Europa mit seine Einkäufe in Europa, beste Beispiel die deutsche Automobilindustrie besitzt die Halben Automobil firmen in Europa ,letztes Opfer Alfa Romeo, sogar das Prestige objekt R/R, es fehlt nur noch der Bukingham Palace
.
Mein vorwurf an Deutschland
Was bei Frankreich protektionistisch aussieht weil sie tollpatschich handeln, ist in Deutschland normalität, es ist den Deutschen angebohren
protektionistisch zu sein , das fällt nunmal nich auf, man kauf selbsverständlich deutsch, mit derart Mentalität kann man leicht gegen den Nachbarn schimpfen, ich glaube die Franzosen haben das längst begriffen und wenden sich mit Recht immer mehr von Deutschland ab.
NEIN Herr ICE, Sie haben nicht Recht, Deutschland braucht Frankreich mehr als F Deutschland , Frankreich hat jährlich ein Handelsdefizit mit Deutschland von mehr als 20.- Milliarden Euro, Sie können sich aussuchen wer hier Verlierer und Gewinner ist.
Mit der gesammt EU hat D überschuss von 160.- Milliarden , somit wird Deutschland ohne Krieg zu führen eine NEUE BEDROHUNG für Frankreich und Europa. Die neuerdings beschlossene Militärische Allianz zwischen England und Frankreich ist der Beweis dafür das man das so hochgelobte demokratische Deutschland nicht mehr ganz so traut wie früher, den deutschen ist das noch nicht so ganz bewusst geworden.
Gruss aus Milano
1. “Darüberhinaus ist eine Diskussion wer wen in Europa mehr braucht ohnehin obsolet.”
FALSCH, Deutschland hat 2009 ein Handelsüberschuss von 160.- Milliarden Euro !!! bestätigt meine These.
2. “Welcher Kunde möchte noch mit einem Hersteller arbeiten, dessen Fahrzeuge häufig zu spät sind, der einen mit Klagen überzieht, dessen Technik nicht modern ist?
FALSCH, Eschede über 100 Tote, wäre nicht passiert , wenn wie TGV sagt , die DB damals ihm gekauft hätten.
3. Das Bollwerk Deutschland überrollt Europa mit seine Einkäufe in Europa, beste Beispiel die deutsche Automobilindustrie besitzt die Halben Automobil firmen in Europa ,letztes Opfer Alfa Romeo, sogar das Prestige objekt R/R, es fehlt nur noch der Bukingham Palace
.
Mein vorwurf an Deutschland
Was bei Frankreich protektionistisch aussieht weil sie tollpatschich handeln, ist in Deutschland normalität, es ist den Deutschen angebohren
protektionistisch zu sein , das fällt nunmal nich auf, man kauf selbsverständlich deutsch, mit derart Mentalität kann man leicht gegen den Nachbarn schimpfen, ich glaube die Franzosen haben das längst begriffen und wenden sich mit Recht immer mehr von Deutschland ab.
NEIN Herr ICE, Sie haben nicht Recht, Deutschland braucht Frankreich mehr als F Deutschland , Frankreich hat jährlich ein Handelsdefizit mit Deutschland von mehr als 20.- Milliarden Euro, Sie können sich aussuchen wer hier Verlierer und Gewinner ist.
Mit der gesammt EU hat D überschuss von 160.- Milliarden , somit wird Deutschland ohne Krieg zu führen eine NEUE BEDROHUNG für Frankreich und Europa. Die neuerdings beschlossene Militärische Allianz zwischen England und Frankreich ist der Beweis dafür das man das so hochgelobte demokratische Deutschland nicht mehr ganz so traut wie früher, den deutschen ist das noch nicht so ganz bewusst geworden.
Mann, Mann, lieber Pinaro und lieber TGV,
ich fasse es nicht, mit welcher Aggressivität und klischeehaften Vorwürfen hier „diskutiert“ wird.
Zieht euch in euren Schmollwinkel zurück und schmollt weiter.
Unglaublich!!!
@all
Dies wollte ich allerdings noch zu diesem Thema loswerden:
Ich dachte wirklich, die „Erzfeindschaft“ zwischen Frankreich und Deutschland sei vorüber!!!
Dass hier solch alte Klischees wieder hervorgerufen werden erschüttert mich.
