Die Applewatch im Test unter besonderer Berücksichtigung der Funktionen und Applications für Hobbysportler. Eine Abhandlung.

Wissenschaftliche Arbeiten zeichnen sich meist durch unfassbar dröge Titel aus. Aber Hype gab es genug rund um die Applewatch. Und die Titelzeile ist auch ganz ernst gemeint. Es geht hier nicht darum, die Applewatch zu testen. Oder sie gar gegen eine Polar V800 oder Garmin 920xt oder Suunto Ambit Sport zu testen. Das ist ein unstatthaftes Unterfangen.

Die Schöne und das Biest. Unfairer Vergleich auf jeder Ebene.

Die Schöne und das Biest. Unfairer Vergleich auf jeder Ebene.

Ich habe mich um ein Testexemplar der Applewatch bemüht, weil ich weiß und sehe, dass sehr viele Hobbysportler bei Ihren Laufrunden mit einem Smartphone am Arm unterwegs sind. Auch die Apps Runtastic oder Strava oder Runkeeper zählen zu den erfolgreichen Produkten in den App-Stores. Die Applewatch bringt von Haus aus einen Herzfrequenzmesser mit. Es ist die gleiche Funktionsweise wie die Dioden-Messung, die mir von den TomTom-Geräten oder auch der Micoach von Adidas bekannt ist. Sie erübrigt die Anschaffung eines Brustgurtes – gleichwohl kann per Bluetooth ein Brustgurt gekoppelt werden.

Bei der Übergabe der Applewatch sagte man mir, dies sei so, um den Wunsch nach vermeintlich größerer Genauigkeit der Brustgurte Rechnung zu tragen. Meine Erfahrung mit der TomTom und jüngst der brandneuen Garmin Forerunner 225 aber sagt mir: Die Diodenmessung ist viel stabiler (und stromfressender, doch dazu später.) Ich möchte also den Test der Applewatch quasi umdrehen: Ich betrachte sie nicht aus der Perspektive des Hobby-Triathleten, der sein Training überwachen will. Ich stelle die Frage für alle Interessenten an der Applewatch oder den Menschen, die bereits eine besitzen: Für welche Art von Sport eignet sie sich, welche Ziele kann ich damit erreichen, was kann ich von ihr erwarten?

Ruhig, Brauner,... Ruhig!!!

Ruhig, Brauner,… Ruhig!!!

Bedienung 

Reden wir nicht drumrum: Das können sie. Nutzerführung ist Apples Stärke. Die Fitnessapp ist immer nur einen Fingertipp auf das Display entfernt. Die digitale Krone drücken, Appsymbol Fitness auswählen. Danach stehen diverse Sportarten zur Auswahl wie Outdoor Laufen und Radfahren und Indoor Laufen und Radfahren. Interessanterweise auch Rudermaschine. Das scheint in den USA wichtig zu sein. Ich persönlich begrüße das, denn in meinen (viel zu seltenen) Kraftraumeinheiten beginne ich immer zum Aufwärmen mit der Rudermaschine, weil kein Sport mehr Muskeln anspricht. Und nachdenken muss ich auch nicht. Ebenfalls im Programm: Stepper und Crosstrainer. Tut mir leid – da stelle ich mich nicht drauf. Für keinen Test der Welt.

Misst am Arm - und auch am Bein. (Korrekt!)

Misst am Arm – und auch am Bein. (Korrekt!)

Pulsmessung 

Hier ist die Zukunft verbaut, die so jung schon nicht mehr ist, aber vor allem eines: Ein Stromfresser. Die TomTom Cardiorunner ist aus genau diesem Grund für mich ein Produkt mit gravierenden Mängeln gegenüber den Mitbewerbern. Ihr geht bei permanenter Messung der Herzfrequenz kombiniert mit GPS-Empfang zu schnell der Saft aus. Apple ist dieses Problems wohl gewahr und hat die Uhr von Anfang so programmiert, dass die beiden grünen Leuchtdioden auf der Rückseite nicht permanent leuchten, sondern in regelmäßigen Abständen misst. Das spart natürlich Strom, geht aber auf die Präzision bei aktueller Messung – nicht aber im Schnitt. Ich habe keinen Lauf oder keine Radfahrt absolviert, wo die durchschnittliche Herzfrequenz der Applewatch mehr als einen Schlag von der Messung meiner Garmin 910xt abwich. Die GPS-Messung erfolgt ausschließlich übers iPhone. Die Uhr allein zeichnet keine Strecken auf, wohl aber Distanz, dazu unten mehr.

