
Arbeitsrechtler Boris Dzida von der Top-Kanzlei Freshfields in Hamburg hat für den Management-Blog erklärt, was das EuGH-Urteil für deutsche Arbeitnehmer und Arbeitgeber bedeutet:
Artikel mit dem Tag: Diskriminierung
Geschenk zum 60.Geburtstag? Noch nicht die Rosenschere!
Ein Ossi ist wie ein Wessi – arbeitsrechtlich gesehen
Arbeitsrechtler Hans-Peter Löw von der Top-Kanzlei Lovells analysiert für den Management-Blog auf handelsblatt.com ein Urteil von heute, das mit Spannung erwartet wurde:
Kann es sein, dass ein “Ossi” – also jemand aus den neuen Bundesländern – gleichzustellen ist mit einem Türken oder einem Afrikaner, der hierzulande wegen seiner Herkunft diskriminiert wird? Wenn ja, könnte nämlich ein Ostdeutscher Schadenersatz wegen Diskrimierung fordern – falls er tatsächlich deshalb zum Beispiel von einerm Arbeitgeber diskriminiert wurde. Diese Frage musste das Arbeitsgericht Stuttgart heute entscheiden. » Weiterlesen
Gelungene Hotel-PR: Ich rette den abgesagten Abschlussball
Weil eine High School in der Kleinstadt Fulton im US-Staat Mississippi keine lesbische Begleitung einer 18-jährigen Absolventin beim Abschlussball zulassen wollte, kippte die Schulbehörde das Kind mit dem Bade aus: Sie sagte kurzerhand den ganzen Abschlussball ab. Die amerikanische Bürgerrechtsunion schaltete sich ein und erhob Klage im Namen der Absolventin Constance McMillen. Die Folge: Ganz Amerika diskutiert, ob es nun eine typische Südstaaten-Angelegenheit ist oder nicht und überhaupt.
Das Ganze nutzt nun ein cleverer Hotelier für ein eigene PR-Aktion. » Weiterlesen
Es steht im Gesetz? Papperlapapp, sagt der EuGH
Hunderttausende Arbeitnehmer in Deutschland haben jetzt längere Kündigungsfristen – ab sofort. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg verwarf eine Regelung für jung ins Erwerbsleben eingestiegene Arbeitnehmer, weil diese eine unzulässige Diskriminierung wegen des Alters bedeute. Jetzt muss Deutschland das Gesetz ändern, Gerichte sollen die Regelung nicht mehr anwenden.
Doch dieses Urteil birgt noch richtig Sprengstoff: Beurteilt irgendein deutsches Gericht, dass irgendein deutsches Gesetz gegen EU-Recht verstöst, gilt in der Folge das EU-Recht direkt – “eine unerträgliche Rechtsunsicherheit” findet Hans-Peter Löw, Partner der Kanzlei Lovells. Er ist einer der renommiertesten Arbeitsrechtler Deutschlands und analysiert für den Handelsblatt Management-Blog das Urteil des Europäischen Gerichtshofs: » Weiterlesen