Hier geht es doch nur darum, dass ein Unternehmen (Eurostar, mehrheitlich französisch) sich für ein (in diesem Fall deutsches) Produkt entschieden hat mit dem es glaubt auf Dauer konkurrenzfähig zu sein. Im Rest von Europa eigentlich ein ganz normaler Vorgang! Aber anscheinend will die französische Politik genau diese Konkurrenz nicht, obwohl das doch für Franzosen und Engländer, aber eigentlich für alle die diese Strecke fahren, von Vorteil wäre. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft, und somit auch die Preise…
Ich versteh auch nicht, was dieser Fall damit zu tun haben soll, das irgendwann mal der TGV (davon abgesehen war ja lange vorher schon der Shinkansen) zuerst da war. Sollen wir Deutsche uns auch noch auf den Autobau berufen und französische Autos in Deutschland boykottieren weil das erste Auto in Deutschland gebaut wurde…?
Tatsächlich verhält sich die französische Politik eher protektionistisch wenn es um die eigene Industrie geht, im Ausland dagegen tritt sie schon sehr aggressiv auf (siehe Sanofi Aventis / Höchst, Alstom /Siemens schon vor ein paar Jahren) um nur zwei Beispiele zu nennen.
Ich habe kein Problem mit Frankreich und schon gar keines mit Franzosen, ich wohne selbst nah an der Grenze. Man sollte aber bei aller Konkurrenz wenigstens fair bleiben.
Momentmal lieber Steph
Agressiv bin nicht ich sondern die Fakten, scheinbar haben Sie meinen Bericht nicht verstanden oder falsch interpretiert, klicken Sie doch mal Eurostar auf SUCHE an, da sehen Sie die gesammte Armada der deutsche Presse und lesen da ein bischen rum , Sie werden bald mercken wer hier agressiv ist, angefangen bei einer Frankophobe Zeitschrifft aus Hamburg.
Frankreich hat ein gewaltiges Problem mit Deutschland , ich will aber kein Buch hier veröffentlichen, da ändert sich auch nichts darann das Sie Frankophil sind, das bin ich auch.
Mein lieber Freund die D/F Freundschaft ist längst dahin, ich wünschte ich hätte unrecht.
Gruss aus Milano
Entschuldigung Steph , wollte mich eingentlich nicht mehr reinhängen, da es zwecklos ist.
Sie sagen
“obwohl das doch für Franzosen und Engländer, aber eigentlich für alle die diese Strecke fahren, von Vorteil wäre. ”
Wie schön Sie das gesagt haben, Frage.
)
Ein AGV wäre nicht zum Vorteil? Ich nehmemal an NICHT
PS: danke Pinaro für Ihre Unterstützung, ich denke Sie sind kein deutscher, hätte mich auch gewundert, mit unsere Meinung machen wir uns mit sicherheit nicht beliebt in Deutschland , sowas höhren die nicht gerne.
@Pinaro
Lieber Pinaro,
ich bedauere die Aggressivität mit der Sie hier vortragen sehr. Bislang habe ich mich bemüht sachlich zu argumentieren wie z.B. das reale Geschehen zum Thema Hochgeschwindigkeit auf Märkten in China oder Italien.
Es ist etwas unpassend, wenn Sie darauf mit Anspielungen aus Kriegszeiten reagieren.
Ich habe Verwandte in Frankreich und spreche auch mit vielen Kollegen aus Frankreich. Dabei ist in der Tat frappierend, dass jeder vom anderen das gleiche Bild hat. JEder unterstellt dem anderen er würde protektionistisch handeln. Da das bei beiden Nationen tief verankert ist, werden wir das hier in der Diskussion auch nicht lösen.
Ich persönlich habe es erlebt, dass zwischen Deutschen und Franzosen keine Feindschaft mehr herrscht. Das lasse ich mir auch nicht von Ihnen ausreden.
In meinem Berufsleben habe ich mit vielen Nationen bislang gearbeitet. Ich muss Ihnen sagen, dass sich in meiner Wahrnehmung die Franzosen und die Deutschen sehr ähnlich sind – beide sehr genau, interessiert, innovativ.
Insoweit würde ich es einfach bevorzugen wenn wir in gesunder Konkurrenz weitermachen – das sportn den anderen immer an besser zu werden.
