- Diskriminierung. Jede Quote – ob bezogen auf Geschlecht, Hautfarbe, Religion oder Alter – ist nur eine andere Form der Diskriminierung. Das ist so, als wolle man Zahnlöcher mit Bonbons stopfen. Wer Frauenquoten einführt, diskriminiert damit dann eben Männer. Ungerecht und nachteilig bleibt es so oder so. Gewiss, Diversität ist gut für Unternehmen. Quoten aber sind es nicht – sie sind nur die bürokratische Perversion eines Problems, das an anderer Stelle gelöst werden muss.
Artikel aus dem Januar 2011
Drei Gründe, warum Frauenquoten Quatsch sind
Der Januar ist der Monat für Beförderungen
Auch international steht der Januar für einen möglichen Karrieresprung ganz oben. Allerdings folgen im weltweiten Vergleich dann eher Juli und September. Die Zahlen zeigen allerdings auch: Die Bedeutung des Monats Januar nimmt über die Jahre hinweg ab. Heißt: Auch in anderen Monaten steigen die Chancen, befördert zu werden.
DLD-Splitter – Trends und Resümees von der Münchner Onliner-Messe
„99,9 Prozent aller Online-Anzeigen werden nicht angeklickt“, stellte Linda Abraham vom US-Marktforscher Comscore heute auf dem ersten Panel der DLD (Digital, Life, Design) fest, die derzeit in München tagt. Dort diskutieren Medien- und Internet-Unternehmer über Chancen und Perspektiven der modernen Netzwelt. Zu den Referenten gehören nicht nur führende Vertreter von etablierten Unternehmen wie Google, Microsoft und Facebook, sondern auch Online-Entrepreneure und deren Förderer und Finanziers.
Arbeitsverdichtung nahm 2010 zu – die Überstunden auch
Insgesamt wurden 2010 pro Arbeitnehmer durchschnittlich 1340 Arbeitsstunden geleistet, 30,6 Stunden (oder eben 2,3 Prozent) mehr als noch im Jahr 2009. Und die Arbeitszeiten waren in allen vier Quartalen des Jahres 2010 länger als im Vorjahr!
Zugenommen haben auch die (bezahlten) Überstunden. Im Schnitt leistete jeder Arbeitnehmer 2010 fünf Überstunden mehr als noch 2009. Auch der Stand auf den Arbeitszeitkonten ist damit im Jahresverlauf um 3,7 Stunden pro Arbeitnehmer angestiegen. » Weiterlesen
Schwarmintelligenz für Unternehmen nutzbar machen
Jochen May, Jahrgang 1956, sammelte nach seinem wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Studium an der Universität Erlangen-Nürnberg erste Praxiserfahrungen als Personalleiter unter anderem bei Adidas. Danach wechselte er als Berater zu Towers Watson bevor er sich 2003 mit seinem eigenen Beratungsunternehmen “Jochen May Human Resources Consulting” selbstständig machte.
Frauen mögen keine Konkurrenz im Job
Denn Frauen meiden Jobs, in denen starkes Konkurrenzdenken herrschen – erst recht, wenn der Wettbewerb auch noch die Höhe des Gehalts beeinflusst. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Chicago gelangt.
Die Forscher schalteten dazu ein paar Stellenanzeigen in 16 größeren Metropolen der USA – alle neutral gehalten, sie enthielten also die üblichen Stellenbeschreibungen und Anforderungen. Später dann im Bewerbungsgespräch erfuhren die Kandidaten die genaueren Bedingungen, etwa dass sie eine Bezahlung von 15 Dollar die Stunde erwarten würde. Bei einem Teil derselben Jobofferten wurde das Honorar jedoch nur mit 13,50 Dollar angegeben – dafür würden Mitarbeiter, die im Vergleich zu ihren Kollegen besonders gut abschnitten, einen Bonus von zusätzlich drei Dollar pro Stunde erhalten. Ein drittes Angebot sah gar einen Stundenlohn von nur zwölf Dollar vor – bei einem Bonus von sechs Dollar. » Weiterlesen

