Den Boom der Online-Schnäppchenportale, aber auch deren Probleme, hat die WirtschaftsWoche bereits im Juni in einer großen Titelgeschichte beschrieben – befeuert vor allem von dem geplanten Börsengang des Marktführers Groupon mit einer möglichen Unternehmensbewertung von 20 Milliarden Dollar.
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US-Investor: Boom statt Blase bei Internet-Firmen
Sei es die Häufigkeit von kritischen Online-Berichten über soziale Netzwerke, Marktgerüchte über einen Facebook-Börsengang mit einer Bewertung von 100 Millionen Dollar oder das Absacken des Aktienkurses von Online-Radio Pandora unter den Ausgabepreis – aktuell vergeht kaum ein Tag, an dem Marktbeobachter und Kommentatoren nicht eine neue Internet-Blase ausrufen.
Wie Facebook, LinkedIn, Twitter & Co. die Web-2.0-Blase aufpumpen
Erleben wir gerade die Wiedergeburt der Dotcom-Blase, deren Platzen Anfang des Jahrtausends die Märkte weltweit erschütterte? Das jedenfalls ist ein heiß diskutiertes Thema innerhalb der Internet-Gemeinde. Das Münchner Beratungs- und Analyseunternehmen Ethority hat mit einer eigenen Monitoring-Software erfasst, wie häufig der Begriff “Internet-Blase” in Verbindung mit populären Internet-Unternehmen in Online-Foren, Blogs und Communities in Deutschland, Frankreich und den USA auftaucht. Das Ergebnis: Hauptbefüller der verbalen Web-2.0-Blase waren im Monat Mai das soziale Netzwerk Facebook mit fast 8500 Erwähnungen vor dem Karriere-Portal LinkedIn sowie Twitter und Google – siehe Infografik; zum Vergrößern anklicken: » Weiterlesen
Foursquare: Viel gecheckt, wenig gewonnen
Ortsbezogene Dienste – neudeutsch “Location Based Services” – sind eines der Internet-Trendthemen überhaupt, wie wir einmal mehr in der vergangenen Woche in einer großen WiWo-Geschichte beschrieben haben. Einer der heißesten Vertreter jener Gattung ist Foursquare: Dabei kann man seinen virtuellen Freunden und Bekannten via Handy-Check-in mitteilen, wo man sich gerade aufhält. Klingt banal – und ist es letztlich auch. Dennoch hat der im März 2009 gestartete Dienst inzwischen bereits mehr als acht Millionen Nutzern; vor einem Jahr tummelten sich auf Foursquare erst 500.000 Menschen.

