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	<title>Jo`s Jobwelt</title>
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	<description>Jochen Mai lüftet Karrieregeheimnisse</description>
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		<title>Ältere finden schwerer eine neue Stelle</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 10:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
				<category><![CDATA[1]]></category>

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		<description><![CDATA[e älter Arbeitslose sind, desto geringer sind ihre Chancen, einen neuen Job zu finden. Das klingt nicht allzu neu, ist aber aufgrund der demografischen Entwicklung der Bevölkerung und der zunehmend wichtigeren Rolle älterer Arbeitnehmer ein Warnsignal. Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) schlagen sich die Probleme älterer Arbeitnehmer vor allem in einem hohen Anteil an Langzeitarbeitslosen nieder: 41 Prozent der Arbeitslosen über 50 waren im Jahr 2010 bereits länger als ein Jahr arbeitslos. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen lag dagegen nur bei 18 Prozent.
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Offenbar spielt auch die Qualifikation eine wesentliche Rolle dabei: So unterscheidet sich die Erwerbstätigenquote der 50- bis 59-jährigen Akademiker zwar kaum von anderen Altersgruppen. In der Kombination von höherem Alter und geringer Qualifikation aber sinken die Beschäftigungschancen dramatisch.</p>
<p><span id="more-1388"></span></p>
<p>Dazu muss man allerdings sagen: Oft steckt dahinter auch nur ein Klischee. Jedenfalls hält sich das Vorurteil, dass ältere Arbeitnehmer träge und nicht mehr ganz so leistungsfähig sind wie jüngere, hartnäckig in den Personaletagen. Tatsächlich gibt es in einigen Unternehmen so etwas wie Altersdiskriminierung. Dagegen kann man bewusst angehen und das Gegenteil beweisen. Gepunktet wird aber besser an einer anderen Stelle: Teamfähigkeit und Berufserfahrung.</p>
<p>Im fortschrittenen Alter ist keiner mehr ein unbeschriebenes Blatt: Kundennetzwerke, Projekterfahrung, aktuelles Wissen, aber auch erprobte Führungsqualitäten sprechen für einen Kandidaten. Darauf lässt sich auch in einer Bewerbung wunderbar eingehen. Ebenso sprechen die schon erwähnte demografische Entwicklung sowie der steigende Fachkräftemangel für ältere Arbeitnehmer.</p>
<p>Der größte Fehler, den Ältere aus meiner Sicht begehen können, ist, ihr Alter als Handicap zu sehen und daraus eine Grundhaltung zu entwickeln, die in der Situation alles noch viel schlimmer macht: die eines Opfers.  Das Gegenteil ist richtig: Präsentieren Sie sich als wertvolle, leistungsbereite Arbeitskraft, die obendrein Kontakte und Erfahrungen mitbringt!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Jeder 7. Absolvent will Internet privat im Büro nutzen können</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 09:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
				<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Studenten können sich ein Leben ohne Internet kaum noch vorstellen. Jeder Zweite (55 Prozent) Student sowie 62 Prozent der jungen Arbeitnehmer wollen darauf nicht mehr verzichten. 40 Prozent der Studenten sagen gar, dass ihnen Internet-Aktivitäten und -Kontakte wichtiger sind als ein reale Treffen oder Ausgehen mit Freunden. Ein Drittel meint sogar, dass das Internet genauso wichtig wäre wie Wasser, Nahrung, Luft und ein Dach über dem Kopf, für knapp die Hälfte ist es fast so wichtig.
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Und das sind nur einige der Ergebnisse des <em>Cisco Connected World Technology Report</em> 2011.  Denn trotz aller Begeisterung – Schattenseiten haben Social Media freilich auch. So werden 43 Prozent der Studenten mindestens dreimal pro Stunde durch das Internet abgelenkt oder gestört, während sie sich eigentlich auf etwas anderes konzentrieren möchten.</p>
<p><span id="more-1356"></span></p>
<h3 class="psychologie_c">Social Medie und die Arbeitswelt von morgen</h3>
<p>An die künftige Arbeitswelt stellen die WWW-Studenten ebenfalls klar Ansprüche: Sieben von zehn Befragten erwarten, dass ihre Arbeitsgeräte wie Büro-PCs und Smartphones auch privaten Zugang zu den Sozialen Netzwerken erlauben, da sich Arbeitszeiten und Freizeit ohnehin zunehmend überschneiden. Überhaupt: Fast die Hälfte der Studenten möchte keine festgelegten Arbeitszeiten haben sowie an jedem beliebigen Ort tätig sein können.</p>
<p>29 Prozent der Studenten würden daher nicht für ein Unternehmen arbeiten, dass die Nutzung Sozialer Medien während der Arbeitszeit mit Arbeitsgeräten verbietet. Ebenfalls etwa ein Drittel ist bei der späteren Jobsuche Flexibilität, Zugang zu Sozialen Medien oder die Nutzung privater Geräte am Arbeitsplatz wichtiger als das Gehalt. Rund 64 Prozent der Studenten wollen gar ihren späteren Arbeitgeber zu den Richtlinien für soziale Medien und der Nutzung privater Geräte am Arbeitsplatz befragen – auch wenn für 40 Prozent die Antwort keinen Einfluss auf ihre Arbeitgeberwahl hat.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Angelika Gulder über Lebensträume</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 08:35:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