The beauty and two beasts. Aber alle das gleich Licht.

The beauty and two beasts. Aber alle das gleich Licht.

Warum es dennoch die Zukunft ist: Es ist bequemer, meines Erachtens präziser und das Stromproblem müssen die Duracells und Vartas dieser Welt halt lösen. Das neueste Modell von Garmin setzt ebenfalls auf Messung via Diode (der Test dazu später hier an dieser Stelle.) Als recht gut trainierter Sportler mag einen auch zwischendurch mal der Ruhepuls interessieren -das ist mit wenigen Wischen über das Display gemacht (61, während ich das hier schreibe…) Was natürlich toll wäre für uns Datenminenarbeiter: Die HF im Schlaf, aber bitte, ich lege sie nachts ab. Allein schon, um sie aufzuladen und weil ich Uhren nachts nicht am Arm haben mag. Spielkalb, das ich sein kann: Ja, sie misst auch am Fußgelenk das gleiche wie am Arm.

Apps 

Installiert habe ich für die Zeit des Tests Runtastic (14 Tage für 5,99 Premium – oh, la la) und Strava (Monatsabo für 5,99 oh la la la la!). Die installierte Fitnessapp zeichnet deutlich weniger auf. Keine Kurve der Herzfrequenz und auch keine Kartendaten der absolvierten Strecke. Das bieten wiederum Runtastic und Strava. Mit der internen App sind auch keine programmierten Intervalltrainings möglich. Runtastic und ich werden keine Freunde mehr. Wenn ich bezahle, will ich in Ruhe gelassen werden, die Datenbank im Netz blinkt und die Mails zum Upgrade nerven. Ist ja aber kein Runtastic-Test hier. Zusätzlich habe ich noch Komoot gekauft – und nach Investition von 19,90 festgestellt, dass es zwar schön ist, Kartenmaterial zu haben, das einen an schöne Orte lotst, dass es da aber gar nicht um Sport geht. Nun denn.

Die Aktivitätskontrollen. Hübsch, aber so richtig griffig finde ich es nicht.

Die Aktivitätskontrollen. Hübsch, aber so richtig griffig finde ich es nicht.

Tragekomfort Großartig. Weiches Band. Gewölbtes Glas auf der Rückseite. End of story. Einschränkung: Wer sie als Hobbysportler nutzen will, wird bisweilen das iPhone mitnehmen wollen, damit bestimmte Daten aufgezeichnet werden. Klarer Warnhinweis: Nicht das iPhone 6+ nehmen! Es ist ein wenig, als nähme man ein Surfbrett am Arm mit. Viel zu groß für unterwegs. Wasserfestigkeit Moment – hieß es nicht, die Applewatch sei nicht wasserdicht? Dazu wäre hier ein langer Vortrag möglich über Water Resistant, Water Proof, den Vorgaben der Uhrenindustrie etc… Ich mache es kurz: Duschen, Waschen: Kein Problem. Der viel mutigere DC Rainmaker hat die Applewatch auch mit in den Pool nehmen lassen. Fazit: Geht so fix nicht kaputt. Anmerkung: Falls sie im Wasser kaputt geht, ist die Garantie flöten. Hier zum Video von DC Rainmaker. Siehe oben, Water Resistant…. etc.

