Krokers RAM: Deutsche Unternehmen müssen Internet of Things schnell mit Leben füllen

Mein Rant am Morgen: Trotz der jüngsten Erfolge in München: Nun sind die deutschen Unternehmen gefragt, um schnell mit IoT-Pilotprojekten vorzupreschen.

Zuletzt gab’s in Sachen Internet of Things (IoT) für den Standort Deutschland ja ausgesprochen positive Nachrichten: Wie die „WirtschaftsWoche“ gestern exklusiv vorab berichtete, wird Microsoft im April ein eigenes Test-Labor für künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge in München eröffnen.

Erst Mitte Februar war US-Rivale IBM einen ähnlichen Schritt gegangen und hat, ebenfalls in München, sein weltweites Zentrum rund um den Supercomputer Watson und das Internet der Dinge in München eröffnet – das Watson IoT Lab.

Beides sind zugegebenermaßen wirklich tolle News für den hiesigen Standort, zumal Microsoft wie IBM das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland mit wichtigen Industriekonzernen wie Siemens, Bosch oder BMW als Beweggründe für die Wahl genannt haben.

Damit die Wirtschaft aber wirklich nachhaltig von derlei Initiativen profitiert, sind jetzt die deutschen Unternehmen gefragt: Sie müssen ihre übliche Zurückhaltung bezüglich neuer Technologien und neuen Geschäftsmodellen, die das Internet der Dinge mit sich bringt, schleunigst ablegen.

Daher: Überrennt die Labore von Microsoft, IBM oder sonstwem. Bringt Eure Ideen und Prototypen mit, fordert Hilfe von den Experten, lernt und experimentiert. Denn nur so lässt sich die Vision vom Internet of Things schnell mit Leben füllen – zum Wohle aller.

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