Artikel mit dem Tag: Ergo

Für 17 Monate Verspätung gibts kein Pardon – auch nicht bei Sex-Skandalen oder für Vorstände

 

Für manche Dinge gibt es nur noch ein Wort: Tolldreist. Zum Beispiel für die Chuzpe von Ergo-Vorstandschefs Thorsten Oletzky. Da kam im Mai 2011 der erste Sex-Skandal der Ergo-Versicherung heraus und erst Ende September des Folgejahres – also mehr als anderthalb Jahre danach – beginnt der Konzern mit ernst zu nehmender PR. Er stellte ins Internet, was die seine Konzernrevision über diesen Sex-Skandal in Budapest im Jahre 2007 und noch mehrere weitere kleinere Skandälchen nun auch selbst herausgefunden hat. http://blog.wiwo.de/management/2011/05/19/die-damen-mit-weisem-bandchen-sind-nur-fur-den-hmi-vorstand/

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Karnevalszüge als verpasste Werbe-Gelegenheit

Da vermeldet heute die Nachrichteagentur dpa, dass mehrere Schulen in Mainz ihre Schüler verpflichten, im Karnevalszug mitzulaufen. In selbstgeschneiderten Kostümen, das Ganze gilt dann als Schulveranstaltung  und die Kiddies bekommen zum Ausgleich einen weiteren schulbankfreien Tag. Alles ist – politisch völlig korrekt – mit dem Elternrat abgestimmt.Eine Empfehlung als Arbeitgeber Ob sich so ein Modcll nicht auch auf Unternehmen und Mitarbeiter übertragen liesse? Zumindest in den Karnevals-Hochburgen? Statt den üblichen Rittergruppen oder Riesenzwergen als Fußtruppe oder dem Hockeyclub mit selbsgebasteltem Wagen kann ich mir wunderbar Unternehmensangehörige vorstellen, die mit Firmenlogo auf der Brust oder dem Hut mitziehen und Bonbons - eingewickelt in Papierchen mit Firmenlogo – verteilen. Macht es doch keinen schlechten Eindruck,wenn da eine ganze Truppe gleichgewandet – die Telekom-Leute vielleicht in magentafarbenen Kostümen, eine Aral-Truppe in klassisch-blau - daher kommt. Da wirkt man doch gleich wie ein Team und macht einen guten Eindruck, fällt irgendwie auf und kann seinen Namen der Bevölkerung empfehlen. Sei es zur Produktwerbung oder der Imagestärkung. Damit Bewerber demnächste wenigstens den Firmennamen schon mal gehört haben, wo sie sich bitte bewerben mögen, wenn´s ernst wird mit dem Demografie-Arbeitnehmermangel .

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Social-Media-Held Norbert Reithofer

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Facebook-Party bei der Ergo-Zentrale

Die Mitarbeiter der Pressestellen bei versicherer Ergo haben keinen leichten Job: Erst müssen sie ein ungarisches “Freiluftbordell” für ihre besten Vertriebler beziehungsweise der Tochterfirma Hamburg Mannheimer  rechtfertigen – mit einem Unternehmenslenker, der vorzugsweise erst mal nichts sagen will. http://www.wiwo.de/blogs/management/2011/05/19/die-damen-mit-weisem-bandchen-sind-nur-fur-den-hmi-vorstand/ 

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Die Damen mit weißem Bändchen sind nur für den HMI-Vorstand

Vor 20 Jahren stellte mancher Arzneimittelhersteller grundsätzlich keine weiblichen Vertreter ein – weil diese schließlich nicht mit den Ärzten ins Bordell gehen könnten. Eine derart abgelehnte Naturwissenschaftlerin – mit guter Figur, nettem Antlitz und langen blonden Haaren – war fassungslos. Die erste Lektion in Punkto späteres Berufsleben war schon mal ernüchternd für die junge Doktorin der Chemie.

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