				<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Angelika Gulder]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgewacht]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>

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		<description><![CDATA[<em><strong>Angelika Gulder</strong> ist Diplom-Psychologin und Coach für Persönlichkeitsentwicklung sowie Karriereberaterin. Und sie hat gerade ein Buch über Träume geschrieben, das diese Tage erscheint: <a href="http://www.campus.de/ratgeber/besser-leben/Aufgewacht!.98001.html" target="_blank">Aufgewacht!</a>. Ein erfüllender Job, eine Weltreise, ein Leben als Aussteiger – wir alle haben solche Lebensträume. Die Bestsellerautorin erklärt in ihrem Selbstcoaching-Buch, welche Rolle diese Träume für unsere Psyche spielen, woher sie kommen - und wir haben Sie gefragt, wie man sie verwirklicht.</em>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Gulder.png" alt="" width="170" height="252" class="alignright size-full wp-image-36421" /><strong>Frau Gulder, wovon träumen Sie gerade?</strong></p>
<p>Beruflich träume ich davon, dass mein neues Buch möglichst viele Menschen erreicht, die ihr Leben dann so leben können, wie es ihnen wirklich entspricht. Privat wünsche ich mir schon seit langem einen zweiten Hund. Und einen zweiten Lebensmittelpunkt, an dem ich in Ruhe meine nächsten Bücher schreiben kann. Der zweite Hund zieht in ein paar Tagen bei uns ein. Der zweite Lebensmittelpunkt wird vermutlich im nächsten Frühjahr Realität. Beides ist auf den ersten Blick nicht wirklich vernünftig, aber es ist das, wonach sich meine Seele sehnt. Das Leben ist zu kurz für Kompromisse.<br />
<span id="more-1354"></span><br />
<strong>Sie sagen, jeder kann das Leben seiner Träume führen. Im Ernst?</strong></p>
<p>Davon bin ich absolut überzeugt. Ich bin seit fast 20 Jahren als Coach tätig und habe immer wieder erlebt, wie meine Kunden scheinbar Unmögliches wahr gemacht haben. Die Voraussetzung dafür ist, dass wir wirklich sicher sind, dass es unsere eigenen Träume sind, die wir da erfüllen wollen. C.G. Jung hat gesagt, unsere Lebensträume sind das Potenzial unseres Wesenskerns, also das, was wir als Anlagen mit in diese Welt gebracht haben, deshalb kann ich was ich träumen kann, auch erreichen. Mit Potenzial allein ist es aber nicht getan. Ich muss auch bereit sein, mich voll einzusetzen und statt abends auf der Couch zu liegen, dann eben die nötige Fortbildung für meinen Traumjob zu machen oder den Nebenjob zu finden, um mir den Traum von der Weltreise zusammenzusparen. Die meisten Träume scheitern nicht, weil sie unerfüllbar sind, sondern weil die Menschen zu bequem sind und sich ständig sagen, warum etwas sowieso nicht geht, statt sich zu fragen, wie es gehen könnte.</p>
<p><strong>Oder wie ich immer sage: Wer etwas will, findet Wege; wer etwas nicht will, findet Gründe. Ihr Buch heißt wohl nicht zufällig &#8220;Aufgewacht!&#8221;. Viele Menschen träumen doch auch von Dingen, die nicht sinnvoll sind.</strong></p>
<p>Ja, viele Menschen träumen von Dingen, die sie von den Eltern, Partnern, Freunden oder der Gesellschaft übernommen haben. Diese Träume machen dann nicht nur nicht glücklich, wenn sie erfüllt werden, sondern hinterlassen häufig einen schalen Nachgeschmack. Einer meiner Kunden hat sich jahrelang gequält, um endlich den Doktortitel zu haben und ist dann depressiv geworden, als er es endlich geschafft hatte. Das habe ich &#8211; leider &#8211; in meiner Praxis schon öfter erlebt. Wenn wir übernommene Träume erfüllen, hat am Ende keiner was davon. Deshalb geht es in meinem Buch auch darum, den einen vom anderen Traum unterscheiden zu lernen und Träume, die uns nicht gut tun, aufzugeben.</p>
<p><strong>Vor welchen Träumen warnen Sie denn ganz konkret?</strong></p>
<p>Vor solchen, die wir nur haben, weil sie alle haben oder weil wir damit ein ganz anderes Bedürfnis überdecken wollen. In dem Fall können wir viel Geld, Zeit und Energie verschwenden und am Ende unglücklich werden. Gerade hatte ich wieder den typischen Fall eines Mannes in der Midlife-Crisis, der sich jetzt den Porsche gekauft hat. Kein Klischee, ist wirklich so! Und jetzt fühlt er sich noch schlechter als vorher, denn die erwünschte Anerkennung hat ihm der Porsche nicht gebracht. Dafür ein paar mitleidige Blicke aus seinem Umfeld.  </p>
<p><strong>Was ist eigentlich Ihr Lebenstraum-Navigator? Klingt etwas esoterisch&#8230;</strong></p>
<p>Das ist eine von mir entwickelte Coaching-Methode, mit der man sich selbst besser kennenlernt, mit seiner Vergangenheit Frieden macht und mit Hilfe des gesunden Menschenverstands und der inneren Stimme seine Träume systematisch analysiert und entwickelt. Der <a href="http://www.coaching-up.de/lebenstraum-navigator/der-lebenstraum-navigator-2/" target="_blank">Lebenstraum-Navigator</a> zeigt darüber hinaus im Bereich Partnerschaft, Lebensmittelpunkt, Hobbys, Besitz, Abenteuer und Einsatz für andere, was einen wirklich glücklich macht.  </p>
<p><strong>Aber verändern sich manche Träumen denn nicht im Laufe des Lebens?</strong></p>