Und noch etwas zu Eschede: Das Ausmass dieser Katastrophe war deshalb so gravierend, weil ein entgleister Wagen genau einen Brückenpfeiler getroffen und zerstört hat, woraufhin diese Brücke einstürzte und ein unüberwindbares Hindernis bildete. Daran zerschellte der Zug. An einem solchen Hindernis wäre auch ein Gliederzug TGV zerschellt. Er wäre in Längsrichtung steifer gewesen und wäre nicht so stark eingeknickt. Leider wäre das für die Opfer auch bedeutungslos gewesen, denn die meisten sind an den auf die Körper wirkenden Beschleunigswerten gestorben, die beim Aufprall auf ein so massives Hindernis wie die Brücke gleich gewesen wären.
Gruß
Also, die Deutschfeindlichkeit von Pinaro und TGV trifft mich schon, aber ich denke da ist nichts mehr zu machen…
)“ Ich kann und will nicht beurteilen welches das bessere Produkt ist, fest steht nur, dass Eurostar den ICE möchte. Außerdem ging es mir um Konkurrenz im Betrieb, also mit unterschiedlichen Betreibern, die es hoffentlich irgendwann mal geben wird. Denkt nicht nur französisch, denkt wenigstens auch an die Engländer.
Gott sei dank hab ich aber andere Erfahrungen gemacht: Ich lebe einen Kilometer von der französischen Grenze entfernt, habe 2 französische Freunde in unserem Kegelclub und viele (wohlgemerkt: viele) französische Arbeitskollegen. Eine solche Deutschfeindlichkeit habe ich aber noch nirgendwo festgestellt. Insofern habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht wie ICE, die Freundschaft lass ich mir von euch beiden nicht tot reden.
@TGV „Ein AGV wäre nicht zum Vorteil? Ich nehmemal an NICHT
@Pinaro: ich hab mir mal die Mühe gemacht und im Web recherchiert. Sehr ähnliche Beurteilungen über diesen Fall findet man auch im Blätterwald in Österreich, der Schweiz und in Luxemburg.
Aber ich glaube auch, dass wir das in dieser Diskussion nicht lösen können, dazu ist die Argumentation einfach zu klischeehaft!
Wenn Ihr glaubt, Frankreich kann auf diese deutschen Freunde verzichten (Zitat TGV), so soll es sein. Ich denke Deutschland will auf seine französischen Freunde nicht verzichten, bei euch beiden sieht das anders aus.
Also, die Deutschfeindlichkeit von Pinaro und TGV trifft mich schon, aber ich denke da ist nichts mehr zu machen…
)“ Ich kann und will nicht beurteilen welches das bessere Produkt ist, fest steht nur, dass Eurostar den ICE möchte. Außerdem ging es mir um Konkurrenz im Betrieb, also mit unterschiedlichen Betreibern, die es hoffentlich irgendwann mal geben wird. Denkt nicht nur französisch, denkt wenigstens auch an die Engländer.
Gott sei dank hab ich aber andere Erfahrungen gemacht: Ich lebe einen Kilometer von der französischen Grenze entfernt, habe 2 französische Freunde in unserem Kegelclub und viele (wohlgemerkt: viele) französische Arbeitskollegen. Eine solche Deutschfeindlichkeit habe ich aber noch nirgendwo festgestellt. Insofern habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht wie ICE, die Freundschaft lass ich mir von euch beiden nicht tot reden.
@TGV „Ein AGV wäre nicht zum Vorteil? Ich nehmemal an NICHT
@Pinaro: ich hab mir mal die Mühe gemacht und im Web recherchiert. Sehr ähnliche Beurteilungen über diesen Fall findet man auch im Blätterwald in Österreich, der Schweiz und in Luxemburg.
Aber ich glaube auch, dass wir das in dieser Diskussion nicht lösen können, dazu ist die Argumentation einfach zu klischeehaft!
Wenn Ihr glaubt, Frankreich kann auf diese deutschen Freunde verzichten, so soll es sein. Ich denke Deutschland will auf seine französischen Freunde nicht verzichten, bei euch beiden könnte das anders aussehen.
Zum Abschluss ein bisschen Humor
“Ich denke Deutschland will auf seine französischen Freunde nicht verzichten, ” wer will schon auf eine zu melkende Kuh verzichten.
