Wie nehmen die Leute die Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Führungskräften wahr? Danach hat die Personalberatung InterSearch Executive Consultants 1000 Bundesbürger über 18 Jahre in einer Onlineabstimmung befragt. Heraus kam – wenig überraschend – dies: ”Managerinnen seien kommunikativ, Chefs machtbewusst – Frauen werden preußische Tugenden nachgesagt – Männern ein Hang zum Delegieren und Durchsetzungskraft.” Und dass 75 Prozent glauben, die Führungsstile seien eben unterschiedlich und nicht gleich.
Artikel mit dem Tag: Manager
Arbeitsverdichtete Manager
Arbeitsverdichtung trifft auch die Führungskräfte, hat der Führungskräfteverband DFK bei einer Umfrage unter 4000 Managern herausgefunden: Auf 60 Wochenstunden kommen Vorstände und Geschäftsführer. Andere Manager rackern im Schnitt 52 Wochenstunden.
Lesetipp: Eckart von Hirschhausen über Humor als Zeichen von Kompentenz bei Managern
Lesetipp:
Eckart von Hirschhausen im Interview bei “channelpartner.de” über Humor als Zeichen höchster Kompetenz – auch und gerade bei Führungskräften
Smartphones stressen Manager – doch die wollen nur “einen richtig guten Job machen”
Immer im Bereitschaftsdienst, das ist der Modus der meisten Manager. Inoffiziell, versteht sich. Denn Dienstanweisungen gibts dafür nicht. Natürlich nicht. Solche Ideen, dass diese Zeit irgendwie gutgeschrieben werden könnte, wären hierzulande so etwas ähnliches wie anarchistisch. Aber jedenfalls wäre die Idee karrierefeindlich.
Lesehinweis: Bestseller-Autor Martin Suter im Interview auf wiwo.de über Manager, die im Urlaub weiter arbeiten
Der Schweizer Erfolgsautor Martin Suter im Interview mit meinem Kollegen Christopher Schwarz über Manager im Urlaub, die weiter arbeiten, als seien sie noch in der Firma - und die möglicherweise durch ihre Arbeitseinsätze von den Palmen aus nur zeigen, dass sie schlecht organisiert sind.
Unternehmerhaftung: Manager am Pranger
Abgedruckt in wiwo 15/2012 von Julia Leendertse und Claudia Tödtmann
Top-Manager nehmen sich zu wichtig und überschätzen ihren Beitrag, sagt Kienbaum
Wer ist schuld, wenn Change-Management-Projekte schief gehen? Oft sind es die Top-Manager selbst. Ausgerechtnet. Und wer stellt das fest? Jemand, der eigentlich unverdächtig ist, der viele Manager kennt, Aufträge von ihnen bekommt, ihnen neue Stellen vermittelt und ihnen als Unternehmensberater zur Seite steht. Bei ebensolchen Projekten. Es ist die Managementberatung Kienbaum. Und dann kommt es knüppeldicke, eigentlich: Die Top-Manager dieser Change-Management-Projekte schätzen erstens ihren eignen Beitrag bei diesen Projekten “zu optimistisch” ein
Manager im Dornröschenschlaf: “War das was?”
Den Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: “Auch im Jahre 2011 ist es den Führungskräften in Deutschland nicht gelungen, ihre Mitarbeiter mitzunehmen” Ins Stammbuch schreibt den deutschen Managern diese Bankrotterklärung das Beratungsunternehmen Gallup in seinem alljährlich veröffentlichenten Engagement Index 2011.
Lesetipp: Welche Manager-Abfindungen erlaubt der Corporate Governance Codex?
Lesehinweis:
Anwalt Richard Mayer-Uellner http://www.cms-hs.com/en-Richard-Mayer-Uellner dröselt im CMS-Blog auf, wann Abfindungen für Manager gegen den Corporate Governance Codex verstossen können und dem Aufsichtsrat eigene Haftung droht: http://www.cmshs-bloggt.de/archives/10531

