In kreativen Berufen sicher noch häufiger als anderswo, weil sich deren Angehörige stärker über ihre Erfindungen und Entwicklungen definieren und daran nicht zuletzt ihren Status in der Gruppe festmachen. Ein Werber, der keine originellen Slogans texten kann, taugt nichts. Und ein Künstler, dessen Bilder aussehen, als hätte sie auch ein Schimpanse auf Viagra pinseln können, genießt einen allenfalls zweifelhaften Ruf.
Artikel aus dem Juni 2010
70 Prozent der Chefs erlauben WM im Büro zu gucken
Überhaupt machen sich nur vier Prozent der Chefs Sorgen, ihre Mitarbeiter könnten während der WM vermehrt auf der Arbeit fehlen. Die Mehrheit hat auf Führungsebene bereits eine Abwesenheitsplanung besprochen (60 Prozent). Jeweils mehr als 70 Prozent davon ermöglichen ihren Mitarbeitern, Spiele im Büro anzusehen oder ihre Arbeitszeit flexibel zu gestalten, rund die Hälfte erlaubt früher Feierabend zu machen.
Der Quotenquatsch – Eine Replik zur Diskussion um die Frauenquote
Unfug bleibt die Quote trotzdem. Der Proporz benachteiligt alle: die zur Quotenfrau aufgestiegenen Managerinnen, die qua Quantität derangierten Männer, sogar die Unternehmen.
Kein Pardon bei Unpünktlichkeit
„Unpünktlichkeit hat Einfluss darauf, wie ein Mitarbeiter im Hinblick auf seine Professionalität und Zuverlässigkeit wahrgenommen wird“, sagt Tony Roy, Managing Director von CareerBuilder Deutschland. Nicht nur für Vorgesetzte, sondern auch für die Kollegen sei wiederholtes Zuspätkommen ärgerlich. Das gilt vor allem dann, wenn die sich dann um die zusätzlich anfallende Arbeit kümmern müssen. » Weiterlesen
20.000 Stellen im IT-Bereich unbesetzt
Jedes dritte IT-Unternehmen gibt an, dass der Fachkräftemangel seine Geschäftstätigkeit bremst. So wollen 53 Prozent der deutschen ITK-Unternehmen ihr Personal verstärken, 30 Prozent möchten es auf dem aktuellen Niveau halten und lediglich 17 Prozent müssen Arbeitsplätze reduzieren. Laut einer Studie im Auftrag der EU-Kommission wird die Nachfrage nach IT-Experten in Deutschland in den kommenden Jahren sogar beständig über dem Angebot liegen. So müssen in den kommenden Jahren die wichtigsten Infrastrukturen durch IT intelligent gemacht werden: Verkehrssystem, Energienetze, Behördennetze sowie das Gesundheits- und Bildungssystem. Entsprechend groß ist der Bedarf an Personal. „Neue Mitarbeiter werden vor allem in den Bereichen Software und IT-Services gesucht“, sagt Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer.
Die Mittelmanager werden sträflich vernachlässigt
Dabei sind gerade diese Führungskräfte äußerst wichtig, wenn es darum geht, ein Unternehmen aus der Krise zu führen. „Das Topmanagement entwickelt Vision und Strategie. Das mittlere Management ist jedoch dafür verantwortlich, diese umzusetzen. Das Engagement von Bereichsoder Abteilungsleitern ist daher gerade in schwierigen Zeiten erfolgsentscheidend“, sagt Rainer Strack, Geschäftsführer der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (BCG).
11 Prozent der Arbeitnehmer dürfen im Büro WM gucken
- 76 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer sagen, dass ihr Arbeitgeber kein spezielles Angebot zur WM vorsieht.
- 11 Prozent der Befragten wird es ermöglicht, alle Spiele auf einer zentralen Leinwand anzusehen.
- 7 Prozent können sich über eine Live-Übertragung samt Party freuen, falls die deutsche Nationalmannschaft ins Finale einzieht.
- 6 Prozent der Umfrageteilnehmer bleiben im Büro mithilfe eines Fernsehers und des Internets „am Ball“.
Welcher Beruf genießt das meiste Vertrauen?
Für Deutschland sieht das Ranking der Berufe demnach so aus:

Macht erleichtert das Lügen
Die Wahrheit ist: Die Welt will belogen werden. Sechs von zehn Deutschen sind überzeugt, dass sich Ehrlichkeit nicht immer auszahlt. Fast jeder Zweite meint, dass einem die Wahrheitsliebe leicht als Naivität ausgelegt werden könne und weit mehr als jeder Dritte glaubt sogar, dass zur Lüge greifen muss, wer Karriere machen will. Kurzum, lügen gehört zum Alltag wie Zähneputzen oder Stuhlgang.
Fußball-WM: Was ist im Job erlaubt – was nicht?
Einige Spiele liegen jedoch teilweise während der Arbeitszeit. Was dann tun? Den Chef um eine Auszeit bitten? Blaumachen? Urlaub nehmen? Der Frankfurter Arbeitsrechtler Peter Groll von der Kanzlei Groll & Partner klärt die sechs wichtigsten Fragen zum Thema WM-Gucken und worauf Arbeitnehmer achten müssen: » Weiterlesen
