Artikel mit dem Tag: Banker

Ein übermüdeter Banker, eine Bankerin mit übermenschlichem Pensum und Arbeitsrichter, die keine Arbeit scheuen

 

Man fragt sich, wie es bei Banken intern zugeht. Da landete jetzt ein Fall vor Gericht, in dem der eine Baker übermüdet am PC einschlief und zwar auf der Taste 2 – so dass aus einer Übeweisung von 64 Euro eine über 222 Millionen Euro wurde: 222.222.222,22 Euro eben. War ein Schaden eingetreten? So wie es sich liest, nicht. Ein Kollege habe den Fehler später entdeckt.

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Was tun, wenn die eigene Branche keine Stellen mehr bieten kann. Interview mit Headhunter Stefan Koop von Amrop Delta zu Branchenwechseln.

Stefan Koop, Partner der Personalberatung Amrop Delta

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Berufsverbote für Banker – in London

Sind unter den Londoner Bankern mehr Gesetzesbrecher als denen in Deutschland? Von April 2011 bis April 2012 bekamen 47 Bankangestellte in der Londoner City Berufsverbote – und zwar lebenslängliche. Und das waren schon weniger als im Vorjahr: Da wurden 71 Banker mit dieser harten Strafe belegt und 2010 waren es 56. Zum Vergleich: 2003 – noch bevor die Finanzkrise in Sicht war – traf dieses lebenslange Berufsverbot in London nur vier Menschen, wie das österreichische Blatt “Die Presse” berichtet.

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Berufsverbote für Banker? Da jubeln die Kunden

Das Umfrageergebnis ist deutlich: 81 Prozent der Konsumenten finden die Gesetzesintiative über Berufsverbote für Banker ganz prima. Konkret: Wenn Bankberater bei nachweislich fehlerhafter Beratung zumindest zeitweise mit einem Berufsverbot bestraft werden könnten.  Das zeigt eine repräsentative Umfrage der Hamburger Kommunikationsagentur Faktenkontor und dem Marktforscher Toluna unter 1 000 Konsumenten.
Welche Bankberater-Fehler die Befragten besonders schwerwiegend finden? Wenn sie unzureichend über die Risiken aufklären (66 Prozent) oder wenn sie verheimlichen, dass sie Provisionen erhalten für das, was sie ihrem Kunden andrehen (61 Prozent). Fast jeder zweite wünscht sich auch dann Strafen für Banker, wenn deren Beratungen – nach dem Motto “Thema verfehlt” – komplett an den Anlagewünschen der Kunden vorbeigehen. Wenn die Bankangestellten das gesetzlich vorgeschriebene Beratungsprotokoll nicht regelgerecht erstellen, wünschen sich immerhin 43 Prozent die Prüfung eines Berufsverbot.
Bei dieser Gelegenheit monierten 25 Prozent der Bankkunden, dass sie bereits nicht ausreichend informiert wurden über Anlagerisiken oder hinter ihrem Rücken Provisionen geflossen waren.
In den USA sind Berufsverbote schon länger selbstverständlich. Erst kürzlich bekam ein Wall-Street-Banker ein vorläufiges Berufsverbot erteilt, als nur er daran schuld war, dass die Kurse plötzlich rapide in den Keller rauschten. In Deutschland bekommen des öfteren Ärzte Berufsverbote, die die Gesundheit ihrer Patienten schädigen – besonders bei Schönheitsoperationen.

Wer traut noch seinem Banker? Nur noch gut jeder zweite.

Den Angehörigen welcher Berufsgruppe vertrauen Sie am meisten? Banker jedenfalls haben ein deutliches Vertrauensproblem – nur noch 57 Prozent der Bürger vertrauen ihnen, im Vorjahr waren es immerhin noch 73 Prozent. Das ist besonders schlecht, wenn das ihr eigenes Geschäftsmodell auch noch auf Reputation basiert. Schließlich werden sie nicht mit Erfolgsprämien von ihren Kunden bezahlt. » Weiterlesen