Artikel mit dem Tag: Marketing
Gutscheine heißen nur gut, sind es aber selten
Peek & Cloppenburg hält seine Kunden für etwas dämlich. Der Textilhändler in Düsseldorf verschickt Gutscheine – zum einzeln abreissen, sie sehen aus wie kleine Geldscheine: gestückelt in 5, 15-, 10-, 25-, 50- und 100-Euro-Scheinchen. “6 Gutscheine im Wert von über 200 Euro” – mit nur ein paar klitzekleinen Einschränkungen: Sie beziehen sich nur auf reduzierte Ware – also die Reste, die bislang keiner habe wollte. Vermutlich Plüdden in sehr kleinen und sehr großen Größen, jedenfalls keine Normal-Größen, in Farben, die keine Begeisterung erweckten oder Ladenhüter, weil sie schlecht geschnitten, allzu mutiges Design haben oder sonstwie nicht kleidsam sind.
Spenden ohne anzuecken
Da waren etliche Versuche, durch Spendenaktionen für Japan Aufmerksamkeit zu heischen oder gar Neugeschäft zu machen. Doch ein positives Beispiel fiel mir besonders auf, die ziemlich schlicht – als einfach Mail – daherkam, ohne jedes Tamtam – und deshalb in seiner Bescheidenheit umso auffälliger war, Kompliment :
Black Marketing: Prinz William & Kate als Bonbonspender
Marketing: Pauschalreise für Royalisten – Watie-Katie-Trips
TUI hat sich eine spezielle Form von Städtereise ausgedacht – für die Zielgruppe “beste Freundinnen”. So wie mein Friseur, der ab und zu eine Aktion macht, bei der seine Kundinnen zusammen mit ihrer Freundin – die noch nicht Kundin ist – kommen können und jede nur den halben Preis zahlt. TUI macht den Trip zwar nicht von der Teilnahme weiterer Freundinnen abhänging, aber man sollte Royalist sein. Und davon gibts in Deutschland ja angeblich mehr als in Großbritannien selbst.
Die Chips-Tüte, die so laut ist wie ein Rasenmäher
Unternehmen sollten ihre Produkte noch im Entwicklungsstadium mehrmals von verschiedenen Leuten im Alltagseinsatz prüfen lassen – und es nicht allein den Techniker oder den entsprechenden Profis im Unternehmen überlassen: Da meldet die Agentur AFP einen amüsanten wie tragischen Fall aus den USA von einer Öko-Chipstüte von Frito-Lay, die so laut rascheln soll wie ein Rasenmäher – über 90 Dezibel.
Marketing à la Rüsselsheim: Erst zu Opel, bevors in den Neckermann-Urlaub geht
Haben Sie ein Auto, das mal wieder in die Inspektion muss? Ganz egal welche Marke, welches Modell können Sie Ihre nächste Urlaubsreise mit der nächsten Inspektion kombinieren. Und das geht jetzt so: Man buche eine Neckermann-Reise, aber eine bei der man selbst per Auto anreisen muss, und kann sein Auto bei Opel kostenlos vorher inspizieren lassen. Nachdem die Opel-Strategen sich erst eine lebenslange Garantie einfallen liessen, kommen sie nun mit der nächsten aufsehenerregenden Marketing-Aktion um die Ecke. Hauptsache, es geht um eine Reisebuchung ab dem 1. November 2010 bis Oktober 2011. Den Gutschein soll es zusammen mit der Buchungsbestätigung von Neckermann geben, automatisch.
Warum Unternehmen twittern – und was sie davon haben
Unternehmen nutzen den Kurnachrichtendienst Twitter für Stellenangebote, Werbung, Services – und für Entschuldigungen. » Weiterlesen
Die Apotheke, die noch perfekter ist als eine Bank – und wo jeder diskret sein Viagra ordern kann
Eigentlich ist meine Apotheke – sie liegt im Düsseldorfer Zooviertel – nur zwei Häuser weiter gezogen, aber ich kam mir in dem neuen riesigen Raum heute vor wie im Raumschiff Enterprise. Kein Vergleich mehr mit der früheren Apotheke, die auch schon keineswegs ‘old fashioned’ war, im Gegenteil. Doch nun: Ein meterlanger Thresen, unterbrochen von Glasscheiben, die quasi im Raum schweben. » Weiterlesen
Lufthansa wünscht Victoria “Lycka till!” (“Viel Glück!”)
Die Lufthansa hat einen Dreh gefunden, wie auch sie marketingtechnisch von der schwedischen Hochzeit profitieren kann: » Weiterlesen

