Engagement, Social Listening, In-Platform Messaging: Die 6 Social-Media-Trends 2018

Die Interaktion zwischen Marken und Fans steigt weiter, Unternehmen lauschen verstärkt ins Social Web – sechs Trends in sozialen Netzwerken für 2018.

Der Start eines neuen Jahres ermöglicht es, einige liebgewonnene Gewohnheiten einmal mehr abzufeiern. So wie etwa ein Blick auf die sechs wichtigsten Trends für Social Media 2018, die der amerikanische Digital-Entrepreneur Neil Patel – wie schon in den Vorjahren – kürzlich in seinem Blog “SproutSocial” näher beleuchtet hat.

Für dieses Jahr erwartet Patel unter anderem weiter steigende Interaktionsraten zwischen Marken und ihren Fans: Als Grund verweist er auf eine eigene Studie aus dem vierten Quartal 2017, wonach das Engagement von Endkunden höher als je zuvor sei.

So würde inzwischen etwa jeder dritte User beim Posten von persönlichen Leistungen in sozialen Netzwerken auch Markennamen veröffentlichen – ein Trend, der sich wegen der hohen Markenaffinität junger Nutzer wie den Millenials 2018 weiter verstärken soll.

Markenhersteller und Unternehmen wiederum werden ihrerseits in diesem Jahr noch stärker als bisher auf sogenannte Social-Listening-Tools setzen: Damit sind Software-Anwendungen gemeint, die etwa Reichweite von Beiträgen und Interaktion mit Fans in den sozialen Netzwerken messen und zudem für eine Marke wichtige Phrasen oder Begriffe in Social Media überwachen – sprich ins Social Web „lauschen“. Beides sind wiederum wichtige Grundlagen für die Kommunikation mit Kunden und einen besseren Service.

Der ungebremste Erfolg von Messaging-Apps wie WhatsApp dürfte laut Patel im Jahr 2018 noch stärker als bisher das sogenannte In-Plattform Messaging beflügeln: Dank des Erfolgs der erst im August 2016 eingeführten Instagram Stories konnte innerhalb von acht Monaten den Erzrivalen Snapchat überflügeln – und hat über die Plattform-eigene Messaging-Funktion Instagram Direct inzwischen 375 Millionen monatlich aktive Nutzer.

Was wiederum so attraktiv ist, dass Instagram Direct jetzt in eine eigenständige App ausgelagert wird, wie Anfang Dezember durchsickerte. Da lässt das Vorbild der Konzernmutter mit dem Facebook Messenger grüßen: Dank Mark Zuckerbergs radikalem Schritt der Auslagerung Mitte 2014 hat sich die App binnen zwei Jahren zum zweiten Milliarden-Messenger nach WhatsApp gemausert.

Details zu den weiteren Trends anpassbare Chatbots, Augmented Reality Filter und Social-Call-out-Kultur hat Patel in der untenstehenden Infografik zusammengefasst. Und wen Patels frühere Prophezeihungen interessieren: Hier sind meine entsprechenden Blog-Beiträge von 2017 sowie 2016.

Quelle: Sprout Social

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