Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Mirko Siepmann vom Bankhaus August Lenz, der Management by Swimming Pool betreibt

 

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Mirko Siepmann, Vorstandssprecher vom Bankhaus August Lenz in München

 

Mirko Siepmann, Bankhaus Lenz

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut?

Kunden vertrauen uns die Früchte Ihrer Arbeit an: Ihr Geld und Ihr Vermögen und unsere Aufgabe ist es, diese Früchte sorgsam zu pflegen und zu vermehren.

 

Womit beginnt Ihr Arbeitstag?

Circa 6.45 Uhr mit dem Frühstück mit der Familie, dann nehme ich die Tochter mit zur Schule und checke dann gegen acht Uhr auf dem Weg vom Parkhaus zum Büro die E-Mails und vor allem, wer heute Geburtstag hat.

 

Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?

Jemand, der Mitarbeitern einen Vertrauensvorschuss gibt, Ihnen schnell Kompetenzen und Aufgaben anvertraut und dabei hilft, Ihre Potentiale zu entwickeln.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Eine ehemalige Mitarbeiterin hat diesen Führungsstil einmal als Management by Swimmingpool bezeichnet, Mitarbeiter ins kalte Wasser werfen und schauen, ob sie alleine schwimmen können.

 

Tee oder Kaffee?

Weder noch – am liebsten Milch und maximal einen Espresso nach dem Mittagessen.

 

Ihr Spitzname ist…?

In der Jugend Mikro – eine kleine Änderung meines Vornamens und dies obwohl ich eher groß war

 

Verraten Sie eine Marotte?

Ich mag es nicht, wenn im Restaurant Essen übrig bleibt. Meine Kinder nennen dies auch „Staubsauger“.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Aktuell Mücken – beruflich Menschen, die unvorbereitet in Meetings oder zu Terminen kommen – und dann oft auch noch zu spät.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Meine Beharrlichkeit, die manch einer schon einmal mit Sturheit verwechselt.

 

Was möchten Sie gerne mal machen, wenn Sie wirtschaftlich unabhängig wären, nicht mehr in Ihrer Firma und ganz viel Zeit hätten?

Mit dem Boot die gesamte Mittelmeerküste abfahren und dabei alte Kulturstätten besuchen und die aktuelle Kultur erleben.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Wenn sie unvoreingenommen und positiv auf neue Dinge/Themen/Menschen zugehen.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Familie, See und Berge

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Alex Thomson, der englischer Hochseesegler, unter anderem bei bei der letzten Vendée Globe.

 

 

Diese Schiffsglocke ist Geschenk von Ex-Mitarbeitern anlässlich Mirko Siepmanns  Verabschiedung. Sie hat eine Gravur mit den Worten „Für unseren 1. Steuermann“. Auch sonst verbindet Siepmann viel mit Glocken: „Eine glückliche Kindheit im Pfarrhaushalt, das eindrucksvolle Geläut des Kölner Doms in meiner Heimatstadt und meine Liebe zur See und dem Kuhgeläut in den Bergen.“

 

 

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