Artikel mit dem Tag: Selbständigkeit

Gründer bleiben Mangelware

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Platz 15 von 20 – so schlecht schneidet Deutschland im Vergleich mit anderen hoch entwickelten Staaten wie Norwegen, der Schweiz oder den USA ab, wenn es um die Gründerquote geht. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer aktuellen Studie feststellt, waren im Jahr 2009 gerade mal 2,2 Prozent der 18- bis 64-Jährigen dabei, ein Unternehmen zu gründen.

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Buchtipp: Wegweiser für Einzelkämpfer

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Welche Eigenschaften sollte man mitbringen, wenn man als Freiberufler starten will?
Sie sollten ehrlich zu sich selbst sein und prüfen, zu welcher Art von freiberuflicher Tätigkeit Sie nervlich fähig sind. Viele können sich eine Freiberuflichkeit nur als freie – also angestelltenähnliche – Mitarbeit vorstellen. Andere halten es auch aus, jeden Auftrag neu akquirieren zu müssen und sehr unregelmäßige Geldeingänge zu haben. Das erfordert mehr Geduld, Stressresistenz und Frustrationstoleranz.

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“Viele Hochschulen unterschätzen das Thema Gründung”

Marco Winzer

Marco Winzer arbeitet als Investment Director für den High-Tech Gründerfonds (HTGF) und verhandelt mit und betreut Unternehmen. Zuvor arbeitete der gelernte Volkswirt als Gründerberater und betreute später Beteiligungen. Foto: HTGF

Herr Winzer, die Projekte, die der High-Tech-Gründerfonds finanziert, ballen sich meist an bestimmten Orten – etwa rund um München, Berlin, Dresden oder Aachen. Wie kommt es zu dieser Verteilung?

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Gründen macht glücklich

Glück. Foto: Dank an HamburgerJung / flickrCC

Glück. Foto: Dank an HamburgerJung / flickrCC

Selber entscheiden können , eigene Ideen umsetzen, mehr Geld verdienen und das alles außerhalb fest gefahrerner Hierarchien – die Motive für die Selbstständigkeit sind immer recht ähnlich. Aber sind Gründer wirklich glücklicher als Nichtgründer? Dieser spannenden Frage sind Forscher der KfW nach gegangen.

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Gründerfreundliche Kommune: Not Found?!

Früher zählte für einen Einzelhändler vor allem die Lage seines Geschäfts, sagt Internetprophet Jeff Jarvis in seinem neuen Buch, aus dem die WirtschaftsWoche in ihrer aktuellen Ausgabe exklusiv einen Auszug bringt. Heutzutage erreichen viele Unternehmen ihre Kunden übers Netz; sie verkaufen ihre Produkte über Ebay und Amazon und ihre Dienstleistungen über Portale wie Myhammer oder Etengo. Das macht es jedem leichter, zu finden und zu kaufen, was er braucht: Früher musste man ins Reisebüro gehen, um seinen Urlaub zu buchen, heute reicht der Klick durch ein paar Internetseiten. Früher kaufte man Bücher und Klamotten in der Fußgängerzone gekauft, heute werden sie an die Tür geliefert. Letzte Weihnachten habe ich quasi alle Geschenke übers Netz gekauft; die weiteste Anreise hatte eine lebensgroße Obama-Figur, die ich in Massachusetts gekauft habe (das Paket war schneller da als ich gebraucht hätte, um in Deutschland ein Exemplar aufzutreiben). Und wenn es Probleme gibt, schreibe ich eine Mail oder rufe bei irgendjemandem an, der irgendwo in der Welt sitzt und nur dafür da ist, Probleme wie dieses zu lösen.

Kurz: Die räumliche Nähe zum Kunden wird für viele Anbieter immer unwichtiger, wenn er in der digitalen Welt ohnehin nur einen Mausklick weit entfernt ist. Das gleiche gilt für Netzwerke: Die lassen sich immer besser übers Netz pflegen – per E-Mail, Skype oder Xing.

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