Mit den Worten “Ich gehe jetzt in meinem wohlverdienten Urlaub” , verabschieden sich die Chefs heute gerne in die Sommerfrische. Das sagt man jetzt so: “Wohlverdient”. Warum das so betont werden muss? Keine Ahnung, scheint aber Mode zu sein.
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Wozu verschlechtern? Mieses Image, null Anziehungskraft
“Ein Schlechtes Arbeitgeber-Image hält Kandidaten vom Stellenwechsel ab”, betitelt der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BU) seine Studie, wonach wechselwilligen Arbeitnehmern eine “erkennbar wertorientierte Unternehmenskultur” wichtig sei. Für solche Erkenntnisse braucht man fast keine Umfrage. Wer mag schon zu einer Firma wechseln, von der man weiß, dass sie ihre Mitarbeiter schlecht behandelt. Oder dass sie am Markt für unfaire Methoden bekannt ist. Oder unzuverlässig oder sonst etwas negatives. Und wo die Unternehmenswerte nallenfalls in der Unternehmensbroschüre stehen, aber nicht gelebt werden. Schließlich ist – erstens – jedem Kandidaten klar, dass er dann der nächste sein könnte, der dran ist.
Fahren Sie ja nicht in Urlaub. Und wenn, brechen Sie ihn ab: Die erste Regel bei Produktrückrufen (Gastbeitrag)
Gastbeitrag von Thomas Klindt, Experte für Produkthaftung bei der Kanzlei Noerr in München
Ein Mehr-Fronten-Krieg: Unternehmen vor Gericht (Litigation-PR)
Novartis muss 3,3 Mio. US-Dollar Schadensersatz an zwölf Mitarbeiterinnen zahlen – weil das Unternehmen Frauen diskriminiert hat: Schwangere wurden benachteiligt, Frauen übergangen bei Beförderungen und Frauen weniger Lohn gezahlt als Männern. Geurteilt hat´s heute ein New Yorker Gericht und der Pharmakonzern Novartis gibt sich immer noch uneinsichtig: Man habe sich “doch stets bemüht”, so beginnen die verzweifelten Rechfertigungen, die den Betrachter an die gleichlautende, vernichtende Zeugnisformel erinnern. Ziemlich ungeschickt. » Weiterlesen


