Die Botschaft scheint angekommen zu sein, denn nach einer aktuellen Umfrage der Jobbörse Monster unter 2.281 deutschen Arbeitnehmern sind derzeit 43 Prozent der Befragten bereit, für einen Job umzuziehen; weitere 23 Prozent würden diesen Schritt für ihren absoluten Traumjob in Betracht ziehen.
Die Kehrseite: Ebenfalls 23 Prozent der Befragten gaben an, ihr jetziges Umfeld aufgrund familiärer Bindungen nicht verlassen können. Interessant ist dabei, dass nur ein sehr kleiner Anteil der Umfrageteilnehmer einen Umzug aus beruflichen Gründen von vornherein ausschließt. Dies gaben lediglich elf Prozent der Befragten an.










8 Kommentare zu “Mobile Bewerber”
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Eine tolle Umfrage!
Ich bin jetzt 41 und ziehe seit meinem 16 Lebensjahr für meine Jobs um. Angefangen von meiner Lehre bis hin zu meinem letzten Job.
Was aber niemand bei dem Ganzen vergessen darf, ist
1. Bei jedem Umzug verliert man Freunde und sonstige Soziale Kontakte
2. Man hat auch bei der Art von Arbeitssuche keine Garantie, dass man den Job lange behält.
3. Die Emensen Kosten werden von niemanden erstattet man trägt sie selber.
4. Man fühlt sich immer wieder alleine und der Druck ist emens hoch.
Ich finde man soll nur noch einen Job dann annehmen wenn man eine Zusicherung von mindestens 5 Jahren bekommt den alles andere ist für einen normalen Arbeitnehmer zu Teuer sowohl im Bezug auf das Einkommen wie auch im Bezug auf die Sozialen Kontakte. Eine Fernbeziehung hält meistens nicht lange, und wenn man bedenkt, wie groß die Scheidungsrate unter diesem Aspekt ist, kann man nur davor warnen.
das stellen wir bei der ” Jungen Karriere unseren Studenten ” auch fest, man muss und sollte mobil sein, da manche Unternehmensperle dann doch nicht in der favorisierten Stadt ihren Haupsitz hat!
können Sie die lieblos verstreuten Zahlen mal in einen kausalen Zus. bringen??
@Fuxx_007: Welchen Zusammenhang stellen Sie sich denn bei der Vermeldung von Umfrageergebnissen so vor?
Wenn kein arbeit gefunden wuerde, dann lieber arbeit selbst schaffen…mit weiteren ausbildung…oder freimitarbeiter mit verschiedene gesellschaften….als berater, vermittler, oder fach spezialist…es gibt genug raum weltweit…diese weg trete ich mit sofern erstaunlich resultaten…denn diese welt ist fuer Sie zu vernetzen! und mitmachen!
ja ich Studiere auch gerade, und musste dafür schon das erste mal meine “gewohnte Umgebung” verlassen. Und ich denke, dass man sich heute ganz klar darauf einstellen muss flexibel zu sein.
@ A. Pizzi: Da muss ich doch mal einiges ergänzen. Ist es nicht so, dass man selbst dafür verantwortlich ist die sozialen Kontakt, die man sich aufgebaut hat zu pflegen und zu hegen? Ich meine in der Zeit des Internets ist es doch wirklich ein Leichtes in Kontakt zu bleibem – seies via Email, Telefonieren über Internet, was kostenlois geregelt werden kann oder über verschiedene Onlinenetzwerke. Natürlich ist es schwerer und verlangt eindeutig mehr Energie von beiden Seiten – aber es kann funktionieren . Und das ist jatzt nicht nur daher geredet – ich spreche aus Erfahrung.
Garantie oder Zusicherung über eine Anstellung von mindestens 5 Jahren oder Ähnliches ist in der heutigen Zeit wohl kaum mehr zu realisieren. Aber auch hier sehe ich uns selbst dafür verantwortlich uns im job und im Unterenhmen zu etablieren. Selbst in dieser schwierigen wirtschaftlichen Lage ist es doch auch Ziel für Unternehmen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen langfristig an sich zu binden und zu halten. Natürlich gibt es auch unvorhergesehene Ereignisse, mit denen nicht zu rechnen ist – aber dennoch ist es letztlich meine Entscheidung wie ich damit umgehe – sehe ich es als Chance oder als Abwertung. Was ich grundlegend für eine Zufriedenheit und langfristige Anstellung im Beruf empfinde sind vor allem Motivation für und in der Tätigkeit und Spaß. Es ist viel wichtiger einen Beruf zu ergreifen, den man auch wirklich machen will – ich denke da rechnen sich auch ein weiterer Ausbildungsweg bzw. zusätzliche Qualifikationen, wenn ich dafür dann den Job gefunden habe, den ich machen möchte. Und dann ist es auch einfachen für längere Zeit an einem Ort zu bleiben.
Umzugskosten können auch von Unternehmen übernommen werden – das ist Teil der Vertragsverhandlungen. Einen Versuch ist es immer wert. Wenn die Kosten nmicht übernommen werden – haben Sie ja immer noch die Wahl den Job anzunehmen oder nicht. (was provokativ formuliert ist, denn wenn sie dringend Arbeit suchen – nehmen sie was sie kriegen können – das ist mir klar)
Nun ich denke der Druck ist auch in der Nähe des sozialen Netzwerkes so hoch, wie man ihn werden lässt. Da kommt es für mich darauf welche Ziele Sie für sich gesteckt haben und welche Erfolgserwartungen Sie an sich und den Job stellen.