Apple hält Durchschnittspreis beim iPhone stabil – und vergrößert so den Abstand zu Android

Die Differenz beim durchschnittlichen Verkaufspreis zwischen dem iPhone von Apple und den Android-Geräten hat sich seit 2010 fast verdoppelt.

Der britische Tech-Journalist Charles Arthur ist Ende Februar in seinem Blog „The Overspill“ tief in die jüngsten Quartalsberichte der verschiedenen Smartphone-Anbieter eingetaucht.

Während im Android-Lager bei Samsung und LG die durchschnittlichen Verkaufspreise seit einigen Quartalen rückläufig sind, konnte Sony den Wert zuletzt dagegen deutlich steigern – laut Arthur als einziger Android-Hersteller überhaupt:

Quelle: Charles Arthur

Allerdings verkauft Sony gerade mal halb so viele Geräte wie LG. Der aktuell größte Smartphone-Hersteller Samsung verkaufte jüngst 81,5 Millionen Geräte bei einem Durchschnittspreis von 210 Dollar; neben dem Flaggschiff-Produkt Galaxy setzen die Koreaner also eine Vielzahl von Billiggeräten ab.

Damit hat sich der Abstand von Apple, die zuletzt mit 78,28 Millionen iPhones nur knapp hinter Samsung landeten, seit 2010 fast doppelt vergrößert: Denn die Jungs & Mädels aus Cupertino ist es gelungen, den iPhone-Verkaufspreis bei im Schnitt um die 700 Dollar konstant zu halten:

Quelle: Charles Arthur

Im Jahr 2010 lag der durchschnittliche Preis bei Android-Geräten noch bei 441 Dollar, im ersten Quartal 2016 dagegen nur noch 215 Dollar je Android-Smartphone. Ein Trend, der mit dem Aufkommen von Billig-Androiden aus Asien auch in Zukunft anhalten dürfte.

Damit dürfte Apple in Zukunft noch mehr Gewinne im Smartphone-Markt auf sich vereinen – auch wenn das kaum noch möglich scheint: Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die iPhone-Company mit einem Geräte-Marktanteil von gerade mal 13,5 Prozent stolze 94 Prozent des Gesamtgewinns.

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