<p>Doch, natürlich tun sie das, alles andere wäre auch furchtbar langweilig. Als Kind träume ich vielleicht davon, kreativ zu arbeiten und stelle mir dazu einen Künstlerberuf vor. Später wird daraus dann ein eigenes Café. Oder ich träume als Kind vom Haus auf dem Land, als Erwachsene fühle ich mich dann auch mit der Eigentumswohnung mit Garten wohl. Die Grundidee, kreativ zu sein oder im Eigenheim zu wohnen, bleibt dabei aber immer erhalten. Unsere Träume sind die große Überschrift, unter der sich dann viele Facetten des Traums zeigen können und realisiert werden wollen. Hermann Hesse hat dazu geschrieben: „Man muss seinen Traum finden, dann wird der Weg leicht. Aber es gibt keinen immerwährenden Traum, jeden löst ein neuer ab, und keinen darf man festhalten wollen.“.  </p>
<p><strong>Jetzt mal konkret: Wie findet man jene Träume, die man verwirklichen sollte?</strong></p>
<p>Was wir als Kinder gelernt haben, prägt unser gesamtes Leben. Heiraten, Häuschen bauen, Kinder kriegen. Ist es wirklich das, was wir wollen? Wir finden unsere wahren Träume, indem wir uns ganz systematisch mit uns selbst auseinander setzen. Statt uns wie ein Automat von Außen bestimmen zu lassen und nur zu tun, was alle tun.</p>
<p><strong>Und wie gelingt es, das dann Realität werden zu lassen?</strong></p>
<p>Ich habe für mein Buch ein Dutzend erfolgreiche Lebenstraum-Profis interviewt, also Menschen, die ihre zum Teil enorm großen Träume wirklich leben. Alle haben eins gemeinsam: Sie sind bereit, alles für ihre Träume zu geben. Wer das als Voraussetzung mitbringt und auch bereit ist, das Risiko einzugehen, zu scheitern und noch mal von vorne anzufangen, der wird das Leben seiner Träume finden. Sie wollen eine Weltreise machen? Verkaufen Sie Ihr Haus! Verrückt? Aber wieso eigentlich nicht? Wer bereit ist, alles zu wagen, dem tun sich Wege auf, die er zuvor nicht gesehen hat. Deshalb lautet das Motto meiner Arbeit: „Ich bin diesen Weg gegangen, ich bin jenen Weg gegangen, dann bin ich meinen Weg gegangen“.</p>
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		</item>
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		<title>Arbeitnehmer sind immer unzufriedener</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/jos-jobwelt/2011/08/02/arbeitnehmer-sind-immer-unzufriedener/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 08:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
				<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[unzufrieden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zufriedenheit der Arbeitnehmer sinkt - und zwar gewaltig. Vor allem die Beschäftigten über 50 sind immer frustrierter: Erreichten sie Mitte der Achtzigerjahre noch einen durchschnittlichen Skalenwert von 7,9 (10 = „ganz und gar zufrieden“), so sind es inzwischen nur noch 6,6 Punkte.
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Insgesamt sank die Arbeitszfriedenheit in den vergangenen Jahren von 7,6 auf 6,8 Punkte (siehe Grafik), so <a href="http://idw-online.de/pages/de/news435253" target="_blank">Untersuchungen</a> des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen.</p>
<p><span id="more-1347"></span></p>
<p><a href="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Arbeitszufriedenheit.png"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Arbeitszufriedenheit.png" alt="" width="420" class="alignnone size-full wp-image-36405" /></a></p>
<p>Zwar sind höher Gebildete generell glücklicher mit ihrer Arbeitssituation als Erwerbstätige mit niedrigen Bildungsabschlüssen. Doch im europäischen Vergleich erzielt Deutschland dennoch insgesamt einen besonders schlechten Wert: Platz 18. Lediglich in den ehemaligen Ostblockstaaten Slowakei, Ukraine, Bulgarien und Russland sind die Beschäftigten mit ihrem Job unzufriedener. Zum Vergleich: Am glücklichsten sind die Arbeitnehmer in Dänemark, der Schweiz und in Finnland.</p>
<p>Die Ursachen liegen laut den Studien-Autoren Marcel Erlinghagen, Friedrich Scheller und Yan Bohulskyy in der zunehmenden Arbeitsverdichtung und -belastung, Problemen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, geringen Lohnsteigerungen und wachsender Unsicherheit über die berufliche Zukunft. </p>
<p>Apropos: Da Arbeitszufriedenheit und Leistungsbereitschaft eng zusammenhängen, warnen die Wissenschaftler zugleich vor negativen Folgen für die Konjunktur: Die Ergebnisse könnten „für Unternehmen langfristig fatal sein“, warnt Professor Erlinghagen. Die Debatte um bessere Arbeitsbedingungen, Stressabbau und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei „längst überfällig“.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Selbstdarstellung wird für Frauen zum Karriere-Stolperstein</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/jos-jobwelt/2011/07/20/selbstdarstellung-wird-fur-frauen-zum-karriere-stolperstein/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 12:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
				<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Falle]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>

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		<description><![CDATA[Ständig wechselnde Projekte, immer neue interdisziplinäre Teams, viel Kommunikation via E-Mail, Videokonferenz und in Meetings, vor allem aber viel Eigenmarketing, um sich zu behaupten und profilieren – das charakterisiert die Arbeitswelt in der Wissensökonomie. Immer mehr Frauen ist das bewusst. Entsprechend warten sie nicht mehr darauf entdeckt zu werden, sondern rühren zunehmend die Werbetrommel auch für sich. Riesenfehler!
