Derzeit seien zwei gegenläufige Entwicklungen zu beobachten: Während die industriellen Sektoren sich zunehmend von der Krise erholen und der Arbeitskräftebedarf dort teils kräftig wächst, geht die Zahl der offenen Stellen in den überwiegend öffentlich finanzierten Sektoren deutlich zurück.
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Künftig mehr Teilzeitarbeit und befristete Jobs
Wie jetzt eine Studie der Bertelsmann Stiftung (pdf) in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) zeigt, ging ihre Zahl seit 2001 deutlich zurück. Gleichzeitig nahm die Zahl der Teilzeitjobs und befristeter Beschäftigungsverhältnisse zu (Siehe Grafiken, zum Vergrößern bitte anklicken):
Ingenieurlücke wird kleiner
Tatsächlich verteilt sich die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt nicht gleichmäßig: Mit knapp 22.000 Vakanzen gab es die meisten Ingenieurstellen bei den Maschinen- und Fahrzeugbauingenieuren. Auf Platz 2 der offenen Vakanzen (14.000) stehen die Architekten und Bauingenieure. Für sie haben die Stellenangebote seit dem Vorjahr um knapp 21 Prozent zugenommen. Trotz dieser eher positiven Zahlen sorgt sich der VDI jedoch um die ebenfalls steigende Migration der Ingenieure: Seit dem Jahr 2003 haben nahezu 180.000 Fachkräfte Deutschland verlassen – darunter vor allem Ingenieure.