Messpräzision 

Zu Beginn bittet einen die installierte Fitness-App, für den Laufmodus mindestens 20 Minuten mit dem iPhone zusammen zu laufen. In dieser Zeit – und offensichtlich jeder gemeinsamen Minute mehr auch – gleicht die App die Daten des Bewegungssensors in der Uhr mit den GPS-Daten des Telefons ab. Daraus errechnet sie die Schrittlänge. Läuft man nun ohne iPhone errechnet sie auf dieser Basis die zurückgelegte Strecke. Meine letzten Läufe ohne Telefone ergaben zur Messung mit meiner Garmin 910xt eine Differenz von 40 Metern auf 11km. Das ist nicht amtlich vermessen, das ist nicht geeicht. Wer aber, wie ich, über die Jahre verschiedene Modelle probiert hat, weiß, dass auch die GPS-Uhren nicht alle exakt gleich auf den Meter messen. Das bedeutet: Die Genauigkeit ist sehr beeindruckend. Diese Präzision hat sie auch behalten, wenn ich sie mal versucht habe reinzulegen, in dem ich das Tempo verschärft oder deutlich rausgenommen habe und somit meine Bewegungen deutlich verändert habe.

Gut, ich habe mir den Wolf bewegt, aber nicht genug standen. Ist nicht dein Ernst, Applewatch, oder?

Gut, ich habe mir den Wolf bewegt, aber nicht genug standen. Ist nicht dein Ernst, Applewatch, oder?

Kommen wir nun zum Herzstück der Abhandlung: Reicht die Applewatch für:

– Gelegenheitsjogger

Sie sind sicherlich die Mehrheit der Läufer in Deutschland: Menschen, die ein oder mehrmals die Woche ohne große Ziele, Trainingspläne zum Vergnügen und zur körperlichen Ertüchtigung laufen. Bingo. Alles, was diese Menschen brauchen können, ist da. Wer meist die gleichen Strecken läuft, wird nicht stören, dass sich bislang mit der installierten App keine Streckenverläufe konstruieren lassen. Auch der fehlende Verlauf der Herzfrequenz – egal. Der Durchschnittswert ist ausreichend. Vermutlich haben Sie ihr Telefon eh dabei – dann funktionieren auch die ganzen Push-Nachrichten, die die Applewatch besitzt. Sie haben Musik dabei, die sie steuern können übers Handgelenk, statt das iPhone mühselig aus dem Armgurt oder der Tasche nesteln zu müssen. Die Uhr ist Begleiter, der mitschreibt, statt Taktgeber. Also: Passt.

– Erster 5 Kilometer-Lauf

Die meisten Menschen nehmen für diese Distanz das Auto, Fahrrad oder die Bahn, wenn es darum geht, etwas zu besorgen. 5 Kilometer sind deswegen für viele Läufer eine erst mal zu bezwingende Distanz, wenngleich sie im Breitensport die geringste Entfernung ist. Sie zu bewältigen ist im Grundsatz jedem gesunden Menschen möglich, der es möchte. Und hier gilt: Die simpelsten Pläne, um das zu erreichen, sind so gestrickt, dass die Daten der Applewatch locker reichen. Also: Passt.IMG_0884

– Erster 10 Kilometer-Lauf

Die Distanz über 10 Kilometer ist der Kassenschlager, der Evergreen, das Schwarzbrot unter den Läufen. Kaum eine Gemeinde, in der nicht ein Verein einen Citylauf mit dieser Distanz anbietet. (Es ist – nebenbei bemerkt – auch eine der härtesten Distanzen  in meinen Augen, denn da gibt es für die fortgeschrittenen Läufer keine Alternative: Das ist einigermaßen Vollgas über die gesamte Distanz, da wird kaum noch taktiert.) Die 10 Kilometer sind beliebt und für viele Hobbyläufer das erste große Ziel, wenn sie vom gelegentlichen Joggen zum Laufen mit Erfolgserlebnis wechseln wollen. Die Einheiten, die dafür nötig sind, die Distanz zu bewältigen sind eine Mischung aus schnelleren kürzeren Läufen und längeren langsameren, ganz wie im Marathon auch, nur auf einem viel geringeren Niveau. (10.000 Meter-Pläne im Hochleistungsbereich sind wieder ganz etwas anderes!) Aber als typischer Laufeinsteiger mit diesem Ziel reichen einem Distanz und Herzfrequenz im Schnitt. Also: Passt noch.

