Artikel aus dem März 2010

Arbeitskosten in Deutschland um 4,1 Prozent gestiegen

Im europäischen Vergleich lagen die durchschnittlichen Arbeitskosten hierzulande im Mittelfeld (siehe auch Tabellen unten). Am teuersten sind die Dänen mit 37,40 Euro die Stunde, gefolgt von den Belgiern (35,60 Euro) und den Luxemburgern (35,20 Euro). Die deutschen Lohnkosten erreichen im EU-Vergleich lediglich Platz acht, sind aber gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent gestiegen – die siebthöchste Wachstumsrate in Europa.

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Wo das Handy inzwischen zum Einsatz kommt

Weitere 23 Prozent der Beschäftigten (für die es erforderlich ist, für den Arbeitgeber erreichbar zu bleiben) sagen, dass dies im Privatleben inzwischen zu zahlreichen Streiteren führt.

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Personalarbeit wird wichtiger

Immerhin: Die Bedeutung guter Personalarbeit wird dadurch an der Unternehmensspitze (endlich) stärker wahrgenommen und damit aufgewertet. So gaben knapp zwei Drittel der Befragten an, dass sie während der Krise von der Geschäftsleitung als strategischer Partner registriert wurden. Dennoch fordern 44 Prozent der Befragten weiterhin eine stärkere und frühere Einbindung in Strategieentscheidungen.

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Risiko Nebenjob

Ein Gastbeitrag von Reiner Eulen*

Arbeitnehmer sollten nicht allzu leichtfertig Nebenjobs annehmen. Zwar bieten Mini-, Midi- oder Saisonjobs zusätzliche Einnahmen, doch beurteilen Fiskus & Co. in der Regel auch die Summe aller Gehaltszahlungen. Je nach Kombination einzelner Beschäftigungsarten lauern einige Fallstricke für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Für vorschnelle Nebenjobber droht Ungemach gleich von mehreren Seiten: vom Fiskus, Versicherungsträger und vom eigenen Chef. So schränken viele Unternehmen per Arbeitsvertrag eine Nebenbeschäftigung ihrer Mitarbeiter ein. Sie schützen sich damit nicht nur vor Nebenjobs bei der Konkurrenz, sondern auch vor erheblichen Nachzahlungen. Mitarbeiter sind deshalb gut beraten, in Sachen Nebenjob mit offenen Karten zu spielen.

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Mehrheit der Managerinnen gegen Frauenquote

Das ist das Ergebnis einer Befragung der Personalberatung Odgers Berndtson unter 49 Managerinnen, die in einem der 500 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland eine Vorstands- oder Geschäftsführungsposition inne haben. Die Mehrheit der Frauen aber sah hierin die Gefahr, als Quotenfrau abqualifiziert zu werden. Dennoch räumen alle Befragten ein, dass eine gesetzliche Regelung temporär hilfreich wäre, um den Frauenanteil in deutschen Führungsgremien zu erhöhen. Zudem fordern die Managerinnen junge, karrierewillige Frauen auf, aktiver und selbstbewusster zu sein und ihre beruflichen Netzwerke gezielter für die eigene Karriere zu nutzen.

Jeder dritte Deutsche ist ein digitaler Außenseiter

Mehr noch: Eine Umfrage der Initiative D21, für die TNS Infratest über 1000 Personen deutschlandweit befragt hat, ergab jetzt, dass mit 35 Prozent digitalen Außenseitern und 30 Prozent Gelegenheitsnutzern eine deutliche Mehrheit der deutschen Bevölkerung entweder gar nicht oder nur bedingt an einer digitalen Gesellschaft teilhat. D21-Vorstand Ulrich Hermann dazu: » Weiterlesen

Warum Frauenquoten keine Lösung sind

Das Dax-Unternehmen prescht damit kräftig vor in Sachen Gleichberechtigung und Chancengleichheit, schließlich gibt es bisher in nahezu keinem der 30 Dax-Vorstände eine Frau, Aunahme: Barbara Kux bei Siemens. Damit lautet die Regel in Deutschland: Je höher die Position, desto wahrscheinlicher ist der Inhaber ein Mann.

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Mitarbeiter werden in der Krise loyaler

Dabei fühlen sich ältere Mitarbeiter stärker an ihr Unternehmen gebunden als ihre jüngeren Kollegen, so das Ergebnis einer gerade veröffentlichten Studie des Personaldienstleisters Kelly Services bei der international rund 134.000 Arbeitnehmer befragt wurden, davon über 2000 in Deutschland.

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Generation Y verlangt eigenen Schreibtisch und Diensthandy

Junge Berufseinsteiger der sogenannten Generation Y (auch Millennials genannt) erwarten von einem Top-Arbeitgeber heute kein Großraumbüro, vielmehr wünschen sie sich einen eigenen Schreibtisch im eigenen Büro, flexible Arbeitszeiten sowie ein bezahltes Diensthandy. Das jedenfalls ist das Ergebnis der Studie „Global WorkPlace Solutions“ von Johnsons Controls (pdf), an der weltweit über 3500 junge Menschen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren teilnahmen, davon etwa ein Viertel aus Deutschland. Zu den Kernfragen gehörte: Wie wünschen Sie sich ihr künftiges Arbeitsumfeld? Auf welche Ausstattungsmerkmale achten Sie? Und welche überzeugen Sie schließlich, es mit einem Top-Arbeitgeber zu tun zu haben? » Weiterlesen

Falscher Trendsetter – PR-Desaster für Vioso

NUR: Wo bitte ist der Beleg dafür, dass Bewerber tatsächlich verstärkt Präsentationen im Vorstellungsgespräch halten? Nirgendwo. Auch auf Rückfrage bei der Agentur euro.marcom pr, die sich diesen Käse ausgedacht hat, gab es bis jetzt keine Antwort (man ahnt warum).

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