Lesetipp: „Süddeutsche Zeitung“ heute – Enkelin Stephanie beschreibt Henri Nannen – und es wird klar, dass und warum er ein großer Journalist war

Lesehinweis: Heute in der Süddeutschen Zeitung auf Seite 29 ist ein Buchauszug aus Stephanie Nannens Werk über ihren Großvater Henri Nannen – den „Stern-Gründer“ und großartigen Journalisten.

Wenn sie schildert, was die Kommentare anlässlich der Affäre mit den Hitler-Tagebüchern waren und wie er handelte, zeigt, was einen großen journalisten ausmacht.

Um ihn ranken sich in Journalistenkreisen Anekdoten wie diese: „Wenn Sie ein Adjektiv in einem Text gebrauchen wollen, müssen Sie jedesmal einen Stock zu mir hochgelaufen kommen und um Erlaubnis fragen“, soll er seinen Redakteuren auferlegt haben.

Wie Henri Nannen den Unternehmen die Stirn bot

Oder wie er einen Alkoholproduzenten, über den im Stern mißliebig berichtete worden war und der daraufhin mit Anzeigen-Stopp reagierte, doch noch zur Raison gebracht haben soll: Er habe verfügt, dass der Name dieses Markenherstellers in jedem „Stern“ mindestens einmal auftauchte – sogar im Fortsetzungsroman. Das soll das gewirkt haben.

Stephanie Nannens Buch „Henri-Nannen – ein Stern und sein Kosmos“ -soll laut „Süddeutsche Zeitung“ jedenfalls am 9.September bei C. Bertelsmann für 19,90 Euro (400 Seiten) erscheinen.

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