Nach dem Allo-Aus: Die Renner, Penner & Unbekannten unter den Google-Produkten

Wenige Unternehmen verfügen über eine derart große Spannbreite völlig unterschiedlicher – und unterschiedlich erfolgreicher – Dienste wie Google.

Ende vergangener Woche sickerte durch, dass Google seinen WhatsApp-Konkurrenten Allo einstellen will. Damit ist der vielgerühmte und auch bereits vor fünf Jahren schon einmal hier im Blog präsentierte Google-Friedhof aller jemals beerdigten Produkte um ein Grabmal reicher.

Damit reiht sich der Messenger Allo ein in eine lange Phalanx von Diensten, die Google in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen über die Klinge springen lässt: Der vielleicht prominenteste Fall war das Aus des seit Jahren dahinsichenden sozialen Netzwerks Google+ für Verbraucher nach einer Datenpanne.

Wie erst gestern durchsickerte, hat Google bei seinem todgeweihten sozialen Netzwerk sogar ein weiteres Datenleck entdeckt, von dem 52,5 Millionen Nutzer betroffen sind. Google+ wird nun bereits schon im April 2019 geschlossen.

Wenige Konzerne kommen auf eine derart große Spannbreite völlig unterschiedlicher – und unterschiedlich erfolgreicher – Dienste wie der amerikanische Internet-Gigant: Dazu zählen Quasi-Monopole wie etwa der Google-Suche oder der ebenfalls in Richtung Marktbeherrschung marschierenden Internet-Browser Chrome auf der einen Seite.

Auf der anderen Seite verfügt Google neben den bereits beerdigten Produkten über eine ganze Reihe von weitgehend unbekannten Diensten: Dazu zählen beispielsweise der Online-Anzeigendienst Admob oder der Kartendienst Waze.

Ein paar spannende Einblicke in die Renner, Penner & Unbekannten unter den Google-Produkten gibt’s in der folgenden Infografik – zum Vergrößern zwei Mal anklicken (wird beim ersten Mal kleiner):

Quelle: Skilled/DigitalInformationWorld

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