Cloud in Deutschland: von 23 Prozent der IT-Ausgaben 2013 auf knapp die Hälfte 2020

Auch deutsche Unternehmen drängt in die Internet-Wolke: Die Ausgaben für Cloud-basierte Infrastruktur steigen in den kommenden Jahren deutlich.

Lange Zeit galt insbesondere Deutschland als extrem zurückhaltend in Sachen Cloud Computing. Dies ändert sich aber gerade – und zwar mit Nachdruck: So nimmt der Schwenk der hiesigen Unternehmen weg von selbst gekaufter und intern betriebener IT-Infrastruktur hin zu gemieteten, Cloud-basierten Diensten weiter Fahrt auf.

Dies ist der zentrale Befund einer Studie des amerikanischen IT-Marktforschungers IDC, den der IDC-Analyst Giorgio Nebuloni auf einer Konferenz zum Thema Cloud Computing in der vergangenen Woche in Frankfurt präsentiert hat:

Quelle: IDC

Demnach steigt der Anteil der Cloud-basierten Investitionen der deutschen Unternehmen – gemeint sind sogenannte Off-Premise-Dienste, also Hardware wie etwa Server, Speichersysteme oder Netzwerk-Switches die nicht am eigenen Standort vorgehalten und betrieben werden – von 23 Prozent im Jahr 2013 bis 2020 auf fast die Hälfte (47 Prozent).

Das entspricht in jenem Jahr in absoluten Zahlen Investitionen von mehr als zwei Milliarden Dollar in Cloud-Infrastuktur. Dabei hat IDC die Cloud-Anwendungen – also Dienste, die auf jener  Infrastruktur aufsetzen – noch gar nicht mitgezählt. Inklusive Software-as-a-Service sind jene Zahlen gleich ein paar Mal so groß.

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