Delhi wählt – und steht still

Niemand weiß genau, wie viele Inder in Indien leben – und wie viele Menschen in diesen Tagen zur Wahl aufgerufen sind. Überschlägig ist von 815 Millionen die Rede; die größte Demokratie der Welt soll 1,21 Milliarden Einwohner zählen. Wiederum grob geschätzt, denn da der ... » weiterlesen

Korruption und Krimsekt

Meine letzte Reise auf die sagenhaft schöne Krim liegt drei oder vier Jahre zurück – aber ein Erlebnis werde ich nie vergessen: Ich fuhr im Mietwagen auf dem Zubringer zum Flughafen von Simferopol. Der Urlaub war zu Ende, für den Aeroflot-Flug nach Moskau lief der Check-in. ... » weiterlesen

Leere Kassen trotz voller Straßen

Vor den Barrikaden von Kiew wittert Braunbär Mischa dicke Geschäfte: Die weit gereisten Demo-Touristen lieben es, vor den Sandsäcken der Opposition zu posen. Und noch besser kommt es, wenn auf dem Erinnerungsfoto vom Ausflug in die Hauptstadt neben einem ein grinsender Bär ... » weiterlesen

Gekommen, um zu bleiben – Eindrücke vom „Euromaidan“

„Slawa Ukrainy“ – diese zwei Wörter sollte sich einprägen, wer den „Maidan“ betritt, den mit EU-Farben beflaggten Unabhängigkeitsplatz in Kiew. So begrüßen mich vor festgefrorenen Sandsäcken Wachleute, die mit primitiven Holzknüppeln bewaffnet sind und ob des ... » weiterlesen

Putins paranoider Selbstbetrug

Im Allgemeinen trauen die Russen fremden Mächten einiges zu. Im Alltag neigen sie zum Aberglaube, was sich in durchaus sympathischen Traditionen widerspiegelt. Wer sich als Gast verabschiedet, sollte dies tunlichst nicht über der Türschwelle tun, denn das bringt dem Gastgeber ... » weiterlesen

Öl und Gas gefährden Stabilität im friedlichen Tansania

Tief entspannt und zuweilen etwas träge sind sie in Tansania, der früheren deutschen Kolonie am Indischen Ozean. Das gilt für die Hauptstadt Dar es Salam, aber mehr noch für die Insel Sansibar. Deutsche Investoren und Händler, die mit den Tansaniern Geschäfte machen, mag ... » weiterlesen

Wie Kenias HIV-Klinik von deutscher Technik profitiert

Es riecht nicht nach Krankenhaus, und optisch gleicht das Health Care Center des Stadtteils Lunga-Lunga in Nairobi einem Knast: Gittertore teilen den schmutzigen Flur. Die Türen stehen offen, an den Wänden kauern Mütter mit Kindern auf Holzschemeln und warten auf den Arzt. ... » weiterlesen