Und das sind nur einige der Ergebnisse des Cisco Connected World Technology Report 2011. Denn trotz aller Begeisterung – Schattenseiten haben Social Media freilich auch. So werden 43 Prozent der Studenten mindestens dreimal pro Stunde durch das Internet abgelenkt oder gestört, während sie sich eigentlich auf etwas anderes konzentrieren möchten.
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Social Media Experten fordern eigenen Kommunikationsvorstand
Die Folgen: Anfragen müssen von Unternehmen heute sofort beantwortet und Informationen dauerhaft über mehrere Kanäle zur Verfügung gestellt werden. Unzufriedenheit und Verstöße werden von Kunden direkt über populäre Netzwerke mit dem nötigen Nachdruck verbreitet. Und Beispiele dafür gibt es genug: Jack Wolfskin, BP, Nestle und vor kurzem auch TelDaFax. Die Folgen sind bekannt: Ein riesiger Image-Verlust für die Unternehmen.
Social Media werden bei Jobsuche immer wichtiger
Immerhin: Social Media liefern inzwischen wichtige Informationen über potenzielle Arbeitgeber. Rund 61 Prozent der Bewerber informieren sich dort vor einem Vorstellungsgespräch über ihren Arbeitgeber in spe. denn in punkto Unternehmenskultur halten 59 Prozent der Befragten deren Social-Media-Kanäle für eine geeignete Quelle. Die Kehrseite: Etwas weniger als die Hälfte der Befragten sagte zugleich, dass sie den Angaben, die sie bei Facebook, Xing und Co. finden, nicht vertrauen.
Bei Spammails und Aufdringlichkeit hört die Freundschaft auf
Die Gelegenheiten, in Ungnade zu fallen, sind zahlreich. Vor allem wer Computer-Viren verbreitet (79 Prozent) – und sei es nur unabsichtlich -, wer in den sozialen Netzen zu aufdringlich wird (74 Prozent), vertrauliche Informationen unachtsam weitergibt (67 Prozent) oder radikale politische Meinungen vertritt (60 Prozent), muss damit rechnen, umgehend entfreundet zu werden. Aber auch peinliche Bilder ins Netz zu stellen (43 Prozent), mehrere Online-Identitäten zu besitzen (26 Prozent) oder den eigenen Lebenslauf zu beschönigen (21 Prozent), kann einen die Freundschaft kosten.
Unternehmen setzen bei Personalsuche verstärkt auf Social Media
Insbesondere große Unternehmen nutzen die sozialen Netzwerke für die Rekrutierung neuer Mitarbeiter. 58 Prozent von ihnen mit mehr als 500 Mitarbeitern veröffentlichen Stellenanzeigen in sozialen Netzwerken, während es bei kleinen und mittelständischen Firmen erst 29 Prozent sind.
Die Personalabteilungen sind in den Netzwerken in der Regel mit eigenen Profilen zu Karrierethemen präsent. Dort finden Bewerber neben Stellenanzeigen zum Beispiel Veranstaltungshinweise, Videos mit Informationen zum Arbeitgeber oder eine Pinnwand für Fragen oder Meinungsaustausch. » Weiterlesen
Employer Branding: Mittelstand nutzt vermehrt Social Media
Weil Konzerne in der Regel über deutlich größere Budgets verfügen, um ihre Arbeitgebermarke bekannt zu machen, Imageanzeigen zu schalten, sich auf Messen zu präsentieren oder Hochschulmarketing zu betreiben, haben viele mittelständische Unternehmen beim Kampf um Talente oft das Nachsehen. Die wenigsten von ihnen tauchen in den Ranglisten der beliebtesten Arbeitgeber auf. Doch heißt das eben nicht, dass es dort automatisch schlechtere Jobs gäbe. Sie sind nur weniger bekannt.
