Artikel mit dem Tag: Betriebsgesundheit

Welche Firma reduziert die meisten Fehltage?

Welche Unternehmen kümmern sich besonders gut um die Betriebsgesundheit? Wer hat die beste Strategie, die effizientesten Maßnahmen und den größten Erfolg dabei? Wer senkt die meisten Fehltage, kuriert die meisten Krankheiten, die wegen harte Arbeit am Band oder allzu sitzende Tätigkeit von morgens bis abends am PC entstehen? Unternehmen die sich schon jetzt darum kümmern, sind besonders umsichtig: Werden die qualifizierten Leute erst mal so richtig knapp durch die Demographie, ist es zu spät. Wer schlau ist, pflegt seine Mitarbeiter langfristig – und zwar so gut, dass sie länger fit und tauglich für den Job bleiben.

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Manager: Wenn das Arbeitspensum die Belastungsgrenze übersteigt

Je höher die Verantwortung umso höher Belastungen: Lange Arbeitszeiten und enge Termine _ Arbeitsverdichtung – gehören heute zum Alltag vieler Führungskräfte. Oft übersteigt das Arbeitspensum aber die Belastungsgrenzen. Für den Corporate Health Award 2010 des “Handelsblatts”, dem TÜV SÜD Life Service und dem Marktforscher EuPD Research wurden Personal- und Gesundheitsmanager der größten Arbeitgeber hierzulande befragt. 200 Unternehmen stellten sich dieses Mal dem Check-up ihrer Gesundheitsmanagement-Strategie. Das erschreckende Ergebnis: 45,7 Prozent der Manager sind dauerhaft überlastet.

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An der langen Blackberry-Leine – beim Kindergartenfest und überhaupt

Sind Smartphones, Notebooks und Diensthandys für Führungskräfte eine moderne Fußfessel oder  ein Befreiungsschlag? Das ist die große Frage. Denn: 77 Prozen der Fach- und Führungskräfte haben heute das Gefühl, für ihren Job rund um die Uhr erreichbar sein zu müssen, ergibt eine Umfrage unter 1 200 Fach- und Führungskräften durch das Online-Portal Placement24. Und immerhin jeder zweite Befragte (51 Prozent) reagiert auf diesen Psychodruckk und kontrolliert deshalb am Wochenende auch regelmässig sein Diensthandy sowie seine Mails. Jeder dritte tut das nur in Ausnahmefällen. » Weiterlesen

Ich hab Rücken, sagt der Rheinländer

Je mehr Arbeitsverdichtung in den Unternehmen – wegen immer weniger Personal für immer mehr Aufgaben – umso mehr Fehltage: Das, obwohl viele Arbeitnehmer auch krank zum Arbeitsplatz kommen, weil sie ihn nicht verlieren wollen. Präsentismus ist der Name für dieses Phänomen. Der Bundesverband der Betriebskrankenkassen hat errechnet, dass 2008 von seinen Mitgliedern jedes im Schnitt 13,4 Kalendertage krank geschrieben war. Die meisten fehlten wegen Rücken- oder Knieproblemen. Die “steigenden Arbeitsanforderungen infolge des zunehmenden Wettbewerbsdrucks” haben noch weitere gravierende Folgen: Zehn Prozent der Fehltage waren auf psychische Störungen zurückzuführen. Arbeitsmediziner wie Professor Bernhard Badura aus Bielefeld befürchten, dass psychische Störungen bald die häufigste Ursache für Fehltage sein werden.

Gut Pflege wirkt bei Schuhen – und bei Mitarbeitern auch

Würden die Unternehmen für bessere Arbeitsatmosphäre sorgen, könnten sie mehr aus ihren Mitarbeitern herausholen. Umgekehrt gesagt: Könnten die Mitarbeiter in Ruhe arbeiten und würden freundlicher oder warmherziger behandelt, würden sie mehr schaffen. Geahnt haben wir´s immer schon. Die Arbeitgeber, dass die Mitarbeiter noch Reserven haben. Die Arbeitnehmer, dass man besser arbeiten kann, wenn man sich aufs Wesentliche – die Arbeit – konzentrieren darf, statt ausgebremst zu werden. Oder sich das Hirn zermartern zu müssen, welche Restrukturierungen nun schon wieder anstehen. Oder warum sie so selten oder nie gelobt werden. Jetzt hat es auch das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des privaten Fürstenberg Instituts erforscht: » Weiterlesen