– Erster Halbmarathon

Jetzt wird’s ernst. 21 Kilometer aus dem Stand ohne jegliche Lauferfahrung – das macht der normale Mensch nicht. Schafft er auch nicht. Außer Gehen zählt als Laufen. Tut es aber nicht. Wer einen Halbmarathon meistern möchte, ist im Wettbewerb auch eine Weile unterwegs. Die Belastungen für Gelenke, Bänder, Muskeln und so weiter sind nicht von der Hand zu weisen. Wer clever ist, lässt es behutsam angehen und steigert Belastung und Distanz. Da hilft eine Uhr mit Herzfrequenz wie auch GPS-Routentracking. Die Applewatch kann reichen. Wenn das Training nicht auf allzu viele Intervalleinheiten setzt, die sich leider nicht programmieren lassen, wie bei richtigen Laufuhren, dann sind die Daten über das Training ausreichend, um die Vorbereitung zu bestreiten. Wenn hier noch eine App dazukommt wie die von Runtastic oder Strava spricht gar nichts dagegen – nur muss dann leider das Telefon mitgeschleppt werden und es gibt sehr gute Gründe, das abzulehnen. Wer es eh dabei hat, kann mit der Kombi gezielt genug trainieren. Also: Das passt gerade so.

– Erster Marathon

Geht auch. Ging auch vor Herzfrequenzmessung und ohne GPS-Distanzmessung. Es wurde früher auch so gemacht. Das geht auch heute. Aber wer keine Laufgruppe hat, keinen Trainer, aber wenig Zeit – der wird sich einen Trainingsplan nehmen wollen und dann kann man sich irgendwann nur entscheiden: Ein wenig ungenau bleiben oder doch eine Laufuhr – die etwa zwischen 150-170 Euro kosten – holen. Wenn schon klar ist, dass die Laufkarriere mit dem Marathon nicht endet: Dann ist Stand heute aus meiner Sicht die Empfehlung, eine Laufuhr zu nutzen. Wer in Gruppen trainiert oder gar einen Trainer hat: Dann gilt das natürlich nicht so streng. Also: Das passt eigentlich nicht mehr wirklich, ist aber möglich.

– 10k sub45, 21k sub90, 42k sub3

Wenn Sie wissen, was die kryptischen Kürzel bedeuten, sind Sie so tief in der Materie, dass Sie entweder eh gar keine Laufuhr brauchen oder schon lange ein haben. Sie können dann die Applewatch aus anderen guten oder schlechten Gründen tragen. Die Applewatch wird Ihnen aber nichts Neues mitteilen.

Die Bahn ist - natürlich - später dran.

Die Bahn ist – natürlich – später dran.

– Hobbyradler

Als Kind habe ich bei Bergwanderungen immer die Schildchen für den Wanderstock bekommen. Stolz wie Bolle! Hobbyradler können für ihre Ausflüge, die Sie später vielleicht auf der Karte nachvollziehen wollen, die Applewatch mitnehmen,  um auch noch zu erfahren, wie viel der verbrauchten Kalorien sie in Eisbecher umwandeln können. Noch großartiger: Unterwegs mit der Uhr als Navi fahren. Das ist ein echter Gewinn.

– Radrennen 60 Kilometer

Hier gilt sinngemäß das gleiche wie für den Lauf 5km. Siehe also bitte oben.

– Radrennen 120 Kilometer

Hier gilt sinngemäß das gleiche wie für den Lauf 21km. Siehe also bitte oben.

Gar nicht schlecht, gar nicht schlecht... iPhone vs Garmin 910xt

Gar nicht schlecht, gar nicht schlecht… iPhone vs Garmin 910xt

– Radrennen 150 Kilometer

Hier gilt sinngemäß das gleiche wie für den Marathon. Siehe also bitte oben.

