» 10.11.2010, 09:57

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Rund eine Million offene Stellen

Derzeit seien zwei gegenläufige Entwicklungen zu beobachten: Während die industriellen Sektoren sich zunehmend von der Krise erholen und der Arbeitskräftebedarf dort teils kräftig wächst, geht die Zahl der offenen Stellen in den überwiegend öffentlich finanzierten Sektoren deutlich zurück.

So gab es im dritten Quartal dieses Jahres in den sozialen Dienstleistungen wie Erziehung und Unterricht, Gesundheits- und Sozialwesen 17 Prozent weniger Stellenangebote als vor einem Jahr, in der öffent­lichen Verwaltung waren es 14 Prozent weniger.

In der Industrie dagegen verdoppelte sich das Stellenangebot in einigen Bereichen, beispielsweise in den Sektoren Holz/Papier/Druck/Verlage und Metall/Metallerzeugnisse. Im Sektor Maschinenbau/Elektro/Fahrzeuge lag es 70 Prozent höher als vor einem Jahr.

Drei von vier offenen Stellen waren im dritten Quartal 2010 sofort zu besetzen. Im Vergleich zu den Vorquartalen wollten demnach wieder mehr Betriebe und Verwaltungen kurzfristig neues Personal einstellen.

In den Ingenieurberufen gab es 34.000 sofort zu besetzende Stellen, darunter 7.000 für Maschinenbau­ingenieure und ebenfalls 7.000 für Elektroingenieure. Besonders häufig wurden zudem Berufskraftfahrer gesucht (30.000), gefolgt von Köchen (28.000), Hilfsarbeitern (23.000), Altenpflegern (21.000) und Bürofachkräften (20.000).

» 10.11.2010, 09:57

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