Artikel mit dem Tag: Interview

“Nicht reden, sondern machen!”

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Herr Brandenburg, vor einem Jahr haben Sie zusammen mit Thomas Gottfried und Veit Spiegelberg StepMap gelauncht. Wie sind Sie überhaupt auf die Idee gekommen?
Brandenburg: Mein Mitgründer Veit kam auf die Idee, als er im Oktober 2007 nach Thailand flog. Damals wie heute gab es keinen Internet-Service, der als zentrales Medium eine Karte einsetzt. Dabei ist gerade in den Bereichen Nachrichten, Reisen und Bildung die Karte ein ideales Kommunikationsmittel. Seitdem haben sich unser Modell und unsere Ausrichtung natürlich verändert, aber unser zentrales Produkt ist die Landkarte geblieben.

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“Ich musste eine Menge lernen”

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Gründerraum: Herr Näf, Doodle wird inzwischen jeden Monat von über sechs Millionen Nutzern verwendet. Hätten Sie das vor ein paar Jahren für möglich gehalten?
Näf: Als ich Doodle im Jahr 2003 erfunden habe, hätte ich nicht damit gerechnet, dass es sich eines Tages so weit verbreitet. Insofern hat mich der Erfolg anfangs schon überrascht.

Wie kamen Sie überhaupt auf die Idee?
Weil ich mich mit Freunden zum Abendessen verabreden wollte und dabei gemerkt habe, wie schwer es ist, einen Termin zu finden, an dem alle Zeit haben. Also habe ich Doodle programmiert.

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“Jedes Ticket zählt”

Felix Haas, 28 Jahre, ist CEO von amiando, das er 2006  gemeinsam mit Armin Bauer, Sebastian Bärhold, Marc Bernegger, Markus Eichinger und Dennis von Ferenczy gegründet hat. Er hat Elektro- & Informationstechnik an der TU München, der ETH Zürich und der Stanford University studiert.

Felix Haas, 28 Jahre, ist CEO von amiando, das er 2006 gemeinsam mit Armin Bauer, Sebastian Bärhold, Marc Bernegger, Markus Eichinger und Dennis von Ferenczy gegründet hat. Er hat Elektro- & Informationstechnik an der TU München, der ETH Zürich und der Stanford University studiert.

Gründerraum: Herr Haas, mitten in der Krise meldet amiando eine Umsatzsteigerung von 200 Prozent. Wie erklären Sie sich denn das?
Felix Haas: Zum einen helfen wir Veranstaltern, ihre Kosten zu senken und ihre Events besser zu vermarkten – und das ist gerade in der Krise wichtig. Veranstalter, die amiando bisher aus purer Gewohnheit nicht genutzt haben, entdecken es jetzt neu, weil sie dort Geld sparen können. Zum anderen haben wir sehr zufriedene Kunden, die auch in schwierigen Zeiten auf uns setzen: Über neun von zehn Nutzer, die wir 2007 gewinnen konnten, haben unsere Dienste auch 2009 wieder in Anspruch genommen.

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“Viele Hochschulen unterschätzen das Thema Gründung”

Marco Winzer

Marco Winzer arbeitet als Investment Director für den High-Tech Gründerfonds (HTGF) und verhandelt mit und betreut Unternehmen. Zuvor arbeitete der gelernte Volkswirt als Gründerberater und betreute später Beteiligungen. Foto: HTGF

Herr Winzer, die Projekte, die der High-Tech-Gründerfonds finanziert, ballen sich meist an bestimmten Orten – etwa rund um München, Berlin, Dresden oder Aachen. Wie kommt es zu dieser Verteilung?

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„Mache ich es für Google – oder für mich selbst?“

Google ist für viele der Wunscharbeitgeber. Sie haben für den Konzern als Entwickler in New York gearbeitet. Warum haben Sie gekündigt?
Die Arbeit in der Forschungsabteilung war wirklich außergewöhnlich: Ich hatte unglaubliche Freiheiten und Möglichkeiten und habe projektübergreifend gearbeitet. Eine Superstelle, die ich auch gerne mitgenommen habe. Aber für mich war immer klar, dass ich wieder ein eigenes Unternehmen starten wollte, nachdem ich schon 1997 zum ersten Mal bei einem Startup von Anfang an dabei war.

Frahling und FinkWas war dann der Auslöser, es zehn Jahre später wieder zu versuchen?
Ich habe auf die richtige Idee gewartet, um wieder ins kalte Wasser zu springen. Und die hatte ich in dem Jahr: Eine Internetsuche für Übersetzungen. Die Frage war nur: Mache ich es für Google oder für mich selbst?

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„Viele versuchen gerade, ohne Schaden aus dem Web-2.0-Abenteuer auszusteigen“

Letztes Jahr hat es einen Boom bei Internet-Gründungen gegeben: Erst kamen die Mütter-Netzwerke, dann die Tiercommunities und schließlich die Sportler-Plattformen. Nun deuten Anzeichen auf ein Ende des Hypes hin. War es das jetzt?

Es wird eine Ausdünnung geben. Vor allem viele der Nachahmer amerikanischer Ideen ohne unternehmerische Vision werden 2008 nicht überleben.

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