Artikel mit dem Tag: Marketing

Empha…was? American Apparels Marketingflop beim Wirbelsturm Sandy

Empathie scheint eine Eigenschaft zu sein, die im Management rar ist. So rar, dass sie womöglich irgendwann den Unternehmen viel Geld wert ist. Anders wird´s nämlich zu teuer. Zumindest die Imageschäden dürften beträchtlich werden. Kürzlich trampelte das Eon-Management auf Nerven, Gefühlen und Selbstwertgefühl ganz normaler Mitarbeiter rum, indem es sie verhöhnte und ihnen – ziemlich scheinheilig – einen Umzug nach Rumänien schmackhaft machen wollten. Per Präsentation.  http://blog.wiwo.de/management/2012/06/04/hohn-und-spott-vom-eigenen-arbeitgeber-eon-fuhrt-seine-mitarbeiter-vor-und-rat-ihnen-nach-rumanien-auszuwandern/

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Marketing: “Semi-Nackt” auf die Kö – zu Desigual

Lyon, San Fracisco, Berlin, London, Amsterdam …und jetzt Düsseldorf. Dort will die spanische Textilkette Desigual übermorgen, am 16.Juni 2012, künftige Kunden dazu verleiten, nur in Schuhen und Unterwäsche – aber bewaffnet mit Personalausweis oder Reisepass, dem Minderjährige dürfen nicht mitmachen – in ihren neuen Store auf der Düsseldorfer Kö im Sevens zu kommen. Der Slogan: “Zieh Dich aus, wir ziehen Dich an” dürfte so manchem edlen Kö-Händler die Haare zu Berge stehen lassen ob der neuen Prachtstraßen-Klientel. Aber das Rheinland wird auch das verkraften.

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Karstadts neue Marketing-Programme

Karstadt hat mir kürzlich eine Kundenkarte geschickt – es ist die Dritte inzwischen. Die Vorherige sei nun nicht mehr gültig, stand irgendwo dabei – mein Mann hätte die Neue schon fast entsorgt nach dem Motto: “Ich hab doch schon eine.”

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Gutscheine heißen nur gut, sind es aber selten

Peek & Cloppenburg hält seine Kunden für etwas dämlich. Der Textilhändler in Düsseldorf verschickt Gutscheine – zum einzeln abreissen, sie sehen aus wie kleine Geldscheine: gestückelt in 5, 15-, 10-, 25-, 50- und 100-Euro-Scheinchen. “6 Gutscheine im Wert von über 200 Euro” – mit nur ein paar klitzekleinen Einschränkungen: Sie beziehen sich nur auf reduzierte Ware – also die Reste, die bislang keiner habe wollte. Vermutlich Plüdden in sehr kleinen und sehr großen Größen, jedenfalls keine Normal-Größen, in Farben, die keine Begeisterung erweckten oder Ladenhüter, weil sie schlecht geschnitten, allzu mutiges Design haben oder sonstwie nicht kleidsam sind.

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Spenden ohne anzuecken

Da waren etliche Versuche, durch Spendenaktionen für Japan Aufmerksamkeit zu heischen oder gar Neugeschäft zu machen. Doch ein positives Beispiel fiel mir besonders auf, die ziemlich schlicht – als einfach Mail – daherkam, ohne jedes Tamtam – und deshalb in seiner Bescheidenheit umso auffälliger war, Kompliment :

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Black Marketing: Prinz William & Kate als Bonbonspender

PEZ-Spender "William & Kate" - einzigartiges Sammlerstück (Phtoto: © & TM by PEZ AG) Kennen sie noch PEZ-Bonbons? Mit seinen eigenwilligen Spendern, deren Köpfe gerne mal Micky-Maus-Figuren daher kamen und die man als Kind unbedingt haben musste?

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Marketing: Pauschalreise für Royalisten – Watie-Katie-Trips

TUI hat sich eine spezielle Form von Städtereise ausgedacht – für die Zielgruppe “beste Freundinnen”. So wie mein Friseur, der ab und zu eine Aktion macht, bei der seine Kundinnen zusammen mit ihrer Freundin – die noch nicht Kundin ist – kommen können und jede nur den halben Preis zahlt. TUI macht den Trip zwar nicht von der Teilnahme weiterer Freundinnen abhänging, aber man sollte Royalist sein. Und davon gibts in Deutschland ja angeblich mehr als in Großbritannien selbst.

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Die Chips-Tüte, die so laut ist wie ein Rasenmäher

Unternehmen sollten ihre Produkte noch im Entwicklungsstadium mehrmals von verschiedenen Leuten im Alltagseinsatz prüfen lassen – und es nicht allein den Techniker oder den entsprechenden Profis im Unternehmen überlassen: Da meldet die Agentur AFP  einen amüsanten wie tragischen Fall aus den USA von einer Öko-Chipstüte von Frito-Lay, die so laut rascheln soll wie ein Rasenmäher – über 90 Dezibel.

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Marketing à la Rüsselsheim: Erst zu Opel, bevors in den Neckermann-Urlaub geht

Haben Sie ein Auto, das mal wieder in die Inspektion muss? Ganz egal welche Marke, welches Modell können Sie Ihre nächste Urlaubsreise mit der nächsten Inspektion kombinieren. Und das geht jetzt so: Man buche eine Neckermann-Reise, aber eine  bei der man selbst per Auto anreisen muss, und kann sein Auto bei Opel kostenlos vorher inspizieren lassen. Nachdem die Opel-Strategen sich erst eine lebenslange Garantie einfallen liessen, kommen sie nun mit der nächsten aufsehenerregenden Marketing-Aktion um die Ecke. Hauptsache, es geht um eine Reisebuchung ab dem 1. November 2010 bis Oktober 2011. Den Gutschein soll es zusammen mit der Buchungsbestätigung von Neckermann geben, automatisch.

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Warum Unternehmen twittern – und was sie davon haben

Unternehmen nutzen den Kurnachrichtendienst Twitter für Stellenangebote, Werbung, Services – und für Entschuldigungen. » Weiterlesen