Viren, Trojaner, Würmer & Co.: Die Geschichte der Schadsoftware von 1986 bis 2014

Vom Brain-Virus über den Loveletter-Virus bis hin zum Windigo-Trojaner – eine Übersicht über die wichtigsten Computer-Schadprogramme der PC-Ära.

Die Geschichte der Schadsoftware ist fast so alt wie das PC-Zeitalter selbst, das im Jahr 1981 mit dem Personal Computer von IBM startete. Im Jahr 1986 – also vor fast 30 Jahren – infizierte das erste Computervirus „Pakistani Brain“ ebenjene IBM-kompatiblen Rechner: Weil das Schadprogramm den Boot-Sektor von Disketten befiel, breitete es sich innerhalb von wenigen Wochen auf der ganzen Welt aus.

Später waren es tückische Schadprogramme wie „Loveletter“, „Stuxnet“ oder „Windigo“, die auf verschiedenste Art und Weise zu großen Schäden auf IT-Systemen führten. Dabei unterscheiden IT-Sicherheitsexperten unter anderem Viren und Würmer: Viren sind Schadprogramme, die sich in nicht infizierte Software einnisten und sich erst dann weiterverbreiten, wenn das Wirtsprogramm gestartet wird.

Im Gegensatz dazu verbreiten sich Würmer wie etwa der auch ILOVEYOU genannte Loveletter aktiv, das bedeutet: Sie versuchen selbstständig, sich über E-Mail-Programme oder Lücken in anderen Netzwerkdiensten automatisch zu verbreiten. Aus diesem Grund können sie sehr schnell sehr viral gehen.

Der slowakische IT-Sicherheitsspezialist ESET hat kürzlich in einer grafischen Zeitleiste die Geschichte der Schadsoftware mit den wichtigsten Computerviren seit 1986 zusammengetragen – und das sogar auf Deutsch:

Quelle: ESET

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Alle Kommentare [1]

  1. Richtig interessant mehr zu erfahren über die Gesichte der Viren. Besonders die Tatsache, dass Viren von Anfang an auf dem Computer vorhanden waren, ist faszinierend. Zum Glück habe ich einen guten Virenscanner und leide daher nie unter