Artikel mit dem Tag: PR

Fahren Sie ja nicht in Urlaub. Und wenn, brechen Sie ihn ab: Die erste Regel bei Produktrückrufen (Gastbeitrag)

Gastbeitrag von Thomas Klindt, Experte für Produkthaftung bei der Kanzlei Noerr in München

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PR: “Gezeichnet Dr.Marlboro” und warum Eigenlob stinkt.

“Rauchen ist gesund”, gezeichnet Doktor Marlboro. So alt wie dieser Spruch ist, so wenig haben die Leute daraus gelernt.

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Wertvolle Stunden: PR-Ranking der 50 Top-Kanzleien

 

 

Je größer die Anwaltskanzlei, desto häufiger sorgen Marketingexperten generalstabsmäßig für Präsenz in der Presse.

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PR-Lektion aus China für Siemens

Was waren das noch für gemütliche Zeiten, als die Mitarbeiter in den Pressestellen nur dann auf Anfragen reagieren mussten, wenn sich ihr Einsatz – aus ihrer Sicht – lohnte. Sprich, wenn ein großes überregionales Magazin anklopfte und – noch schlimmer – womöglich etwas schreiben will, was dem Unternehmen nicht passt. Journalisten von vermeintlich unwichtigen Adressen verhungerten schon mal in der Warteschleife. Die rächten sich übrigens gerne, wenn sie später bei einem anderen Arbeitgeber und plötzlich bei einer “wichtigen” Adresse arbeiteten, wie mir mal ein Konzern-Pressesprecher sein Leid klagte.

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Wenn die Staatsanwaltschaft selbst den Opfer-Namen rauspustet

Pressemitteilungen sollte sich der Absender dreimal durchlesen, ehe er sie rausgibt. Die Staatsanwaltschaft Mannheim etwa hätte das auch besser getan. Nachdem das Kachelmann-Verfahren nun so lange gelaufen war und alle Beteiligten sowie Berichterstatter den Namen der Nebenklägerin, des mutmasslichen Opfers, der langjährigen Ex-Geliebten, stets verfremdet hatten, leistete sich ausgerechnet die Staatsanwaltschaft eine üble Panne: sie teilte den vollen Namen der Dame mit – auch im Internet war er zu lesen. Es habe sich um ein Versehen gehandelt,  so die dürftige Erklärung/Entschuldigung – wo ohnehin nichts mehr zu retten war.

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Bofrost-Inhaber will nicht länger gerankt werden

Josef Boquoi, der Inhaber des Tiefkühlkost-Unternehmens am Niederrhein hat keine guten PR-Berater. Sonst hätte den Prozess, der er am Landgericht München begonnen hat, nicht angezettelt. Er hätte einfach still gehalten. Oder vielleicht so viele Ausgaben vom “ManagerMagazin” aufgekauft wie möglich – damit sie nicht unters Volk kommen. Oder das Ranking der “100 reichsten Deutschen” schlecht gemacht bei anderen Meinungsmachern. Sich meinetwegen auch arm gerechnet. Aber keinesfalls zu versuchen, gegen diese Liste – die ohnehin eine reine Schätzliste ist – auch noch per Gericht vorzugehen. In einem Schauprozess in aller Öffentlichkeit. Wo sich jeder in den Zuschauerraum setzen und zuhören kann, wie sich Boquoi aufregt. Den Ausschluß der Öffentlichkeit gibt´s nicht so einfach.

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“Sind wir noch zu retten?”

Qualitätsjournalismus gab es früher nur als Elitenphänomen. Gescheite Blätter in homomöopathischen Dosen und – gewichtet nach Kaufkraft – zu exorbitanten Preisen und mit meist stramm ideologischer (Vor-)Festlegung. » Weiterlesen

Die Chips-Tüte, die so laut ist wie ein Rasenmäher

Unternehmen sollten ihre Produkte noch im Entwicklungsstadium mehrmals von verschiedenen Leuten im Alltagseinsatz prüfen lassen – und es nicht allein den Techniker oder den entsprechenden Profis im Unternehmen überlassen: Da meldet die Agentur AFP  einen amüsanten wie tragischen Fall aus den USA von einer Öko-Chipstüte von Frito-Lay, die so laut rascheln soll wie ein Rasenmäher – über 90 Dezibel.

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PR (7): Wer outsourct, behält den Schwarzen Peter trotzdem

Ausgerechnet eine Krankenkasse empfiehlt giftige Pilze zum Verzehr – ein dummer Witz? Möchte man meinen, wars aber nicht. Der Vereinigten Krankenkasse IKK ist genau dieser Fehler in ihrer Mitgliederzeitschrift passiert: 1,6 Millionen Versicherte bekamen das Blatt “Aktiv + Gesund” zugeschickt, in dem ein Giftpilz namens Grünling  als schmackhaft angepriesen wurde. Der Vorfall klingt so dämlich, dass ihn ein Drehbuchschreiber kaum niederschreiben würde – er klingt allzu konstruiert, an den Haaren herbeigezogen. http://www.vereinigte-ikk.de/Dringende-Warnung/293863,1031,-1,-1.aspx

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PR (6): Wer einen Journalisten bewusst anlügt…wird nie mehr gefragt und wird nie mehr ernst genommen

Im “Tagesspiegel” erzählt die “Spiegel”-Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen, wie sie im Job mit Menschen umgeht, die sie belügen. Eigentlich ging es in dem Interview um den Kachelmann-Prozess und konkret um die Frage, ob denn Staatsanwälte und Verteidiger immer häufiger versuchen, die Medien zu beeinflussen. Oder sie auf ihre Seite zu ziehen? Und heraus kam etwas, was Journalisten sonst nicht so öffentlich bekennen, sondern eher nur hinter vorgehaltener Hand erzählen – zumindest die Konsequenz. » Weiterlesen