– Fitnessstudiogänger

Die Applewatch bietet – hochsympathisch – den Modus Indoorrudern. Rudern ist schrecklich gesund, selbst in der Miefbude. Top. Laufband und Spinning ist auch als Modus vorhanden. Wer nur Kalorien opfern will: Kalorienzahl als Ziel eingeben und los geht’s. Also: Passt. (Nicht für mich, ich hasse Laufbänder). Schieres Hanteltraining allerdings geht an der Applewatch mit den Bordmitteln vorbei. Auch hier gilt: Abwarten, was die Apps von externen Anbietern schaffen werden.

Kalorienzähler

Egal wie viel sie zählt: Es sind zu wenig. Hier streite ich gerne: Sport hilft nur bedingt beim Abnehmen und es sind würzige Einheiten nötig, um nennenswert zu verbrennen. Die jüngsten Berichte erteilen auch denen eine Absage, dass es so etwas wie eine Belastung gibt, die Fett schneller verbrennt. Ich mache mich da gerne unbeliebt, aber es ist simpel: Weniger Kalorien zuführen als verbrauchen – Gewichtsverlust. Dass eine bestimmte Ernährung dem einem besser zusagt, ihn „satter“ hinterlässt – das soll jeder für sich rausfinden. Aber eine Stunde laufen, die Kalorienangabe der Sportuhr checken und entsprechend auffüllen: Nicht meine Welt. Auch Gewicht: Irrelevant. Wasser, Muskeln – alles verändert sich. Ich habe für mich nur ein einziges Kriterium, wenn es um Gewichtsfragen geht: Welches Gürtelloch geht zu und passt der helle Anzug, der so eng geschnitten ist. Wie dem auch sei: Was zeigen diese Uhren an? Sehr unterschiedliche Dinge. Apple ließ extra in einem Fitnessstudio normale Menschen massenhaft Training absolvieren, um alle diese Daten zu erfassen und bestmöglich zu schätzen, was an Kalorien wirklich verbrannt wird. Vielleicht ist es genau, vielleicht nicht. Die Angaben über den Verbrauch bewegen sich in dem Rahmen, in dem sich auch meine anderen Sportuhren bewegen – weichen aber untereinander dennoch deutlich voneinander ab und es ist mir logischerweise nicht möglich zu sagen, welche recht hat. Mein Tipp: Nehmen Sie die Angaben als grobe Einschätzung, ziehen 30% ab und dann sind sie auf der sicheren Seite. Sellerie knabbern verbraucht übrigens durch die Tätigkeit mehr Kalorien als man sich mit ihm zuführt, heißt es. Nun denn.

Fazit

Die coolste aller Applewatchapps: Sie zeigt an, wann man sie zu lange in der Sonne getragen hat. Analog!

Die coolste aller Applewatchapps: Sie zeigt an, wann man sie zu lange in der Sonne getragen hat. Analog!

Es bleiben Fragen offen. Bitte stellen Sie Ihre Fragen zu den Sportaspekten, am besten in den Kommentaren, ich versuche, so rasch wie möglich zu antworten, bin aber von heute bis kommenden Mittwoch beim Ironman Klagenfurt. Bitte möglichst nur diese Sportfragen, denn Applewatchtests gab‘s nun wirklich genug.

Literaturhinweise:

Keine.

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Alle Kommentare [10]

  1. Mit der internen App nur Durchschnittswert des Pulses? D.h. ich sehe während der Einheit den aktuellen Puls nicht, sondern am Abschluss den Durchschnittswert des Laufes, nicht aber eine Kurve? Sind dir die Abstände bekannt, in denen der Puls gemessen wird, sowie die ungefähre Länge einer Einheit, die man mit der Uhr begleiten kann?

  2. Sehr schön zu lesen. Du solltest das Schreiben beruflich machen …äh… ja.
    Im Ernst: der Beitrag bestägt das, was ich von der Apple Wartch seit der ersten Minute gehalten habe. Insofern sehe ich mich bestätigt.