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst wenn frau alles richtig macht, macht sie alles falsch. So ließe sich das Paradoxon zusammenfassen, dass jetzt eine <a href="http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/2011/juli_2011/medieninformation_nr_2192011/" target="_blank">Studie</a> von Soziologen der TU Berlin aufgedeckt hat. Das Team um die Professorin für Kommunikations- und Mediensoziologie und Geschlechterforschung, <a href="http://www.tu-berlin.de/?id=76082" target="_blank">Christiane Funken</a>, interviewte dazu 151 Manager und 130 Managerinnen aus mittleren Führungsebenen in zehn Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten. Dabei stellten sie fest: Klassische Karrierestrategien manövrieren Frauen eher ins Aus:<span id="more-1345"></span></p>
<blockquote><p>Indem sie immerzu zeigen, dass sie diese Soft Skills beherrschen, und sie tun dies, weil sie wissen, wie wichtig die Selbstdarstellung im Team ist, werden sie zur Repräsentantin ihres Geschlechts. Sie werden von den Vorgesetzten nicht als Individuum, sondern nur noch als Frau wahrgenommen, weil diese Fähigkeiten im Umgang mit anderen Menschen früher einmal als typisch Frau galten. Und das hat sich offensichtlich so tief ins Bewusstsein eingeschrieben, dass dies heute immer noch wirkt.</p></blockquote>
<p>Männer dagegen, aus das gehe aus den Interviews hervor, würden die Soft Skills deutlich weniger wichtig nehmen als bisher angenommen. Stattdessen verhalten sie sich strategisch klüger: Während Frauen in den jeweiligen Projektteams versuchen, Probleme durch Kooperation zu lösen (was effizient und klug ist – im Sinne des Unternehmens), profilieren sich Männer, indem sie mit anderen Teamkollegen konkurrieren. Dadurch fallen sie eher auf – und steigen auf. </p>
<p>Denn – so ein weiteres Ergebnis der Studie – Projekterfolg führe meist nur auf die mittlere Managementebene. An die Spitze aber gehe es eher in der Linienverantwortung – ein Weg, den ebenfalls deutlich mehr Männer einschlagen, während Frauen Projektkarrieren bevorzugen. Funken nennt dies auch die „neue gläserne Decke“ der Wissensökonomie.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview: Verhandlungen entscheiden sich in den letzten Minuten</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/jos-jobwelt/2011/07/19/interview-verhandlungen-entscheiden-sich-in-den-letzten-minuten/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 07:28:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
				<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Schranner]]></category>
		<category><![CDATA[Verhandlung]]></category>

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		<description><![CDATA[<em><a href="http://karrierebibel.de/wie-du-mir-so-gewinnen-sie-verhandlungen/">Matthias Schranner</a> startete seine Karriere als Verhandlungsführer beim SEK. Heute unterstützt er als <a href="http://karrierebibel.de/showbusiness-was-man-vom-bahnstreit-lernen-kann/">Berater</a> Unternehmen und Parteien in schwierigen Verhandlungen. Er ist Autor mehrerer Bücher und CEO des Negotiation Institutes in Zürich sowie Dozent an der Universität St. Gallen - und sagt, dass Verhandlungen in den letzten Minuten entschieden werden...</em>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/Schranner.png" alt="" width="170" height="252" class="alignright size-full wp-image-36320" /><strong>Herr Schranner, Sie sagen die drei letzten Minuten einer Verhandlung sind die entscheidenden. Ist da nicht schon alles entschieden?</strong></p>
<p><span id="more-1341"></span></p>
<p>Eben nicht. Gerade am Schluss entscheidet sich oft noch mal Sieg oder Niederlage. Wer in dieser letzten Phase die Nerven verliert, verliert den Deal. Und das geschieht leider sehr häufig. </p>
<p><strong>Welche Fehler werden denn in diesen letzten Minuten gemacht?</strong></p>
<p>Es gibt zwei unterschiedliche Richtungen und Verhandlungstypen &#8211; den Angriffstyp und den Fluchttyp. Der Fluchttyp will den anhaltenden Konflikt endlich vermeiden und bietet vorschnell einen Kompromiss an, will vertagen oder holt den Chef in die Verhandlung. Kurz: Er gibt auf, und das kann nicht zu einem optimalen Ergebnis in seinem Sinne führen. Der Angriffstyp wiederum redet zu viel, zu viel. Er redet sich um Kopf und Kragen und kommuniziert zu viele Informationen. Vor allem nicht vorbereitete und nicht abgestimmte Informationen. Effekt: Der Verhandlungspartner der eben noch von einem guten Ergebnis überzeugt war, bekommt ein mulmiges Gefühl, Zweifel &#8211; und steigt aus. </p>
<p><strong>Warum machen Menschen das &#8211; sich um den Erfolg reden?</strong></p>
<p>Die Stille in der entscheidenden Phase ist für viele Menschen nur schwer zu ertragen. Im Fachjargon wird das auch <em>standby stress</em> genannt. In dieser letzten Stille vor dem Handschlag entsteht ein Knistern, die Luft vibriert und jetzt zeigt sich, wer die besseren Nerven hat.</p>
<p><strong>Und was lässt sich dagegen tun?</strong></p>
<p>In der Ruhe liegt die Kraft &#8211; und Schweigen. Die Kunst ist es, die Verhandlung während der letzten drei Minuten zu verlangsamen, das Tempo zu drosseln und zu einer überlegten Handlung zu kommen. Wer die Stille nicht aushält, kann wenigstens verbal zurückblicken. Gut ist beispielsweise eine ausführliche Zusammenfassung, die auch visualisiert wird.</p>
<p><strong>Wie verläuft aus Ihrer Sicht die ideale Verhandlung, vielleicht sogar eine Gehaltsverhandlung?</strong></p>
<p>Wer etwas haben will, muss etwas geben können. Das Gehalt wird für die Zukunft gefordert, deshalb sollte kommuniziert werden, was man bereit ist, in der Zukunft zu tun. Falsch sind alle Rückblicke wie „ich habe aber einen guten Job gemacht“, denn dafür gab es ja bereits Geld.</p>
<p><strong>Und wie schließt man eine solche Verhandlung am besten ab?</strong></p>
<p>Möglichst positiv. Mit viel Dank und dem Betonen der Gemeinsamkeiten. Aber bitte niemals ein  Siegerlächeln und auch kein Triumph.</p>
<p><strong>Dann tun wir das mit dem Interview jetzt auch: Herzlichen Dank. Das war ein gutes Gespräch.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jeder Zweite kommt mit Arbeitspensum zurecht</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/jos-jobwelt/2011/07/18/jeder-zweite-kommt-mit-arbeitspensum-zurecht/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 13:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
				<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>

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		<description><![CDATA[Die schlechte Nachricht zuerst: Zwar ist die Arbeit für viele Deutsche nach wie vor Stressfaktor Nummer eins, doch – und das ist die gute Nachricht - die Lage entspannt sich. Laut einer Stepstone-Umfrage (3000 befragte Fach- und Führungskräfte) fühlen sich heute zehn Prozent weniger Berufstätige durch ihren Beruf gesundheitlich angegriffen als noch 2007. 
