Artikel aus dem Februar 2011

Jeder zweite Manager zweifelt an der Strategie des eigenen Unternehmens

“Viele Unternehmen greifen zu schnell nach neuen Geschäftschancen. In weniger als 50 Prozent der Fälle steckt das Management im Vorfeld einen strategischen Rahmen ab, innerhalb dessen agiert wird”, moniert Klaus-Peter Gushurst, Deutschlandchef von Booz & Company. Acht von zehn Managern hätten die Erfahrung gemacht, dass die vermeintliche Wachstumsstrategie im Endeffekt zu Verlusten geführt hat.

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Wie zufrieden sind Sie gerade?

Das Problem an der Antwort – ob wir glücklich sind oder nicht – liegt darin, dass wir die Entscheidung darüber fast immer relativ treffen. Psychologen wissen, dass wir unseren individuellen Zufriedenheitsindex stets daran messen, wie glücklich unser Umfeld, also die Kollegen, die Freunde, die Familienmitglieder sind. Mehr noch: Wir vergleichen unser eigenes Glücksempfinden auch mit reichlich fiktiven Figuren – mit Menschen etwa, die wir nur aus der Zeitung kennen, aus dem Internet oder denen wir auf der Straße begegnen. Also eine mehr als fragwürdige Methode.

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Was Pendler regelmäßig in Rage bringt

Belastender als die benötigte Zeit sind jedoch die Erfahrungen, die die Pendler während ihrer Fahrt machen. Dazu zählen zum Beispiel auch gefährlich fahrende und aggressive Autofahrer sowie eine unzureichende Informationspolitik seitens der Verkehrsunternehmen. Ebenso lassen schlechte Luft im Bus oder Zug, laute Handy-Gespräche der Mitfahrenden und unangenehme Gerüche Berufstätige bereits gestresst und genervt im Büro ankommen. Im Detail sieht das dann so aus: » Weiterlesen

Aus welchen Gründen Onliner virtuelle Freundschaften abbrechen

Nun folgt eine US-Studie (PDF) von ExactTarget-CoTweet, an der sich 1561 amerikanische Onliner beteiligt haben. Diesmal wurde untersucht, auch welchen spezifischen Gründen virtuelle Beziehungen auf Facebook, beziehungsweise Twitter oder E-Mail-Newsletter aufgekündigt werden. Dabei zeigt sich, dass – je nach Plattform – ein durchaus unterschiedlicher Verhaltenskodex herrscht: » Weiterlesen

Charakter ist veränderbar

Ein Gastbeitrag von Johannes Czwalina und Clemens Brandstetter

Der Mensch wird durch seine Erbanlage und das Umfeld bestimmt, sagen die Einen. Andere sagen auch, dass der Charakter eben die Mischung aus beidem sei. Selbst aktuelle Forschungsergebnisse der Neurobiologie vermitteln das Ausgeliefertsein an „biochemische Reaktionen“ und die begrenzte Steuerbarkeit von Verhalten beziehungsweise Veränderbarkeit des Charakters.

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Bei Liebe hört die Karriere auf

liebe_am_arbeitsplatzAllerdings sagte jeder Zehnte (9 Prozent) auch, dass er oder sie deswegen schon einmal den Job gewechselt hat. Insbesondere wenn Interessenkonflikte entstehen, der aufkommende Klatsch den Betriebsfrieden stört und Gerüchte über Vetternwirtschaft die Runde machen, wird es problematisch. Dann darf der Arbeitgeber auch eingreifen. Und nicht zuletzt wenn die Beziehung scheitert und gar ein Rosenkrieg daraus entwächst, heißt es für einen der beiden, das Unternehmen zu verlassen.

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Meetings effektiv gestalten

Ein Gastbeitrag von der Unternehmensberaterin Julia Voss

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Jeder fünfte Arbeitnehmer hat innerlich gekündigt

Knapp 2000 Arbeitnehmer ab 18 Jahren wurden dazu befragt. Und im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Ergebnisse kaum verändert (siehe Tabelle unten). Schon seit Jahren nicht. Durch die daraus resultierenden Produktivitätseinbußen entstehe jedoch “ein volkswirtschaftlicher Schaden zwischen 121,8 und 125,7 Milliarden Euro”, rechnete Marco Nink, Strategic Consultant bei Gallup, in Berlin vor.

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Mehr Managerinnen im Osten

Auch bei einem anderen Punkt fallen wesentliche Ost-West-Unterschiede auf: Im Westen unterbrechen Frauen häufiger ihre Erwerbstätigkeit für längere Zeit, um Kinder zu betreuen, und sie reduzieren nach ihrem Wiedereinstieg vielfach ihre Arbeitszeit. Weil sich gerade bei Hochqualifizierten die Phasen der Familiengründung und der karriereintensiven beruflichen Entwicklung überschneiden, haben Frauen im Westen so geringere Chancen, in hohe Positionen aufzusteigen als im Osten. Denn dort ist die Infrastruktur für Kinder immer noch besser ausgebaut. Zudem sind Frauen im Osten bei der Geburt ihres ersten Kindes im Schnitt jünger, so dass sich die intensiven Kinderbetreuungs- und Karrierephasen zeitlich etwas entzerren.

Arbeitnehmer wünschen sich flexiblere Arbeitszeiten

Doch obwohl 60 Prozent der Unternehmen ihren Mitarbeitern flexible Arbeitszeitmodelle anbieten, werden diese kaum genutzt: Nur knapp die Hälfte der Frauen (46 Prozent) und weniger als ein Drittel der Männer (25 Prozent) greifen auf entsprechende Angebote zurück. Hauptgrund: Sie fürchten das Karriere-Aus, weil umgekehrt als nicht belastbar oder engagiert genug gelten könnten. Eine Senior Bankerin sagte etwa, das Top-Management würde den Wunsch nach flexibler Arbeit als Schritt in Richtung Rente interpretieren. Ein jüngerer Studienteilnehmer wiederum fürchtete, die Kollegen könnten denken, er wolle sich vor der Arbeit drücken.

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