    Viel Spaß und Erfolg beim Iroman!

  3. @chris, doch während der Einheit kannst du den puls aktuell sehen. aber es fehlt danach die kurve. es ist mir ein rätsel, wRum die nicht da ist, denn erfasst wird sie ja. ist ja eigentlich ein klacks. aber ich habe nichts gefunden.

  4. Das letzte Bild ist natürlich grandios! Darüber sollte man sich Gedanken machen, eine Smartwatch, die keinen Sonnenabdruck hinterlässt

  5. Ja cool geschrieben 🙂 aber wie sieht es aus mit hantelsport ?!?! Kann ich das speziell Training Workout was einstellen ?! Sehe nur laufen Cardio steppen etc ?!?! -.- wenn ich auf sonstiges gehe , Mist die Apple Watch ja auch nur auf Bezug laufen …. Meine wenn ich 120kg kreuzheben mache , kriege ich kaum kcal bzw Trainingspunkte …. Das nervt , gerade rasen gemäht , da kriege ich viele Punkte ?!?! Also meine Frage ist , ich denke wenn ich Training ausgewählt hätte , misst ja die Herzfrequenz ständig , sprich dann würde die Uhr auch merken beim kraftsport / hantelsport am Puls , dass ich mich mehr verbrenne ?!?! Danke für ne Antwort 🙂

  6. Ich habe die Frage zur aktuellen Apple Watch 2 Series. Nutze derzeit die Polar M400 und bin Läufer. Bin schon einige Marathons gelaufen und überlege mir eigentlich die Polar V800 oder eine Garmin zuzulegen. Ich frage mich immer, wie man die Apple Watch Series 2 als Läufer oder Triathlon im Vergleich zu Polar und Garmin, vor allem aber Polar (M400, V800) bewerten würde. Ich mag vor allem die Funktionen der Polar, die Herzfrequenzzonen und die Trainingsplöne die man integrieren kann. Jetzt bei einer Neuanschaffung will ich natürlich eine Uhr mit der ich auf Lange Sicht hin glücklich werde und die auch für Triathlon geeignet ist. Die Apple Watch Series 2 habe ich immer abgestempelt, dass sie nicht mit Polar mithalten kann. Betrachte ich aber die Hardware habe ich das Gefühl, dass sie nicht weniger Sensoren hat als z.b. die Polar V800? Diese hat z.B. keinen Beschleunigungssensor, die Apple Watch hingegen schon. Würde mich über eine Antwort freuen.

  7. @Tom Das klingt ja schon so, als seist du „leistungsorientiert“. Dann stößt die Applewatch an ihre Grenzen. Wenn du mit Polars Trainingszonen gut klar kommst und das nutzt, spricht vieles dafür, dabei zu bleiben. Richtig ist aber auch: Die V800 ist nicht mehr ganz Stand der Dinge. Das dreht sich alles sehr schnell. Garmin bedeutet Systemwechsel, das will gut überlegt sein. Aber das sind derzeit die technisch weiteren Uhren. Für eine V800 spricht vor allem derzeit der Preis. Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass Polar dieses Jahr irgendeine neue Triathlonuhr rausbringen wird, aber mehr als die Vermutung habe ich nicht.

    Wenn ich es für dich entscheiden müsste – dann würde ich noch ein paar Monate warten. Wenn du die nicht hast – die Applewatch ist prima und bis hin zu Triathlon auf Olympischer Distanz noch ausreichend. Schielst du langfristig auf Mittel- und Langdistanz würde ich dir dazu nicht raten.

    Derzeit gibt es viele gebrauchte V800 am Markt – wenn du einen vertrauenswürdigen Verkäufer findest, scheint mir das eine Idee für dich zu sein.

    Hilft alles nicht so recht, ich weiß. 🙂 Gibt da mE keine klare Sache. Ich persönlich habe alle Daten auf Garmin und trainiere seit 2012 mit der 910xt solange ich keine Testmodelle am Arm habe, wie derzeit die fenix5.