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Konkret: 54 Prozent der deutschen Fach- und Führungskräfte sagten, sie kommen derzeit sehr gut mit dem eigenen Arbeitspensum zurecht. Der Der Anteil jener, die sich durch den Job akut vom Burn-out bedroht sahen, ist gar von 24 auf 16 Prozent gesunken, siehe Grafik: </p>
<p><span id="more-1339"></span></p>
<p><a href="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/Burnout2011.png"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/Burnout2011.png" alt="" width="350" class="aligncenter size-full wp-image-36318" /></a></p>
<p>Im internationalen Vergleich liegen die Deutschen mit dem Ergebnis im Mittelfeld. Während sich europaweit rund jeder Siebte (15 Prozent) stark überlastet fühlt, macht fast jeder dritte Umfrageteilnehmer (29 Prozent) seinen Beruf für gesundheitliche Probleme verantwortlich. 56 Prozent der Europäer gaben an, den Jobstress vollkommen problemlos zu meistern – bei den Niederländern und Franzosen sagt dies sogar gut jeder Sechste (66 beziehungsweise 63 Prozent). Den stärksten Druck verspüren die Belgier: Hier leiden ganze 54 Prozent unter ihrem Arbeitspensum.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Über 20 Ideen, Mitarbeiter zu belohnen</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/jos-jobwelt/2011/07/14/uber-20-ideen-mitarbeiter-zu-belohnen/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 08:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
				<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Belohnung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiwo.de/blogs/jos-jobwelt/?p=1325</guid>
		<description><![CDATA[Jeder möchte geschätzt werden. Das gilt für Manager ebenso wie für Mitarbeiter. Selbst wenn es den Anschein hat, wir wären unabhängig und selbstständig, brauchen wir andere zur Stärkung unseres Selbstwertgefühls. Dennoch nutzen viele Manager die potenzielle Kraft von Anerkennung und Belohnung nicht. Und das, obwohl 33 Prozent der Manager sogar sagen, dass sie selbst lieber in einem Unternehmen arbeiten, in dem sie mehr Anerkennung erhalten. 
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Gastbeitrag von Bob Nelson</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/1001Wege.png" alt="" width="120" class="alignnone size-full wp-image-36247" />Wenn ein Manager dieses grundlegende Prinzip menschlichen Verhaltens erkannt hat, bezieht sich die typische Reaktion allerdings meist auch wieder nur auf die Brieftasche der Beschäftigten – durch Gehaltserhöhungen, Boni oder Beförderungen. Zweifellos ist Geld für die Mitarbeiter wichtig. Die Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass letztlich etwas anderes zu höherer Leistung motiviert: die aufmerksame, persönliche Anerkennung, die eine ehrliche Wertschätzung guter Arbeit erkennen lässt. Das wird durch zahlreiche Studien bestätigt. Die Motivation ist umso stärker, je mehr Begeisterung und Selbstwertgefühl die Anerkennung hervorruft und möglicherweise sogar die Form einer Geschichte annimmt, die der Mitarbeiter noch nach vielen Jahren seiner Familie, seinen Freunden und Kollegen erzählen kann.</p>
<p><span id="more-1325"></span></p>
<p>Die überarbeitete neue Auflage meines Buchs soll Ihnen eine Stütze sein, für jeden engagierten Manager oder frustrierten Mitarbeiter. Es liefert zum Einen zwingende Argumente, dass Anerkennung, Belohnung und positive Verstärkung etwas bewirken – auch im eigenen Interesse. Und es soll Ihnen als Anregung dienen, damit zu experimentieren und die Macht der Anerkennung zu entdecken.</p>
<p>Und damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, wie das konkret aussehen kann&#8230;</p>
<h3>20 Ideen, wie Sie Mitarbeiter belohnen und motivieren können</h3>
<ol>
<li>Wenn einer der Mitarbeiter von Marty Stowe im New-England-Regionalbüro von Paychex besonders hart arbeitet, sendet Stowe eine <strong>handschriftliche Notiz</strong> an dessen Ehepartner. Wenn sich dieser Mitarbeiter dabei auch noch selbst übertrifft, überreicht Stowe einen <strong>Geschenkgutschein</strong> für ein Abendessen zu zweit.</li>
<li>Bei Sea World San Diego überreichen die Teamleiter sogenannte <strong>Spotlight-Karten</strong> an Mitarbeiter, wenn sie sehen, dass diese gute Arbeit leisten. Sie schreiben auf, was sie beobachtet haben und was ihnen daran gefällt. Dann bringen sie mindestens zwei weitere Teamleiter oder Vorgesetzte dazu, die Karte zu unterschreiben, und überreichen sie dem Mitarbeiter. Eine Kopie wird am <strong>Infobrett</strong> der Mitarbeiter ausgehängt.</li>
<li>In Marietta, Georgia, führte Wellstar Health System ein einfaches Anerkennungsprogramm für Führungskräfte auf gleicher Ebene ein, genannt &#8220;Die sieben Eigenschaften von Stars&#8221;. Manager erhalten vorgedruckte Notizzettel. Darauf können sie <strong>Eigenschaften</strong> ankreuzen, die von Kollegen verkörpert werden, und beschreiben, warum derjenige dafür gewürdigt werden sollte. Jede Führungskraft, der fünf oder mehr Eigenschaften zugestanden werden, wird beim nächsten Führungsmeeting öffentlich gewürdigt und kann sich eines von fünf <strong>Büchern</strong> aussuchen.</li>
<li>Ein eher informeller Weg, wie wir die Leistung von Teamkollegen bei der EMC Mortgage Corporation in Irving, Texas, würdigen, ist die &#8220;Mitteilung an meinen fantastischen Teamkollegen&#8221;. Dazu werden Mitteilungen auf farbiges Papier geschrieben und dieses an der <strong>Wand im Zimmer</strong> des Teamkollegen angebracht. Dies geschieht in Abwesenheit des Betreffenden, sodass die Fanpost zu einer angenehmen Überraschung wird.</li>
<li>Das New England Aquarium erlaubt Mitarbeitern, Kollegen mit einem &#8220;Danke Dorsch&#8221; (eine Karte in Form eines Dorsches) Anerkennung zu zollen. Die eine Hälfte der Karte bekommt der Mitarbeiter und die andere Hälfte landet in der vierteljährlichen Verlosung von <strong>Geschenkgutscheinen</strong> für bezahlten Freizeitausgleich.</li>
<li>Angela Gann von Kaiser Permanente sendet jedem, den sie für einen Job interviewt, ein paar persönliche Zeilen. Für Neueinstellungen hält sie jedoch ein besonderes <strong>Begrüßungsritual</strong> bereit: Am Morgen des ersten Arbeitstages schmückt sie den Arbeitsplatz des neuen Mitarbeiters mit Glitzersternen oder Bannern.</li>
<li>Don Eggleston, Leiter Organisationsentwicklung bei SSM Healthcare in St. Louis, sagt: &#8220;Ich mache einen Vermerk in meinem Kalender und sende Mitarbeitern Karten oder <strong>Blumen am Jahrestag</strong> wichtiger Ereignisse in ihrem Leben. Zum Beispiel habe ich Karten am Jahrestag des Todes eines Elternteils oder des Schulabschlusses oder Geburtstag eines Kindes verschickt. Damit kann ich die Mitarbeiter auf dezente Weise wissen lassen, dass sie mir nicht gleichgültig sind, ohne meine Nase in ihre Angelegenheiten zu stecken.&#8221;</li>
<li>Bei Business First in Louisville, Kentucky, sendet die Werbeabteilung täglich an alle eine <strong>motivierende Sprachmitteilung</strong> – das kann ein Witz sein oder eine Erfolgsgeschichte oder was immer der Mannschaft hilft, während des Arbeitstages gut gelaunt zu bleiben.</li>
<li>Eine Abteilung von Hewlett Packard hielt in San Diego einen <strong>Tag der Würdigung</strong> für eine außergewöhnliche Mitarbeiterin ab, die Computerwissenschaftlerin Jennifer Wallick. Kollegen reservierten sich 10-minütige Zeitblöcke, um sie zu besuchen, ihr Blumen zu überreichen und sich bei ihr für das zu bedanken, was sie für das Unternehmen geleistet hatte. Den ganzen Tag über wurde sie alle 15 Minuten geehrt.</li>
<li>Als sie bei Time Warner in Milwaukee arbeitete, verwendete Noelle Sment eine wirkungsvolle Anti-Stress-Strategie: Die &#8220;<strong>Schlechter-Tag-Tafel</strong>&#8220;. Auf dieser Tafel waren die Namen sämtlicher Mitarbeiter mit einem Magneten befestigt und konnten verschoben werden. Damit wurde angezeigt, wer unter starkem Stress stand, persönliche Probleme hatte, sich mit schwierigen Kunden abmühte und Ähnliches. Ursprünglich war die Tafel als Warnsystem für andere gedacht. Aber schon bald begann die Gruppe, jeden aufzumuntern, der einen &#8220;schlechten Tag&#8221; hatte – und das mit großer Begeisterung.</li>
<li>Chris Giangrasso, Leiter Management- und Organisationsentwicklung bei der Aramark Corporation in Philadelphia (Eventmanagement) empfiehlt, einen <strong>Anerkennungstag</strong> zu organisieren. Aramark plant einen ganzen Tag zu Ehren dieser Person (zum Beispiel den Bob-Jones-Tag) und schickt an alle Mitarbeiter eine Benachrichtigung, in der das Datum und der Grund für die Ehrung genannt werden. Der Geehrte kommt in den Genuss diverser Extras, wie Computerbanner und ein <strong>kostenloses Mittagessen</strong>.</li>
<li>Die Wells Fargo Bank hat einige ungewöhnliche Belohnungen entwickelt, die keine Kosten verursachen. Zum Beispiel wird ein <strong>Gericht in der Kantine</strong> nach einem verdienten Mitarbeiter benannt.</li>
<li>Als Southwest Airlines das fünfte Jahr in Folge in puncto Pünktlichkeit und Gepäckabfertigung auf den ersten Platz kam sowie die wenigsten Beschwerden pro Kunden zu verbuchen hatte, <strong>widmete</strong> es seinen 25.000 Mitarbeitern ein <strong>Flugzeug</strong>, indem es deren Namen auf den Gepäckfächern über den Sitzen anbrachte.</li>
<li>Federal Express in Memphis schrieb auf die Nase jedes Flugzeugs, das es kaufte, den Namen eines Kindes eines Mitarbeiters. Das Unternehmen führte eine <strong>Verlosung</strong> durch, um den Namen auszuwählen, und flog die Familie des Kindes zur Taufe in das Herstellerwerk.</li>
<li>Bei Xerox hat ein Kundenservicezentrum die Entscheidung über die <strong>Arbeitszeiteinteilung</strong> den Mitarbeitern selbst überlassen. Indem die Mitarbeiterteams die Verantwortung für die Planung übernahmen, stieg die Arbeitsmoral, verbesserte sich der Kundendienst und die Fehlzeiten reduzierten sich um 30 Prozent.</li>
<li>Bei Chaparral Steel in Midlothian, Texas, genießen die Mitarbeiter viele <strong>Freiheiten und das Vertrauen</strong>, Geld und Ressourcen der Firma für die Verbesserung der Arbeitsprozesse einzusetzen. Durch diese Freiheit waren zwei Wartungsmitarbeiter in der Lage, die benötigten Teile zu kaufen, um eine Maschine zum Verbinden von Stahlstäben zu Kosten von 60.000 Dollar zu erfinden und zu bauen – fast 200.000 Dollar weniger als die Kosten der alten Maschinen.</li>
<li>Die Filialleiter vom Einrichtungshaus Crate and Barrel in Houston haben für ihre Mitarbeiter ein Programm ins Leben gerufen, zu dem auch eine &#8220;<strong>unerwartete Stunde Freizeit</strong>&#8221; gehört. Einmal in der Woche sucht sich jeder Filialleiter einen Verkaufsmitarbeiter aus, übernimmt dessen Schicht für eine Stunde und sagt: &#8220;Du arbeitest hart, das weiß ich zu schätzen – nimm dir eine Stunde frei und komm ausgeruht zurück, um noch mehr zu verkaufen.&#8221;</li>
<li>Jeff White, Manager bei Chick-fil-A im Renaissance Tower in Detroit belohnt Mitglieder seines Teams für besondere Leistungen mit einem zusätzlichen bezahlten <strong>Urlaubstag</strong>.</li>
<li>Der Arbeitstag der Mitarbeiter bei Northrop Grumman, einem Luft-und Raumfahrtunternehmen, sowie andere Auftragnehmer der Regierung in San Diego umfasst neun Stunden – dafür haben sie <strong>jeden zweiten Freitag frei</strong>. Mitarbeiterbefragungen haben ergeben, dass diese Regelung der Arbeitszeit von vielen höher geschätzt wird als Versorgungsleistungen im Gesundheitsbereich, und dass dies ein Schlüsselfaktor für die Mitarbeiterbindung ist.</li>
<li>Workman Publishing in New York bietet sogenannte &#8220;May Days&#8221; an, was bedeutet, dass die Mitarbeiter von Mai bis September einmal monatlich mit Zustimmung ihres Vorgesetzten entweder einen Montag oder einen Freitag freinehmen können. Auf diese Weise können sie während der Sommermonate <strong>verlängerte Wochenenden</strong> genießen.</li>
</ol>
<p><strong>Bonus:</strong> Hyler Bracey, Vorsitzender und CEO der Atlanta Consulting Group, steckt sich jeden Tag fünf Münzen in die Tasche seiner Anzugjacke. Jedes Mal, wenn er im Laufe des Tages einen Mitarbeiter für seine gute Arbeit lobt, steckt er eine Münze in die andere Tasche. Diese Technik hat ihm dabei geholfen, das <strong>Loben zur Gewohnheit</strong> zu machen.</p>
<h3>Über den Autor</h3>
<p>Bob Nelson ist Gründer der Unternehmensberatung Nelson Motivation und mehrfacher Bestseller-Autor. Der international anerkannte Experte für Management, Motivation und Produktivität hat über 1000 Organisationen zum Thema Mitarbeitermotivation beraten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sieben Meetings pro Woche</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/jos-jobwelt/2011/07/13/sieben-meetings-pro-woche/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 13:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
				<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[Meetings]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Durchschnittlich sind es 6,4 Termine, <a href="http://karrierebibel.de/runde-sache-%E2%80%93-der-ultimative-leitfaden-fur-bessere-meetings/" target="_blank">Meetings</a>, Konferenzen, die ein deutscher Büroarbeiter jede Woche koordinieren und absolvieren muss. In einer normalen Woche. In einer besonders geschäftigen stressigen Woche sind es dagegen schon 11,1 Treffen und auch das nur im Mittel, so das Ergebnis einer Umfrage (500 Befragte) durch den Online-Terminplaner Doodle. 
