10 Jahre Skype: Von 0 auf 300 Millionen Nutzer

Vor einer Dekade haben Niklas Zennström und Jans Friis den Internet-Telefondienst gegründet. Seit Ende August 2003 haben die Nutzer insgesamt rund 2,6 Millionen Jahre via Skype verplappert.

Aktuell macht Microsoft mal wieder zur Genüge von sich Reden: Seitdem Konzernboss Steve Ballmer Ende August, angekündigt hat, sich auf absehbare Zeit vom Chefposten zurückziehen zu wollen, schießen die Spekulationen über einen Nachfolger ins Kraut.

Wird der ehemalige Microsoft-Manager und heutige Nokia-Chef Stephen Elop seinen früheren Vorgesetzten Ballmer beerben? Oder kommt gar Gründer Bill Gates zurück? Heute Nacht dann der nächste Paukenschlag: Microsoft kauft die Handysparte von Nokia für 7,2 Milliarden Dollar.

Wenig verwunderlich also, dass ein gar nicht mal so unwichtiges Jubiläum aus dem großen Reich der Redmonder Ende vergangener Woche weitgehend unbeachtet geblieben ist: Der im Mai 2011 für stolze 8,5 Milliarden Dollar von Microsoft übernommene Internet-Telefondienst Skype hat seinen zehnjährigen Geburtstag begangen.

Nutzerzahl zweieinhalb mal so schnell wie das Handy erreicht

Wie Skype in einem Blog-Beitrag verkündet hat, zählt der Dienst seit der Gründung durch Niklas Zennström und Jans Friis Ende August 2003 inzwischen 300 Millionen aktive Nutzer weltweit. Zum Vergleich: Für dieselbe Reichweite hat das Handy insgesamt 25 Jahre benötigt; das altehrwürdige Festnetz-Telefon sogar mehr als 100 Jahre.

Insgesamt haben die Nutzer laut Skype in jener Dekade mehr als 1,4 Billionen Minuten Sprach- und Videoanrufenüber getätigt – das sind umgerechnet 2,6 Millionen Jahre Internet-Plauderei.

Weitere Daten zu Skype in einer – endlich mal wieder – deutschsprachigen Infografik. Zum Vergrößern zwei Mal hintereinander auf die untenstehende Grafik klicken.

Quelle: Skype

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Alle Kommentare [1]

  1. Interessant ist der Vergleich der Kaufpreise schon. Als Skype übernommen wurde, hatte man (wohl zu Recht) die Höhe moniert. Bleibt also abzuwarten welches Kapital Microsoft nun aus dem Deal mit Nokia schlagen wird, denn Geld verdienen wollen die Redmonder ja wohl schon noch.