EU-Justizkommissarin Viviane Reding setzt die Frauenquote für Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen jetzt durch, heißt es heute in den Nachrichtenagenturen wie AFP. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/aufsichtsraete-bruessel-einigt-sich-auf-frauenquote-11959756.html#Drucken
Artikel mit dem Tag: Monika Schulz-Strelow
Alle weiblichen Dax-Vorstände passen in den Toyota Sienna Familien-Van
Erst im Jahre 2026 hätten wir in Deutschland eine Führungs-Frauenquote von 30 Prozent erreicht, wenn es in diesem Tempo weiterginge. “Der statistisch messbare Fortschritt ist marginal”, sagt Monika Schulz-Strelow, Präsidentin von Fidar, der Vereinigung die das Ziel hat, mehr Frauen in die Aufsichtsräte zu bringen. Fidar hat den “Woman-on-Board-Index” (Wob) ersonnen und misst nun, welche Unternehmen wieviele Frauen in ihre Führungsspitzen rein lassen. konkret: Bei den börsennotierten Unternehmen ist der Frauenanteil im vbrgangenen Jahr nur um 1,5 Prozentpunkte gestiegen – also fast gar nicht.
Exklusiv-Kommentar: Mehr Top-Managerinnen in Malaysia als in Deutschland
Selbst Malaysia ist entschlossener als Deutschland, Frauen in die ersten Führungsebene zu bekommen
Bad News für die großen AG´s in ganz Europa: Gesetzliche Frauenquote rückt näher
Kann man eine Steigerung von 0,6 auf 3,6 Prozent als eine deutliche Steigerung bezeichnen? Wenn das Ziel bei 30 beziehungsweise bei 40 Prozent liegt?
WoB-Index entlarvt in AGs frauenfreie Zonen
Die Top Drei der großen Unternehmen, die tatsächlich Frauen an die Führunsspitze hochkommen lassen sind der Marktforscher GFK, Douglas Holding und Deutz. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht: 74 der 160 Unternehmen – das sind 46 Prozent, also fast jedes zweite – aus Dax, MDax, SDax, und TecDax haben weder im Vorstand noch im Aufsichtsrat auch nur eine einzige Frau.
“90 Prozent Männerquote stört niemanden” – Gastkommentar exklusiv für wiwo.de von Monika Schulz-Strelow
Man höre und staune. Seit Jahrzehnten besteht die freiwillige Selbstverpflichtung, mehr Frauen in Spitzenpositionen zu holen. Nichts ist passiert und die Idee ist gescheitert. Dass Frau von der Leyen jetzt eine Quote von 25 Prozent fordert, Respekt! Aber der Nachsatz, „wenn eine Selbstverpflichtung nicht hilft”, öffnet wieder eine Hintertür. Außerdem brauchen wir nicht mehr Frauen, weil die Demographie eine Lücke reißt. Sondern weil gemischte Teams besser sind. Weil Chancengleichheit sich wirtschaftlich lohnt.
“Eine kleine unterkritische Größe” – Gastkommentar zur französischen Frauenquote
Monika-Schulz Strelow, Präsidentin von FidAR – der Initiative für Frauen in die Führungspositionen in Deutschland - über den Beschluss der französischen Nationalversammlung für eine Frauenquote für die Führungspositionen in der Wirtschaft. Exklusiv auf wiwo.de im Management Blog:

