Minimalismus, Vintage & Co. – die Design-Trends bei Unternehmens-Logos 2017

Weniger ist mehr, negativer Raum regt die Phantasie an und vermittelt zusätzliche Botschaften – die aktuellen Trends im Logo-Design.

Heute mal wieder ein Update zu einem meiner Lieblingsthemenfelder rund um Marken, Logos & Unternehmens-Namen. Denn neben eher langfristigen Trends wie etwa der Kolorierung eines Logo basierend auf Farbpsychologie gibt es auch immer wieder zu beobachtenden aktuellen Design-Trends.

Dazu zählt in diesem Jahr auf jeden Fall das Thema „Minimalismus“: Denn oftmals sagt man im Logo-Design mit wenig mehr aus – denn das Einfache sticht ins Auge – man denke etwa an die schnörkellose und dennoch einprägsame Facebook-Wortmarke.

Auch wieder mehr in Mode gekommen sind der Handschrift nachempfundene Schriftzüge. Sie sollen Unabhängigkeit und Modernität versprühen – und zugleich persönlich und warm wirken. Gerne genommen bei Restaurants und Cafés.

Designer lieben es desweiteren, mit Freiräumen zu spielen – besonders dann, wenn man in „Negativ-Räumen“ zusätzliche Botschaften platziert. Besonders einprägsame Beispiele: Der zwischen dem „d“ und dem „x“ versteckte Pfeil im FedEx-Logo oder die „1“ im stilisierten Formel-1-Logo – beide hier zu finden hier in meinem Blog-Beitrag über versteckte Logo-Botschaften aus dem Jahr 2015.

Die weiteren Design-Trends 2017, darunter Vintage und Linien-Kunst, in der folgenden Infografik:

Quelle: Entrepreneur.com

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Alle Kommentare [1]

  1. Trends … sind die je richtig? Ich meine: in einer konkreten Situation. Klar kommen Kunden und wollen etwas „… so wie xy … „, aber das ist genau der falsche Ansatz. Dass es immer wieder Trends gibt ist richtig, die oben aufgelisteten sind allesamt nichts Neues. Sie bedeuten nur: Spring nicht auf diesen Zug, bevor du weißt, wohin er fährt. Schau dir an, was an wen vermittelt werden soll und „do the right thing“.
    Denn schon morgen wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben.