Ein Hotel der dritten Art: Bei me and all erkennt man Mitarbeiter am Karohemd

Die Lindner Hotelgruppe zeichnet aus, dass sie sehr individuelle Hotels betreibt und eben keine, die in jeder Stadt gleich aussehen. Keine, in dem man beim Aufwachen zweifelt, in welcher Stadt man gerade ist – eben weil der Lichtschalter wie bei großen Ketten immer an derselben Stelle ist undsoweiter. In Düsseldorf hat Lindner nun ein ganz besonderes Hotel eröffnet: me and all hotels heißt es. Es ist auf der Immermannstrasse, ganz nah am Hauptbahnhof und mitten im japanischen Viertel.

Me-and-all-Hotels sind die Zweitmarke neben Lindner Hotels & Resorts, einem Familienunternehmen mit immerhin 2000 Mitarbeitern. Me-and-all-Hotels sollen mit ihrem „Vintage-Stil“ bis 2018 außerdem in den Cities von Hannover, Kiel, Berlin und Mainz stehen. Zielgruppe: City- und Business-Reisende.

Jedenfalls dies in Düsseldorf war ganz interessant anzusehen:

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Die meisten der jungen Mitarbeiter sind kommen aus anderen Branchen und hatten Lust auf Veränderung, neue Herausforderungen in fremden Gefilden. Denn Personal ist Mangelware in der Hotellerie, erzählt Lindner-Sprecherin Catherine Bouchon. Wie sie genau die Leute gefunden und ausgesucht haben, ist einen eigenen Blog-Beitrag wert und kommt noch.

Die Gäste sollen die Mitarbeiter an den Karo-Hemden und ihren Schuhen erkennen:

 

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An dieser riesigen Tafel am Eingang soll jeder der mag, aufschreiben, was er in seinem Leben unbedingt noch machen will. Die Aktion war nur für die Eröffnungstage gedacht, doch weil so viele begeistert mitmachen, soll sie weiter hängen bleiben.

 

Wildhase nach königlicher Art bei xy Michel (Foto:Traube-Tonbach)

 

DieToilettensitze sind beheizt, so wie es in Japan üblich ist – und weil hier eben das japanische Viertel ist.

 

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Die Zimmernummern sind deshalb auch auf deutsch und in japanisch:

 

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Und das Interieur auch, im Restaurant und Frühstücksraum im elften Stock ….

 

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Sehenswert ist der abendliche Blick über die Stadt aus dem elften Stock. Mit dem Foto hat´s leider nicht geklappt, weil die Fenster zu sehr spiegelten.

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…. und auch in den Zimmern mit Tapeten mit Mandelblütenbäumen:

 

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Der Wunsch von Lindner-Chef Otto Lindner war´s, dass in jedem Zimmer eine Winke-Katze steht – eben wegen der Lage im Japan-Viertel.

 

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Dabei betont me and all ansonsten die regionale Einbindung: In den Zimmer gibt es Düsseldorfer Mineralwasser – das ich noch nie gesehen hatte. Beim Frühstück gibt’s Brot vom Bäcker Hinkel, der weit über Düsseldorfs Grenzen bekannt ist, sein Brot den Kunden nach ganz Deutschland sogar verschickt und selbst der „Zeit“ schon einen großen Artikel wert war.

Die Hotelhalle ist eher ein Arbeitsraum mit W-Lan und vielen Steckdosen:

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Alle Kommentare [2]

  1. Hallo zusammen,
    vielen lieben Dank für den tollen Artikel. Das Hotel sieht wirklich sehr einladend aus. Ich mag es wenn ein Hotel und dessen Mitarbeiter eine corporate identity ausstrahlen. Das verleiht dem Hotel gleich einen anderen Charakter.

  2. Hallo alle zusammen,
    viele Dank für diesen interessanten Beitrag. Das Hotel sieht in der Tat gut aus. Für meinen nächsten Urlaub habe ich schon viele Pläne. Ich bin mir jedoch sicher, dass die Unterkunft ein Hotel sein sollte.

    Viele Grüße
    Jonas