Aber ihm ernst, noch ich weder Sie werden auf das geschehen einfluss nehmen können, Siemens geht es blendent, Alstom muss 4000 Menschen entlassen und da kennt der F Staat keine Freunde , als nicht deutscher nehme ich es ihm nicht übel.
ç’est là vie.
PS: Oh! Sie wohnen dich an der Grenze zum Elsass, dann müssen Sie ja wissen wie es mit der Stimmung ist, vorallem wenn die deutschen die Grundstücke aufkaufen und unverschämterweise ihre Häuser in Deutschland bestellen,
Struthof lässt grüssen
Zum Abschluss ein bisschen Humor
“Ich denke Deutschland will auf seine französischen Freunde nicht verzichten, ” wer will schon auf eine zu melkende Kuh verzichten.
Aber ihm ernst, noch ich weder Sie werden auf das geschehen einfluss nehmen können, Siemens geht es blendent, Alstom muss 4000 Menschen entlassen und da kennt der F Staat keine Freunde , als nicht deutscher nehme ich es ihm nicht übel.
ç’est là vie.
PS: Oh! Sie wohnen dich an der Grenze zum Elsass, dann müssen Sie ja wissen wie es mit der Stimmung ist, vorallem wenn die deutschen die Grundstücke aufkaufen und unverschämterweise ihre Häuser in Deutschland bestellen,
Struthof lässt grüssen
Auch von mir einen Abschluss:
Pas près D’Alsace, mais à Lorraine…, schade ich wäre froh ich könnte so gut französisch wir Ihr beiden deutsch.
Ich kenne zwar den Struthof, war öfter in Le Hohwald, aber diesen Fall kenn ich nicht. Aber wenn das so zutrifft wie Sie sagen, dann ist das sicherlich nicht richtig von den Deutschen. Ich hab auch nicht behauptet, dass in Deutschland bzw. von Deutschen hinsichtlich Frankreich nie Fehler gemacht worden sind. Da gab es sicherlich Probleme, wie im umgekehrten Fall auch.
Aber es ging ja hier eigentlich nur um einen speziellen Vorgang, der mit alldem eigentlich nichts zu tun haben sollte, oder doch…?
Je vous souhaite un bon dimanche…
Zweiter Versuch
Auch von mir einen Abschluss:
Pas près D’Alsace, mais à Lorraine…, schade ich wäre froh ich könnte so gut französisch wir Ihr beiden deutsch.
Ich kenne zwar den Struthof, war öfter in Le Hohwald, aber diesen Fall kenn ich nicht. Aber wenn das so zutrifft wie Sie sagen, dann ist das sicherlich nicht richtig von den Deutschen. Ich hab auch nicht behauptet, dass in Deutschland bzw. von Deutschen hinsichtlich Frankreich nie Fehler gemacht worden sind. Da gab es sicherlich Probleme, wie im umgekehrten Fall auch.
Aber es ging ja hier eigentlich nur um einen speziellen Vorgang, der mit alldem eigentlich nichts zu tun haben sollte, oder doch…?
Je vous souhaite un bon dimanche…
Siemens muss ab Oktober 2011 vor Gericht
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SIE.DE 85,34 +2,18
{“s” : “ALO.PA,SIE.DE”,”k” : “c10,l10,p20,t10″,”o” : “”,”j” : “”} Donnerstag, 11. November 2010, um 17:27
HB PARIS. Wie der unterlegene Anbieter Alstom am Donnerstag in Paris mitteilte, wurde dieser Termin vom High Court in London am Mittwoch festgelegt. Das Bahnunternehmen Eurostar wurde demnach aufgefordert, die Dokumente im Zusammenhang mit der Bewertung der Angebote offenzulegen.
Eurostar hatte zehn Züge im Wert von 600 Mio. Euro überraschend bei Siemens (Xetra: 723610 – Nachrichten) und nicht wie in der Vergangenheit bei Alstom (Paris: FR0010220475 – Nachrichten) bestellt. Das französische Unternehmen wehrt sich nun nach Kräften gegen die Vergabe und hat sich auch bei der EU-Kommission beschwert. Der Streit schlägt auch politisch hohe Wellen. Die französische Regierung protestierte gegen den Auftrag für Siemens und warf den Deutschen Sicherheitsmängel an den Zügen vor. Siemens weist den Vorwurf zurück: Die Richtlinien des Tunnels entsprächen nicht dem heutigen Stand der Technik.