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas detaillierer sieht das dann so aus:</p>
<ul>
<li><strong>2,4 Prozent </strong>haben keinen Termin pro Woche (Anm. d. Red.: Was machen die bloß???)</li>
<li><strong>50,7 Prozent </strong>haben 1 bis 4 Termine</li>
<li><strong>27,3 Prozent </strong>haben 5 bis 9 Termine</li>
<li><strong>12,8 Prozent </strong>haben 10 bis 19 Termine</li>
<li><strong>6,8 Prozent </strong>haben 20 und mehr Termine</li>
</ul>
<p><span id="more-1335"></span></p>
<h3>In geschäftigen Wochen geht es deutlich turbulenter zu&#8230;</h3>
<ul>
<li><strong>1,6 Prozent </strong>haben keinen Termin pro Woche</li>
<li><strong>22,8 Prozent </strong>haben 1 bis 4 Termine</li>
<li><strong>36,3 Prozent </strong>haben 5 bis 9 Termine</li>
<li><strong>22,4 Prozent </strong>haben 10 bis 19 Termine</li>
<li><strong>17,0 Prozent </strong>haben 20 und mehr Termine</li>
</ul>
<p>Bemerkenswert: Wer hautpsächlich berufliche Termine hat (14 Prozent der Befragten), kommt pro Woche auf 11,3 Termine und in einer besonders geschäftigen Woche auf 18,7 Termine. Wer hingegen gleich viele private wie berufliche Termine hat (31 Prozent), braucht pro Woche nur in 8,6 sitzungen und in einer stressigeren Woche nur in 15 Meetings gehen. </p>
<p>Weniger überraschend in der Studie war: Je mehr Termine die Menschen haben, desto eher koordinieren sie diese auf elektronischem Weg und nicht per Papier. Allerdings ist es trotzdem noch immer so, dass <strong>60 Prozent der Deutschen und 62 Prozent der Frauen nach wie vor einen klassischen Kalender aus Papier nutzen</strong>. </p>
<p>Konkret verteilen sich die eingesetzten Werkzeuge (Hardware) so: </p>
<ul>
<li><strong>60 Prozent </strong>nutzen einen Papierkalender.</li>
<li><strong>11 Prozent </strong>managen Termine mit dem Mobiltelefon-Kalender (nicht synchronisiert, 5 Prozent synchronisiert).</li>
<li><strong>10 Prozent </strong>verwenden einen elektronischen Kalender (nicht synchronisiert, 6 Prozent synchronisiert).</li>
<li><strong>3 Prozent </strong>greifen auf einen Web-basierten Kalender zurück.</li>
<li><strong>5 Prozent </strong>brauchen gar keinen Kalender.</li>
</ul>
<h3>Kommst du zur Konferenz?</h3>
<p><a href="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/04/ComicMeetings.png"><img /></a></p>
<p>Soweit zum <em>Was</em>. Fast noch spannender aber ist das <em>Wie</em> &#8211; also welche Hilfsmittel die Befragten regelmäßig einsetzen, um ihre Meetings mit den Kollegen abzustimmen oder überhaupt erst einen gemeinsamen Termin zu finden. Und Achtung: Hierbei finden sich inzwischen auch Social Media!</p>
<ul class="viagra">
<li><strong>76,2 Prozent </strong>nutzen hierzu das persönliche Gespräch beziehungsweise Telefon.</li>
<li><strong>39,7 Prozent </strong>finden den Termin per E-Mail.</li>
<li><strong>16,6 Prozent </strong>koordinieren sich via Facebook.</li>
<li><strong>7,4 Prozent </strong>verschicken eine Anfrage mittels ihres elektronischen Kalenders.</li>
<li><strong>4,0 Prozent </strong>nutzen Doodle (viel Luft nach oben für den Studien-Auftraggeber).</li>
<li><strong>1,4 Prozent </strong>setzen auf Twitter, um sich zu verabreden.</li>
</ul>
<p>Bevor die Social-Media-Enthusiasten jetzt allerdings Luftsprünge machen: Twitter und Facebook dürften vornehmlich zur Koordinierung privater Termine eingesetzt werden. Erstaunlich aber bleibt trotzdem, dass elektronische Helfer &#8211; die hierbei überlegen sind &#8211; dennoch Papier, Telefon und E-Mails den Rang nicht ablaufen können. Der Mensch ist und bleibt ein Gewohnheitstier&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wichtige Shortcuts für Google+</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/jos-jobwelt/2011/07/12/wichtige-shortcuts-fur-google/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 14:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
				<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[GooglePlus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wiwo.de/blogs/jos-jobwelt/?p=1333</guid>
		<description><![CDATA[Allein schon aus Chronistenpflicht seien hier einige wichtige Shortcuts für das neue Soziale Netzwerk von Google - Google+ (oder wie die Googler selbst nur noch sagen: "Plus") - aufgelistet. 
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/firstGen.png" alt="" width="150" class="alignright size-full wp-image-36283" />Ein zusätzlicher Tipp (sozusagen +1): Wenn Sie ganz neu auf G+ sind, richten Sie sich gleich einen Zirkel ein, für all die Menschen, die Sie noch nicht kennen, die Sie aber bereits in irgendwelche Zirkel gesteckt haben &#8211; und (in der Twitter-Sprache würde man jetzt sagen) folgen Sie diesen zurück. So kommen Sie schneller rein, Ihr Nachrichtenstrom wächst und Sie können aus den interessantesten Kontakten leichter ausgewählte Zirkel erstellen. <span id="more-1333"></span></p>
<p>Jetzt aber erst einmal zu den Tastatur-Tipps für GooglePlus:</p>
<table>
<tr>
<td><strong>Space</strong></td>
<td>Scrollt den Bildschirm nach unten</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Shift/Space</strong></td>
<td>Scrollt den Bildschirm nach oben</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>J</strong></td>
<td>Scrollt einen Eintrag nach unten</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>K</strong></td>
<td>Scrollt einen Eintrag nach oben</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Q</strong></td>
<td>Eröffnet (im Chrome-Browser) einen Chat</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>QQ</strong></td>
<td>Lässt den Cursor in die Suchbox der Chat-Funktion springen</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>@ (oder +)</strong></td>
<td>Erlaubt gezielt einen Namen einzufügen, mit dem der Eintrag geteilt werden soll</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Tab</strong></td>
<td>Srollt durch die Kommentare</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Return</strong></td>
<td>Ist ein Beitrag markiert (blauer Balken am Rand), kann damit direkt das Kommentarfeld geöffnet werden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>*Wort*</strong></td>
<td>* direkt vor und nach einem Satz formatiert diesen fett</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>_Wort_</strong></td>
<td>Der Unterstrich lässt Worte kursiv erscheinen</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>-Wort-</strong></td>
<td>Sorgt dafür, dass der Begriff durchgestrichen wird</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Timestamp</strong></td>
<td>Wenn Sie auf den Zeitcode eines Streams klicken, bekommen Sie den Permalink dazu und können diesen auch extern verlinken.</td>
</tr>
</table>
<p>Interesse an noch mehr Tipps? Dann klicken Sie <a href="http://webtrickz.com/20-google-tips-to-enhance-your-google-plus-experience/" target="_blank">HIER</a>.</p>
<p><strong>Und mich finden Sie auf Google+ <a href="https://plus.google.com/116008914901489721931/posts" target="_blank">HIER</a>&#8230;</strong></p>
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