Artikel aus dem September 2009

Twitter und die juristischen Gefahren für Unternehmen

Ein Gastbeitrag von Sebastian Dramburg, Rechtsanwalt

Es fängt schon mit der fehlerhaften Ansicht an, dass viele Twitterer annehmen, ihre Twitteraccounts werden ausschließlich privat genutzt. Berichtet jemand nur aus seinem Privatleben, ist der Fall klar. Liegt jedoch eine Mischung zwischen privaten und geschäftlichen Tweets vor, dann haftet man für alle Tweets dieses Accounts so, als ob alle geschäftlich wären.

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Weiterbildung statt Gehaltserhöhung

Weitere 44 Prozent finden, dass das in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise eine sinnvolle Lösung darstellt – einzige Einschränkung: Bei einem Aufschwung wollen sie wieder über mehr Geld sprechen. Lediglich neun Prozent der Befragten bestehen auf eine monetäre Vergütung ihrer beruflichen Leistungen, so eine Stepstone-Umfrage an der in Deutschland 9460 Fach- und Führungskräfte teilnahmen.

German Angst – Rangliste der größten deutschen Sorgen

Mit 18 Prozentpunkten am stärksten zugenommen hat allerdings die Angst vor einem Anstieg der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Mit 65 Prozent springt sie von Platz 8 im Vorjahr auf den zweiten Rang. Erstaunlich: Die Angst, den eigenen Arbeitsplatz zu verlieren, fällt mit 48 Prozent deutlich geringer aus. Bemerkenswert auch der Unterschied zwischen Ost und West: 58 Prozent der Arbeitnehmer in den ostdeutschen Bundesländern bangen um ihren Arbeitsplatz – im Westen sind es nur 46 Prozent.

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16 Motive für mehr Erfolg im Job

WerbinichDer amerikanische Psychologie-Professor Steven Reiss hat genau diese heimlichen Lebensmotive genauer unter Lupe genommen und darüber ein ebenso spannendes wie lesenswertes Buch geschrieben: „Wer bin ich und was will ich wirklich?“ (Redline 2009, 384 Seiten, 24,90 Euro). Seine Studien stützen sich dabei wesentlich auf eine Befragung von 6000 Menschen in verschiedenen Lebensstadien, bei der Reiss und sein Team insgesamt 16 Motive und Werte ausmachen konnten, die, so Reiss’ These, fast alle unsere Handlungen steuern. Sie zu kennen bilde ein wirksames Instrumentarium, um eigene Reaktionen auf andere Menschen und deren Reaktion besser zu verstehen. Und es liefere neue Erkenntnisse über Liebesbeziehungen, berufliche Entwicklungen und Spiritualität. » Weiterlesen

7 Monate Zeit für die Jobsuche

5vor12Doch wie lange ist zu lange? Immerhin: Genau an der Stelle wird die Studie spannend, für die über 6000 Personalmanager in 20 Ländern befragt wurden: Durchschnittlich 7,6 Monate ohne Job gestehen deutsche Personaler Arbeitssuchenden zu, bevor sie ihnen irgendeinen Makel unterstellen. Weltweit liegt die Karenzzeit bei 7,1 Monaten, bis zu der eine neue Stelle angetreten werden sollte. Einsame Spitze im internationalen Vergleich sind indes die Österreicher: Sie gestehen Arbeitslosen einen Suchzeitraum von 10,1 Monaten zu.

Gehaltsstudie – Chefs mogeln sich um Abstriche herum

Das Alles nehmen viele nur so beiläufig wahr. Ich aber finde, das ist eine neuerliche Unverschämtheit. Seit Jahren erzählen uns Manager wie Personalberater, dass es ein Segen sei, Führungskräfte leistungsabhängig beziehungsweise variabel zu bezahlen. Natürlich konnte man in den vergangenen zwei Jahren auch sehen, zu welchen Exzessen das mitunter geführt hat – insbesondere in der Bankenbranche. Aber das ist eine alte Geschichte. Nun geht es der Wirtschaft aktuell nicht besonders gut, und nur wenige Spitzenmanager haben offenbar für solche Zeiten ausreichend vorgesorgt oder ein richtungweisendes Konzept in petto. Das Alles spricht also nicht gerade für Bestleistungen in der Vergangenheit und auch nicht gerade für strategische Weitsicht in der Gegenwart. Entsprechend sollten die Gehälter ausfallen – denn genau das ist ja der Sinn von variabler Vergütung.

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