Artikel mit dem Tag: Commerzbank

Bargeld oder ein Geschenk zu Weihnachten?

Gleich zwei Umfragen zum Thema Geldbringen erstaunlich Nüchternes zutage – und erklären damit den merkwürdigen  Hang zu Gutscheinen von Läden oder Filialisten. Dass Händler diese zinslosen Kredite schätzen ist klar, werden doch viele von ihnen nicht mal eingelöst und sind damit für sie wie Geschenke. Der Beschenkte dagegen wird gebunden an einen Laden, man halst ihm Wege auf und nötigt ihn, genau genommen. Doch vor allem: Kaum hat jemand den Gutschein bezahlt und will ihn jemand später einlösen, ist man dann ein Kunde zweiter Klasse. Hat der Händler das Geld doch längst auf dem Konto und braucht ihn nicht mehr umwerben.

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Das vernichtende Zeugnis der Juristinnen über die größten 75 AG´s

Vor gut zehn Jahren haben sich die großen Unternehmen – freiwillig – verpflichtet, Frauen Eintritt zu gewähren in die Führungsetagen. Freiwillig, wie gesagt. Gebracht hat´s nichts.Frauen haben´s nie auf mehr als fünf Prozent an den Spitzen der Macht gebracht in Deutschland. Das ist nicht viel – gemessen daran, dass es sich nicht etwa um eine Minderheit – sei es Behinderte oder Angehörige einer Glaubensgemeinschaft – handelt, sondern um ein Geschlecht. Eins von zweien. Also ungefähr die halbe Menschheit. Dass man darüber im 21.Jahrhundert in Europa noch diskutieren muss, ist alleine schon krdue. Jetzt hat sich der Deutsche Juristinnenbund aus der Deckung gewagt und die 75 wichtigsten börsennoierten AG´s (Dax 30 sowie 45 Unternehmen aus MDax und TecDax) zur Rechenschaft gezogen via Umfrage auf den Hauptversammlungen.

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Ich träume von einer Marketing-Aktion meiner Bank

So langsam kommen die Einschläge bedrohlich nahe für die Banken und andere Kreditinstitute mit ihren ach so cleveren Gebührenquellen. Mal wieder klopft ihnen jemand auf die Finger, mal wieder wird es sie nicht beeindrucken, vermutlich. Mal abwarten, ob sie es mal über sich bringen und ein Urteil, das sie kassieren, in eine Marketingaktion ummünzen. Ob sie Fairness an den Tag legen und ihren Kunden solchen einen Brief wie diesen schreiben:

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Weihnachts-Danaer-Geschenk für Banker: Die Zeitbombe des persönlichen Bankrotts tickt länger als gedacht

Pünktlich zum Weihnachtsfest hat Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger den Topmanagern und Chefkontrolleuren börsennotierter Unternehmen, vor allem aber Bankmanagern und Bankaufsehern ein ganz besonderes Geschenk gemacht: statt nach fünf Jahren sollen ihre Pflichtverletzungen jetzt erst nach zehn Jahren verjähren. Das gibt allen Unternehmen, die in der Finanzkrise ins Wanken geraten sind und vom Staat gestützt werden mussten, mehr Zeit, Krisenkapitäne persönlich für Managementfehler zur Kasse zu bitten. Die neue Regelung trat 15.Dezember 2010 in Kraft. » Weiterlesen

Riesige Esel fürs Foyer – Mitarbeiterkunst

Ganz schön schräg” heißt die Kunstausstellung, die ab 21. Oktober 2010 in der Lobby des Commerzbank-Hochhauses in Frankfurt zu sehen ist. Großer Auftritt für 50 Bilder auf Stellwänden, denn hier kommen täglich Tausende von Mitarbeitern und Gästen vorbei. Schräg ist auch, dass sich die Großbank nicht mit renommierten und wiedererkennbaren Malerstars schmückt. Die Künstler sind Commerzbank-Mitarbeiter. Rund 20 Hobby-Maler beteiligen sich an der jährlich veranstalteten Ausstellung mit drei Bildern.

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