Deutsche Bahn: Läutet der Konzern das Ende der Hochgeschwindigkeit ein?

Die Vorgabe von Bahnchef Rüdiger Grube steht fest: Für das Höchsttempo auf der Schiene in Deutschland setzt der Manager künftig 250 Kilometer pro Stunde als Richtschnur. So sollen daher auch die bis zu 220 ICx-Züge, die die Deutsche Bahn im vergangenen Jahr bei Siemens für rund sechs Milliarden Euro orderte, auf maximal 249 km/h ausgelegt sein. Die neuen Prestigeobjekte ergänzen die Fernverkehrsflotte der Deutschen Bahn ab 2016.

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Flughafen Berlin: Auch die Deutsche Bahn leidet

Interessante Nachricht aus Berlin. Die Deutsche Bahn hat die Verantwortlichen des neuen Berliner Flughafens offenbar schon im März auf Probleme beim Brandschutz hingewiesen. Das berichtet die “Berliner Zeitung”mit Hinweis auf Insider und einen Brief, den die Deutsche Bahn an die Flughafenbetreiber schickte.

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China-Zug: Deutsche Bahn halbiert Transportzeiten aus Asien

Im sogenannten China-Zug fährt der Konzern Waren von Asien nach Deutschland und umgekehrt über die Schiene in nur 20 bis 23 Tagen, teilweise nur 19 Tagen. Damit reduziert sich die Laufzeit der Güter im Vergleich zum Seeweg um etwa die Hälfte.

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Ferrari-Zug in Italien: So schön kann Wettbewerb sein

Italiener lieben große Worte und da macht auch Ferrari-Boss Luca di Montezemolo keine Ausnahme. „Den modernsten Zug Europas“ verspricht der 64-jährige Bologneser seinen Fahrgästen. Es gebe für die Zukunft “keine Grenzen” und das neue Hochgeschwindigkeitsprojekt auf der Schiene in Zeiten der Finanzkrise adelt der Manager „als großes Zeichen von Vitalität“.

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Eisenbahnvergleich: Wo die Deutsche Bahn besser ist als die SNCF

Europas Eisenbahnen haben ihre Bilanzen veröffentlicht. Im direkten Vergleich schlägt die Deutsche Bahn ihren französische Konkurrenten SNCF – nur im Fernverkehr bleibt der Konzern aus Paris das Maß der Dinge.

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Alstom: Kuhhandel mit SNCF belegt Schwäche des Konzerns

Auf den ersten Blick wirkt der Auftrag der französischen Staatsbahn SNCF an den Bahnhersteller Alstom wie ein gigantischer Erfolg. 900 Millionen Euro zahlt die SNCF an den Technologiekonzern für den Bau von 40 Doppelstock-Hochgeschwindigkeitszügen “Euroduplex”, die ab 2015 geliefert werden sollen. Der Deal gibt dem angeschlagenen Technologiekonzern wieder etwas Luft zum Atmen. Seit geraumer Zeit hat der Siemens-Konkurrent keinen nennenswerten Auftrag mehr vorweisen können.

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Deutsche Bahn: Grubes Strategie könnte Kritiker mundtot machen

Die Zahlen der Deutschen Bahn sind beachtlich. Zehn Prozent mehr Umsatz und ein operatives Ergebnis, das um ein Viertel gestiegen ist – die Bilanz ist beeindruckend. Selbst die Verzinsung des eingesetzten Kapitals (Return on Capital Employed – ROCE), eine wichtige Kennzahl zur Einordnung der finanziellen Stärke, steigt beharrlich. 2011 kam die Deutsche Bahn auf ein ROCE von 7,3 Prozent – ein Jahr zuvor waren es sechs Prozent. Das Ziel von zehn Prozent, das 2009 noch als Maßgabe für den geplatzten Börsengang galt, liegt wieder in Reichweite.

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Nahverkehr: Die gefährliche Forderung nach Direktvergaben

Eine Überraschung war es nicht, was der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) gestern in Berlin verkündete. Für den Vormittag lud der Interessenverband der Bahnunternehmen in Deutschland zur Pressekonferenz nach Berlin und erneuerte die Forderung nach Direktvergaben als Instrument für die Vergabe von Nahverkehrsleistungen. Grund dafür: Bis 2015 werde die Hälfte des Nahverkehrsmarktes ausgeschrieben. Die Nahverkehrsbahnen seien nicht mehr in der Lage, an allen Verfahren mitzubieten. Seit Mitte 2010 wurden bereits vier Ausschreibungen aus Mangel an Bewerbern im ersten Versuch aufgehoben, weitere sechs Verfahren hatten nur einen oder zwei Bieter. Von echtem Wettbewerb könne da also keine Rede sein.

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Verspätungs-Info per E-Mail: Eigentlich schon veraltet

Die Deutsche Bahn will Kunden künftig per E-Mail informieren, wenn ein Zug zehn Minuten zu spät kommt. Kann das funktionieren?

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Krisenkommunikation: Warum die Deutsche Bahn den Ton nicht richtig trifft

Dienstagabend, 14. Februar 2012, um 20:40 Uhr. Auf dem Weg von der Redaktion nach Hause steige ich in den Regionalexpress (RE) von Düsseldorf nach Köln. Pünktliche Abfahrt. Kurz vor Köln-Mülheim stoppt der Zug gegen 21 Uhr. Der Schaffner gibt nach wenigen Minuten durch: “Kurzschluss im Bahnhof Köln-Mülheim. Es kann länger dauern.” Was danach folgte, ist wenig schmeichelhaft für die Deutsche Bahn. Es war nicht alles schlecht, doch vieles unbefriedigend. Die Information der Fahrgäste im Notfall muss dringend verbessert werden.

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