Krokers RAM: Verweigert Mitarbeitern nicht die Digital-Tools, die sie sich im Job wünschen!

Mein Rant am Morgen: Unternehmen, die vor allem jüngere Beschäftigte langfristig an sich binden wollen, müssen verstärkt auf neue digitale Tools wie etwa Messenger-Dienste setzen, die diese sich im Joballtag wünschen.

Das Thema Mitarbeiterführung und -gewinnung ist seit Jahren in aller Munde – insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels auf der einen Seite und den steigenden Anforderungen durch die Digitalisierung auf der anderen.

Vor allem junge Arbeitnehmer, die sogenannten Millenials, hätten andere Jobvorstellungen als die Generationen vor ihnen, sie verfolgten weniger eine beinharte Karriere, sondern sorgten sich um eine angemessene Work-Life-Balance, heißt es dann vielfach.

Zumindest die Vorreiter unter den Unternehmen versuchen sich darauf einzustellen, indem sie Dinge wie Vertrauensarbeitszeit und -ort einführen – gewiss ein Schritt in die richtige Richtung.

Dennoch bleibt die Frage, ob die Verantwortlichen in den Unternehmen richtig zuhören, was genau sich die Beschäftigten eigentlich wünschen. So hat kürzlich eine Studie ergeben, dass immerhin bereits ein Drittel der Beschäftigten firmeninterne Messenger-Dienste – so bereits vorhanden – „sehr häufig“ bzw. „häufig“ nutzen (30 Prozent).

Mehr noch: Von den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar bereits fast die Hälfte, die Chat-Programme gerne besonders häufig zur internen Kommunikation im Arbeitsalltag verwenden würden (47 Prozent).

Unternehmen, die das nicht berücksichtigen, dürften sich schwer damit tun, jüngere Mitarbeiter langfristig an sich zu binden. Das Motto muss in Zukunft also noch mehr lauten als in der Vergangenheit: Gebt dem Mitarbeiter, was des Mitarbeiters ist!

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