Artikel mit dem Tag: Arbeitgeber

Arbeitsgerichtstermin mit Hund

Ausgerechnet das Arbeitsgericht in Düsseldorf beschäftigt sich nächste Woche, am 24. April 2013, mit Hunden. Oder eher noch: einem ganz bestimmten Hund, nämlich einem dreibeinigen Hund aus Russland von der Tierhilfe. Dessen Besitzerin bringt diesen Hund schon drei Jahre lang mit in die Werbeagentur, in der sie arbeitet. Und nicht nur sie, sondern auch andere Kollegen haben ihre Hunde täglich dabei (Aktenzeichen 8 Ca 7883/12).

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Facebook-Äußerungen als Grund für die fristlose Kündigung

Kein Arbeitgeber mag sich gerne von seinen eigenen Mitarbeitern als Menschenschinder oder Ausbeuter beschimpfen lassen – und schon gar nicht öffentlich. Oder semi-öffentlich. Weder in der realen Welt noch im Internet. Wer´s dennoch tut, seinen Brötchengeber verunglimpfen, riskiert die fristlose Kündigung. Ein 27-jähriger aus Bochum hatte auf Facebook behauptet, er müsse “dämliche Scheiße für Mindestlohn minus 20 Prozent erledigen” und hatte anscheinend auch den Namen der Firma dazu geschrieben.

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Karnevalszüge als verpasste Werbe-Gelegenheit

Da vermeldet heute die Nachrichteagentur dpa, dass mehrere Schulen in Mainz ihre Schüler verpflichten, im Karnevalszug mitzulaufen. In selbstgeschneiderten Kostümen, das Ganze gilt dann als Schulveranstaltung  und die Kiddies bekommen zum Ausgleich einen weiteren schulbankfreien Tag. Alles ist – politisch völlig korrekt – mit dem Elternrat abgestimmt.Eine Empfehlung als Arbeitgeber Ob sich so ein Modcll nicht auch auf Unternehmen und Mitarbeiter übertragen liesse? Zumindest in den Karnevals-Hochburgen? Statt den üblichen Rittergruppen oder Riesenzwergen als Fußtruppe oder dem Hockeyclub mit selbsgebasteltem Wagen kann ich mir wunderbar Unternehmensangehörige vorstellen, die mit Firmenlogo auf der Brust oder dem Hut mitziehen und Bonbons - eingewickelt in Papierchen mit Firmenlogo – verteilen. Macht es doch keinen schlechten Eindruck,wenn da eine ganze Truppe gleichgewandet – die Telekom-Leute vielleicht in magentafarbenen Kostümen, eine Aral-Truppe in klassisch-blau - daher kommt. Da wirkt man doch gleich wie ein Team und macht einen guten Eindruck, fällt irgendwie auf und kann seinen Namen der Bevölkerung empfehlen. Sei es zur Produktwerbung oder der Imagestärkung. Damit Bewerber demnächste wenigstens den Firmennamen schon mal gehört haben, wo sie sich bitte bewerben mögen, wenn´s ernst wird mit dem Demografie-Arbeitnehmermangel .

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Unternehmen müssen dafür sorgen, dass Zeugnisse ankommen

Solche Prozesse sind im Zeitalter von Computern, Kopierern und Faxgeräten eigentlich totasl überflüssig – ganz abgesehen davon, dass Arbeitszeugnisse immer unwichtiger – da gehaltlos – werden. Da musste erst das Landesarbeitsgericht (!) in Mainz beschliessen, dass ein Arbeitnehmer einen Anspruch auf ein Zeugnis hat. Und wenn es auf dem Postweg verloren geht, was so unwahrscheinlich nicht ist, der Arbeitgeber es eben nochmal auf den Weg bringen muss. Alternativen gibt es auch: Ein Ex-Mitarbeiter, dem dieser Nachweis superwichtig ist, kann das Papier ja auch in seiner Ex-Firma selbst abholen kommen. Alles jedenfalls ist weniger aufwendig als das Einschalten eines Rechtsanwalts samt enprechenden Kosten.

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Wo Jura-Absolventen am liebsten anheuern

Welche Kanzleien oder Unternehmen sind die beliebtesten Arbeitgeber aus der Sicht junger Juristen? Hogan Lovells steht dabei auf Platz Eins gefolgt von Linklaters, Freshfields und Clifford Chance.  Von denen Unternehmen ist Siemens auf Platz Neun unter den Top-Ten das einzige.  Auf Platz Elf folgt dann BMW und auf der 13 das Auswärtige Amt. Abgeschlagen ist Daimler: erst auf Rang 44 steht der Autobauer aus Stuttgart- deutlich nach Porsche und Audi.
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