Nicolas Gabrysch von Osborne Clarke hat den Verkauf von DailyDeal an Google begleitet. War es ein “Fire Sale”? Haben die Samwer-Brüder mit CityDeal den besseren Schnitt gemacht? Im Interview erklärt der Anwalt, worauf es bei einem Exit ankommt.
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“Der Zeitpunkt war richtig”
Auf nach Davos!
Sie entwickeln Medikamente und Antikörper, Solarkraftwerke, neuartige Brennstoffzellen und innovative Software: Die Start-Ups, die das Weltwirtschaftsforum Jahr für Jahr zu Technologiepionieren ernennt und zum großen Wirtschaftsgipfel mit Politikern, Unternehmern und Journalisten nach Davos einlädt. Voraussetzung, um von der Jury bestehend aus 58 Technologie-Experten gewählt zu werden: Eine revolutionäre Innovation, die das Potenzial hat, das Leben der Menschen sowie Gesellschaft und Wirtschaft nachhaltig zu verändern. In den vergangenen Jahren zählten so namhafte Unternehmen wie Google, Kaspersky Lab und Mozilla zu den Auserwählten. » Weiterlesen
UPDATE Wiwo-Gründermap: Business Angels und Investoren
Wie sieht die deutsche Gründerlandschaft aus, wo gibt es weiße Flecken?
Teil II der Übersicht zeigt: In Berlin, München und Hamburg sowie entlang von Rhein und Main konzentrieren sich Business Angels und Investoren. Zumindest die Netzwerke, die beim BAND gelistet sind, und die Startup-Finanzierer, die der BVK verzeichnet hat. Wie in Teil I der Map gibt es auch im Nordosten und in der Mitte größere weiße Flecken – klar: Die Investoren siedeln sich gern in größeren Städten an.
Wer das Bild unten anklickt, landet bei der Google-Map, auf der alle bisherigen Einträge nochmal komplett und im Detail aufgeführt sind. Die Karte wird nach und nach erweitert. Hier gibt es das dazugehörige KML-File für Google Earth.
„Mache ich es für Google – oder für mich selbst?“
Google ist für viele der Wunscharbeitgeber. Sie haben für den Konzern als Entwickler in New York gearbeitet. Warum haben Sie gekündigt?
Die Arbeit in der Forschungsabteilung war wirklich außergewöhnlich: Ich hatte unglaubliche Freiheiten und Möglichkeiten und habe projektübergreifend gearbeitet. Eine Superstelle, die ich auch gerne mitgenommen habe. Aber für mich war immer klar, dass ich wieder ein eigenes Unternehmen starten wollte, nachdem ich schon 1997 zum ersten Mal bei einem Startup von Anfang an dabei war.
Was war dann der Auslöser, es zehn Jahre später wieder zu versuchen?
Ich habe auf die richtige Idee gewartet, um wieder ins kalte Wasser zu springen. Und die hatte ich in dem Jahr: Eine Internetsuche für Übersetzungen. Die Frage war nur: Mache ich es für Google oder für mich selbst?

