Dazu kreierten die beiden einmal Phantasienamen von Inhaltsstoffen in Lebensmitteln und baten ihre Versuchteilnehmer einzuschätzen, für wie gefährlich sie diese halten würden. Natürlich gab es die Stoffe nicht. Ihre Namen unterschieden sich lediglich darin, dass einige sehr kompliziert klangen (“Hnegripitrom”) und andere relativ leicht auszusprechen waren (“Magnalroxate”). Ein vergleichbares Experiment wiederholte das Forscherduo in Vergnügungsparks: Diesmal waren es die Attraktionen, die mal simpel (“Ohanzee”), mal ungewohnt und fremd (“Tsiischili”) klangen. In beiden Fällen wirkten die leicht auszusprechenden Angebote ungefährlicher und vertrauenserweckender auf die Versuchsteilnehmer. Ein Wunder also, dass Sie diesen Artikel bei dessen Namen überhaupt so weit gelesen haben! Andererseits: Was sollen da erst die Angelsachsen sagen? Die haben Wortungetüme hervorgebracht, wie Lopadotema-khoselakhogameokranioleipsanodrimypotrimmatosilphiokarabomelitokatakekhymenokikhlepikos-syphophattoperisteralektryonoptokephalliokigklopeleiolagoiosiraiobaphetraganopterýgon. Es handelt sich dabei übrigens um das längste bekannteste (englische) Wort.
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Karriere-Adventskalender: Wärme macht produktiver
Denn wie der US-Forscher Alan Hedge von der Cornell Universität festgestellt hat, leisten Mitarbeiter in einem warmen Büro deutlich mehr als in einem kalten. Dazu ließ er die Angestellten einer Versicherung in Florida bei 20 Grad arbeiten. Die Assekuranzler malochten und hatten eine Fehlerquote von 25 Prozent. Dann drehte Hedge die Heizung auf 25 Grad: Zack – schon schufteten die Leute noch mehr und machten nur noch 10 Prozent Fehler. Gut, das ist Florida, da wirds nie so richtig kalt. Unterstützung erhalten Hedges Studienergebnisse allerdings auch durch eine Untersuchung zweier Kollegen von der Universität Utrecht. Dort haben Wissenschaftler ermittelt, dass die Raumtemperatur auch beeinflusst, wie Menschen miteinander reden und welche Beziehungen sie aufbauen: Je höher das Thermometer steigt, umso näher kommen wir uns und desto besser verstehen wir die anderen. Wer das Verhältnis zu seinen Kollegen verbessern oder ein gänzlich neues Team aufbauen will, sollte also für angenehme Wärme im Büro sorgen.
