Schon im vergangenen Jahr konnte Monika Hamori, Professorin an der spanischen Business School IE in Madrid, in einer Studie zeigen, dass Expatriates, kurz Expats, deutlich langsamer Karriere machen als ihre Kollegen, die in der Firmenzentrale bleiben. Bei dem Vergleich der Lebensläufe kam heraus: Führungskräfte, die daheim bleiben, steigen rund zwei Jahre schneller auf als die temporären Auswanderer. Zwar gilt in vielen Unternehmen ein Auslandsaufenthalt nach wie vor als Voraussetzung für einen beruflichen Aufstieg. Doch wer bei Abschluss eines solchen Arbeitsvertrages nicht ganz genau aufpasst, kann hinterher statt einer Beförderung eine böse Überraschung erleben.
Ungeachtet all dieser Risiken steigt jedoch die Zahl der Expatriates. Allein seit 2008 sind die Auslandsentsendungen um vier Prozent gestiegen. In der Hälfte der Unternehmen haben kürzere Auslandeinsätze zugenommen. Der Bildungsanbieter Berlitz hat das in einer Studie (“The Global Expatriation Observatory”) jetzt genauer untersucht. Insbesondere wurden Manager zu Motivationen und Erfahrungen im Ausland befragt und woran es beim erfolgreichen Auslandseinsatz hapert. Die Untersuchung selbst ist ziemlich lang und in weiten Teilen wortreich, daher an dieser Stelle nur die Essenz: » Weiterlesen
