Artikel aus dem Januar 2010

Datenschutz-Vorfälle haben sich 2009 verdreifacht

So wurden etwa sensible private Daten von Bürgern oder Kunden ungesichert ins Internet gestellt, soziale Netzwerke ließen Zugriffe auf vertrauliche Mitgliederdaten zu, Finanzdienstleister gaben Tausende von Kundeninformationen unberechtigterweise weiter und Telekomprovider und Webshops schickten private Daten an fremde Personen. Auch Ämter und Behörden waren an den Datenpannen wiederholt beteiligt, so etwa Stadtverwaltungen, Gemeindeämter, Amtsgerichte und die Bundesagentur für Arbeit. Etliche Unternehmen und Organisationen fielen sogar mehrfach auf, darunter der AWD, Kabel Deutschland, die Deutsche Bank, Libri, Kik, die Deutsche Telekom und die Postbank.

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Ich bin draußen – Online-Reputation beeinflusst Jobchancen

  • 71 Prozent der Personaler glauben, dass ein positives Online-Profil die Chancen einer Bewerbung stark oder zu einem gewissen Grad erhöht.
  • 59 Prozent der Personalentscheider suchen im Internet Informationen zum Bewerber.
  • 22 Prozent der Personalentscheider kontrollieren immer (37 Prozent meistens) die Angaben von Bewerbern online,
  • obwohl dies nur in 21 Prozent der Unternehmen ein formaler Teil des Auswahlprozesses ist.
  • 16 Prozent haben einen Kandidaten aufgrund der gefundenen Daten abgelehnt. Häufigste Ursachen: unpassende Kommentare, Fotos oder Videos, Bedenken bezüglich des Lebensstils und die Aufdeckung falscher Angaben in der Bewerbung.
  • Aber: Nur 13 Prozent der Nutzer fürchten, dass ihr Online-Profil bereits einer Bewerbung geschadet hätte.
  • 70 Prozent der Webnutzer haben noch nie bereut, etwas online gestellt zu haben.
  • Mehr als drei Viertel denken, dass sie ihren Online-Ruf zu einem gewissen Grad unter Kontrolle haben.
  • 61 Prozent fürchten sich vielmehr davor, dass ihre personenenbezogenen Daten für einen Betrug missbraucht werden.
  • 55 Prozent sorgen sich, aufgrund der Transparenz belästigt zu werden.
  • 54 Prozent fürchten einen Identitätsdiebstahl.
  • 46 Prozent plagt die Sorge vor übler Nachrede.
  • Und: 70 Prozent gehen davon aus, dass ihre Online-Informationen gelegentlich für Jobentscheidungen genutzt werden.

Bewerberstudie: Tippfehler, Todsünden, Online-Profile

Insgesamt wurden dabei seit Anfang Januar 260 teilnehmende Personalverantwortliche befragt. Danach sagen bereits 18% der Personalentscheider bei nur einem Tippfehler Nein zu einem Kandidaten, Für 28% der Befragten ist mit dem zweiten Verschreiber Schluss, 24% sortieren ab Fehler Nummer 3 gnadenlos aus. Lediglich 9% der Befragten waren Rechtschreibfehler in der Bewerbung egal.

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Impressionen und Trends von der DLD 2010 in München

Das eigentliche Geschehen findet jedoch meist am Rande der Podiumsdiskussionen, Panels und Vorträge statt. In familiärer Atmosphäre werden dann Ideen, Trends und Visionen ausgetauscht. So erzählte mir etwa Google-Sprecher Stafan Keuchel, dass Googles neues Smartphone, das Nexus One, das auf dem Kongress als PR-Coup gleich mehrfach verschenkt wurde, lediglich der Auftakt einiger weiterer Produkte ist, die Google dieses Jahr auf den Markt bringen will. Mit anderen Worten: Google wird jetzt auch Hardware-Hersteller. Aber hören Sie selbst:

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40 Prozent der Deutschen brauchen einen Nebenjob zum Leben

Fast jeder dritte Befragte würde demnach gerne einen Zweitjob annehmen, hat dafür aber keine Zeit. Lediglich 28 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass ihr Haupteinkommen zum Leben ausreicht.

Die Ergebnisse im Überblick:
  • 28 Prozent (238) sagen, dass sie kein Nebeneinkommen brauchen – der Hauptjob reiche aus.
  • 32 Prozent (275) würden gerne einen Zweitjob annehmen, haben aber keine Zeit mehr dafür.
  • 40 Prozent (343) üben bereits eine Nebentätigkeit aus, um ihr Lebenseinkommen aufzubessern.

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EuGH kippt deutsche Kündigungsfristen

Die bisherige „Mindestalterregel“ des § 622 BGB, nach der für die Berechnung der Kündigungsfristen die Beschäftigungszeiten eines Arbeitnehmers vor Vollendung des 25. Lebensjahres nicht berücksichtigt werden, ist europarechtswidrig und darf nicht mehr angewendet werden.

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Aufsichtsräte sichern mehr ab

Darüber hinaus wollen sich die Aufseher durch die Verbesserung des Berichtswesens (42 Prozent), durch Stichprobenkontrollen (32 Prozent) sowie durch die Erstellung von Gutachten (23 Prozent) absichern. Gleichzeitig geht die Mehrheit der Aufsichtsratsvorsitzenden davon aus, dass die Aufsichtstätigkeit zukünftig weniger attraktiv sein wird. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Personalberatung Odgers Berndtson unter 650 Aufsichtsratsvorsitzende börsennotierter Aktiengesellschaften in Deutschland.

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Jede vierte Führungskraft mit Berufswahl unzufrieden

Das ergab jetzt eine Umfrage des Jobportals Placement24 unter 1447 Fach- und Führungskräften. Lediglich 28 Prozent der Befragten waren rundum zufrieden mit ihrem Job. Apropos…

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Kündigungsprozesse besser gestalten

Ein Gastbeitrag von Bernhard Kuntz

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Künftig mehr Teilzeitarbeit und befristete Jobs

Wie jetzt eine Studie der Bertelsmann Stiftung (pdf) in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) zeigt, ging ihre Zahl seit 2001 deutlich zurück. Gleichzeitig nahm die Zahl der Teilzeitjobs und befristeter Beschäftigungsverhältnisse zu (Siehe Grafiken, zum Vergrößern bitte anklicken):

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