T -226. Ditt und datt, neues Trainingsgerät

Die Zeit fliegt. Nur noch 226 Tage bis zum Isklar Norseman. So blöd es klingt: Die gefühlt rasend kurze Zeit der Vorfreude darauf scheint dahinzuschmelzen. Vom schlechten Gewissen wegen zu wenig Trainings ganz abgesehen.

Dabei trainiere ich eigentlich nicht zu wenig. Nur ist gerade das Schwimmbad fürs Mittagstraining geschlossen und in hysterischen Momenten kann man sich dann innerlich natürlich schon im Fjord versinken sehen.

Dafür ist ein Baustein, der mir riesig Freude macht und mit Sicherheit wichtig ist, da: Ein Fahrrad, mit dem ich nun den kompletten Winter mehr oder weniger rücksichtslos ob jeden Wetters Radfahren kann. Keine Rolle für mich auch diesen Winter nicht! Hurra!!! Ich hasse Rollentraining und hätte es gemacht, aber so ist es mir natürlich viel lieber.

Erste Versuche, mich mit Rumpftraining anzufreunden, sind verhalten erfolgreich. Immerhin – ich habe das Buch dazu aufgeschlagen (wie auch die Friel-Trainingsbibel wieder vorgenommen) und einen Trainer angefunkt, der zum Glück noch keine Zeit für mich hatte, sonst wäre ich sicher schon am Turnen. Keiner will das. Ich schon gar nicht. Aber muss ja sein.

Es geht also alles in nun mittlerweile ruhigeren Schritten seinen Gang. Soll auch so so sein. Die anfängliche beschwingende alles überlagende Glückseligkeit ob der Zusage ist der Konzentration auf die Aufgabe gewichen. Ist auch besser so. Nur Freuen macht auch nicht fit.

Das Gewicht macht sich langsam vom Acker. Ein mühseliger Akt. Kenne das ja schon. Verzicht ist alles andere als ein Vergnügen, dafür fühle ich mich sehr fit. Nicht gleichbedeutend mit „Morgen siege ich in Kona“ sondern das allgemeine Wohlbefinden ist besser. Vernünftig leben mit viel Schlaf, ausreichend trinken, Bewegung, weniger Essen, keine Chips mehr, kaum noch Alkohol – fitte Spaßbremse. Positiver Nebeneffekt: Die Klamotten passen wieder. Danke, Norseman!

Vermutlich sind die Kosten für Teilnahme und Equipment niedriger als es eine neue Garderobe wäre.

Nun also das Weihnachtsfest. Ein paar mehr trainingsfreie Tage als ich mir das wünsche, aber mein Leben ist vielfältig und es gibt viele schöne Dinge zu tun, die nichts mit Sport zu tun haben.

Zwischen den Jahren melde ich mich vermutlich noch mal mit einer weiteren Equipmentfolge.

 

Frohes Fest bis dahin!

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